[Freiheitsliebe:] Profiteur der Krise – Amazon zwischen Heuchelei und Ausbeutung

Die wirt­schaft­li­chen Kon­se­quen­zen, die die noch immer andau­ern­de Coro­na-Pan­de­mie mit sich bringt, belas­ten sowohl Klein­un­ter­neh­men und Selbst­stän­di­ge, wel­chen teil­wei­se die gesam­te Exis­tenz­grund­la­ge ent­ris­sen wird, als auch Groß­kon­zer­ne, deren Akti­en­kur­se wei­ter­hin zu sin­ken schei­nen.

Mit Aus­nah­me von Ama­zon.

Das mil­li­ar­den­schwe­re Unter­neh­men pro­fi­tier­te als Online-Ver­sand­han­del mit kon­takt­lo­ser Lie­fe­rung und Anbie­ter eines über­aus belieb­ten On-Demand-Strea­ming-Ser­vices unge­mein vom Lock­down und ver­zeich­net laut diver­sen Quel­len, neben der sowie­so schon unge­heu­ren Umsatz­zu­nah­me von fast 50 Mil­li­ar­den auf 280 US-Dol­lar in 2019, einen Umsatz von 88,91 Mil­li­ar­den US-Dol­lar im zwei­ten Quar­tal die­ses Jah­res, was wie­der­um, im direk­ten Ver­gleich zum Vor­jahr, einen Umsatz­wachs­tum von stol­zen 40 Pro­zent dar­stellt.[1] Allein inner­halb von zehn März­ta­gen die­ses Jah­res erfuhr der Groß­kon­zern eine Wert­zu­nah­me von 100 Mil­li­ar­den US-Dol­lar und erhöh­te das Pri­vat­ver­mö­gen von Fir­men­grün­der Jeff Bezos somit kur­zer­hand um wei­te­re 10 Mil­li­ar­den.[2]

Wäh­rend die Füh­rungs­eli­te rund um den US-ame­ri­ka­ni­schen Unter­neh­mer, Inves­tor und mit einem Pri­vat­ver­mö­gen von rund 186 Mil­li­ar­den US-Dol­lar reichs­ten Men­schen der Welt wei­ter­hin nach Aus­bau und Kapi­tal­erhö­hung strebt, sind wie so oft die als fleisch­ge­wor­de­ne Pro­duk­ti­ons­kraft wahr­ge­nom­me­nen Arbei­ter und Ange­stell­te die Leid­tra­gen­den. Die mise­ra­blen Arbeits­be­din­gun­gen mit denen die, in Anbe­tracht des finan­zi­el­len Stel­len­wer­tes des Unter­neh­mens, mit einem Ein­stiegs­ba­sis­lohn zwi­schen 11,30 Euro und 12,70 Euro brut­to pro Stun­de,[3] maß­los unter­be­zahl­ten Ama­zon-Mit­ar­bei­ter in den Logis­tik-Zen­tren kon­fron­tiert wer­den, dürf­te im Jah­re 2020 nie­man­den mehr über­ra­schen. Als nahe­zu beängs­ti­gen­de Mani­fes­tie­rung des Kapi­ta­lis­mus schafft der Kon­zern unter den Arbei­tern einen men­schen­un­wür­di­gen und unzu­mut­ba­ren Leis­tungs­druck, wäh­rend er die Ent­loh­nung mög­lichst gering hält, um somit sowohl Pro­duk­ti­ons­kraft als auch Pro­fit effi­zi­ent zu maxi­mie­ren und den eige­nen Reich­tum mit einer ver­ach­tens­wer­ten Rück­sichts­lo­sig­keit zu stei­gern. So berich­te­ten bereits vor gerau­mer Zeit meh­re­re Ange­stell­te unab­hän­gig von­ein­an­der von einer per­ma­nen­ten Leis­tungs­mes­sung, des­sen Ergeb­nis gege­be­nen­falls einen Kün­di­gungs­grund dar­stel­len kann und teil­wei­se sogar dazu führt, dass die Arbei­ter an ihrem Arbeits­platz ver­blei­ben und in Fla­schen uri­nie­ren, statt eine Toi­let­te auf­zu­su­chen, sowie eine den gesam­ten Arbeits­raum umfas­sen­de Über­wa­chung durch Kame­ras. Die Gene­ral­se­kre­tä­rin des Inter­na­tio­na­len Gewerk­schafts­bunds (IGB) Sharan Bur­row selbst bezeich­ne­te die Arbeits­be­din­gun­gen bei Ama­zon in die­sem Zusam­men­hang als „scho­ckie­rend“.[4]

