[gG:] Reformationstag WTF?! 8. März statt ein Tag für Luther

Kein Fei­er­tag für Luther den Anti­se­mi­ten und Frau­en­has­ser!

Ham­burg fei­ert lie­ber einen Patri­ar­chen mit men­schen­ver­ach­ten­den Ein­stel­lun­gen als einen femi­nis­ti­schen Kampf­tag. Das neh­men wir per­sön­lich! Der Luther am Michel in Ham­burg trägt jetzt den Namen, den er ver­dient.

Mar­tin Luther wird fälsch­li­cher­wei­se in Deutsch­land und auf der Welt als gro­ßer Refor­mer der christ­li­chen Kir­che und Men­schen­freund ver­ehrt. Dass das nicht stimmt, schei­nen eini­ge aus­zu­blen­den und ihn mit einem Fei­er­tag zu ehren. Luther war unter ande­rem Anti­se­mit, Patri­arch, Frau­en­has­ser und Lust­feind. Er hat mit sei­ner pro­tes­tan­ti­schen Ethik dazu bei­getra­gen, dass wir heu­te in einer Gesell­schaft leben, in dem ein Arbeits­ethos herrscht, der uns alle krank macht.

Ham­burg hat vor drei Jah­ren statt den femi­nis­ti­schen Kampf­tag am 8. März den Refor­ma­ti­ons­tag am 31. Okto­ber als lan­des­wei­ten Fei­er­tag aus­ge­sucht. Die­se Ent­schei­dung zeigt, dass sich wie­der mal für das Hoch­hal­ten von kon­ser­va­ti­ven Wer­ten, statt für Kämp­fe von FLIN­TA-Per­so­nen (Frau­en, Les­ben, sowie inter, nicht-binä­re, trans und agen­der Per­so­nen) ent­schie­den wird.

Da fei­ern wir nicht mit! Wir haben kei­nen Bock auf die Ver­eh­rung von reak­tio­nä­ren Arsch­lö­chern! Wir weh­ren uns dage­gen! Denn jeder Tag ist femi­nis­ti­scher Kampf­tag!

Die Pikan­ti­fa Ham­burg

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