[labournet:] [Berlin] Leerstand zu Wohnraum. Brief “Unterstützung für wohnungslose Menschen”

Mit Matratzen gegen Stahldornen _ Aktivisten gegen Obdachlosenvertreibung in London, Juli 2015“Auf Bit­te woh­nungs- und obdach­lo­ser Men­schen ver­öf­fent­li­chen wir hier den Brief „Wir for­dern Unter­stüt­zung für woh­nungs­lo­se Men­schen“. Die Unterzeichner*innen wer­den lau­fend aktua­li­siert, wer mit­un­ter­zeich­nen möch­te schreibt bit­te eine Mail an kontakt@​berliner-​obdachlosenhilfe.​de…” Aus dem Brief bei Ber­li­ner Obdach­lo­sen­hil­fe e.V. externer Link: “Zahl­lo­se Men­schen müs­sen in Deutsch­land auf der Stra­ße leben. Und die Zahl derer, die nicht ein­mal ein Dach über dem Kopf oder ein eige­nes Zim­mer haben, wächst immer wei­ter. In Ber­lin gehen Schät­zun­gen von meh­re­ren Tau­send Obdach­lo­sen und knapp 40 000 Woh­nungs­lo­sen aus. Die­se Men­schen ver­fü­gen über kei­nen siche­ren Rück­zugs­raum und sind häu­fig von der Teil­nah­me an gesell­schaft­li­chen Pro­zes­sen wie Wah­len aus­ge­schlos­sen. Der Zugang zu den grund­le­gends­ten Din­gen wie einer ange­mes­se­nen Gesund­heits­ver­sor­gung ist extrem ein­ge­schränkt und kom­pli­ziert, ohne Mög­lich­keit zuhau­se zu blei­ben sind die Betrof­fe­nen auch dem Coro­na­vi­rus schutz­los aus­ge­lie­fert. Die Zahl woh­nungs- und obdach­lo­ser Men­schen in Euro­pa ist in den letz­ten 10 Jah­ren um 70% gestie­gen. Für die Unter­brin­gung woh­nungs­lo­ser Men­schen wird zwar viel Geld aus­ge­ge­ben, doch oft berei­chern sich pri­va­te Unter­neh­men dar­an, die woh­nungs­lo­sen Men­schen erhal­ten dann enge Grup­pen­zim­mer, dre­cki­ge Gemein­schafts­bä­der und stän­di­ge Über­wa­chung. Die Zustän­de sind zum Teil der­art kata­stro­phal, dass vie­le Men­schen sich ent­schei­den lie­ber auf der Stra­ße zu schla­fen, als sich die­sem Sys­tem aus­zu­set­zen. Es ist Auf­ga­be des Staa­tes, die­sen Men­schen Woh­nun­gen zur Ver­fü­gung zu stel­len…”

Der Bei­trag [Ber­lin] Leer­stand zu Wohn­raum. Brief “Unter­stüt­zung für woh­nungs­lo­se Men­schen” erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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