Ein grau­en­vol­ler Zustand, wel­cher sich durch die Pan­de­mie nur noch wei­ter inten­si­vier­te. Wäh­rend der Kon­zern nun die Über­wa­chung mit dem Vor­wand, ledig­lich die Ein­hal­tung der Abstand­re­geln gewähr­leis­ten zu wol­len, legi­ti­miert, bekla­gen sich die Ange­stell­ten zuneh­mend über unzu­rei­chen­de Gesund­heits­maß­nah­men. So wur­de gemäß der Aus­sa­ge des Ama­zon-Mit­ar­bei­ters Peter Fritz das Coro­na-Virus von Vor­ge­setz­ten als „nor­ma­ler Schnup­fen“ rela­ti­viert, den Ange­stell­ten gera­ten, sie soll­ten sich nicht so anstel­len, Glas­rei­ni­ger als Des­in­fek­ti­ons­mit­tel aus­ge­ge­ben und Beschäf­tig­ten mit Kin­dern, wel­chen somit zu Beginn des Lock­downs eine zwei­wö­chi­ge Arbeits­be­frei­ung zur Orga­ni­sa­ti­on der Kin­der­be­treu­ung zustand, nach nur sie­ben Tagen mit Kün­di­gung gedroht. Der zuvor erwähn­te Leis­tungs­druck zwin­ge des Wei­te­ren meh­re­re Mit­ar­bei­ter dazu, aus Angst vor einer Kün­di­gung selbst mit Erkäl­tungs­sym­pto­men zur Arbeit zu erschei­nen, womit Ama­zon erneut nicht nur die Gefähr­dung sei­ner Mit­ar­bei­ter in Kauf nimmt, son­dern die­se sogar in Bezug auf das Coro­na-Virus indi­rekt und im Hin­blick auf die viel­fach ver­tre­te­nen phy­si­schen sowie psy­chi­schen Beschwer­den der Ange­stell­ten aktiv her­bei­führt.[5]

Zu allem Über­fluss kämpft die Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di bis heu­te für die Eta­blie­rung von Tarif­ver­trä­gen inner­halb des Unter­neh­mens; zumal Ama­zon sich zwar angeb­lich an den übli­chen Gehäl­tern der regio­na­len Logis­tik­bran­che ori­en­tie­re, der­ar­ti­ge Ver­trä­ge sowie die damit ein­her­ge­hen­de Garan­tie auf Urlaubs­an­sprü­che, Weih­nachts- und Urlaubs­geld inklu­si­ve ent­spre­chen­der Zuschlä­ge, regel­mä­ßi­ge Lohn­er­hö­hun­gen, zusätz­li­che Urlaubs­ta­ge und eine Begren­zung der Befris­tun­gen auf ein annehm­ba­res Maß, bis­lang jedoch ablehn­te.[6]

Das Wis­sen um die­se nie­de­ren Arbeits­be­din­gun­gen lässt das vom Unter­neh­men selbst ins Leben geru­fe­ne Kon­sum­fest, die „Prime-Days“, nur noch maka­be­rer anmu­ten. Über einen Zeit­raum von zwei Tagen zele­briert der Kon­zern sei­ne eige­ne Exis­tenz und lockt mit umfang­rei­chen Rabatt­ak­tio­nen sei­nen ste­tig wach­sen­den Kun­den­stamm. Das dies­jäh­ri­ge Event liegt nun, nach­dem es bereits vor eini­gen Mona­ten auf die­sen Herbst ver­scho­ben wur­de, bereits eini­ge Tage zurück und Ama­zons Pres­se­ab­tei­lung spricht eupho­risch von „den zwei größ­ten Tagen der klei­nen- und mit­tel­mä­ßig gro­ßen Dritt­händ­ler des Ama­zon Stores“, wel­che über die Prime-Days einen Umsatz von über 3,5 Mil­li­ar­den US-Dol­lar erziel­ten und somit die Ergeb­nis­se des letz­ten Jah­res um ver­nich­ten­de 60 Pro­zent über­tra­fen, wäh­rend Prime-Mit­glie­der bei ihren Ein­käu­fen welt­weit über 1,4 Mil­li­ar­den Euro spar­ten. So heißt es in der­sel­ben Pres­se­mit­tei­lung, Ama­zon „sei auf dem bes­ten Weg, in die­sem Jahr 18 Mil­li­ar­den US-Dol­lar zu inves­tie­ren, um klei­nen und mitt­le­ren Unter­neh­men zum Erfolg in sei­nem Geschäft zu ver­hel­fen und habe die Prime-Days bewusst so kon­zi­piert, dass klei­ne Unter­neh­men noch mehr unter­stützt wer­den – ein­schließ­lich der Finan­zie­rung einer Wer­be­ak­ti­on, die in den zwei Wochen vor dem Event zu einem Umsatz von über 900 Mil­lio­nen US-Dol­lar für ent­spre­chen­de Unter­neh­men geführt habe“.[7]

Die gut­her­zig-soli­da­ri­schen Federn, mit denen Ama­zon sich hier zu schmü­cken ver­sucht, sind selbst­ver­ständ­lich eigen­nüt­zi­ger Natur. Obgleich die Inten­tio­nen des Mul­ti-Mil­li­ar­den-Ver­sand­händ­lers in der Pres­se­mit­tei­lung des 15. Okto­bers recht euphe­mis­tisch als rei­ner Akt der Selbst­lo­sig­keit dar­ge­stellt wer­den, liegt die Annah­me, dass es dem Kon­zern ledig­lich um die Erwei­te­rung ihres Sor­ti­ments und somit ihres Bran­chen­mo­no­pols gehen dürf­te, doch deut­lich näher. Zumal Ama­zon expli­zit von Erfolg in ihrem Geschäft sprach und somit, durch ihre Anteil­nah­me an den in ihrem Shop erziel­ten Ver­käu­fen sogar finan­zi­ell pro­fi­tiert. Als Dritt­händ­ler hat man bei Ama­zon die Wahl, ent­we­der dem von Ama­zon emp­foh­le­nen Plan zu fol­gen und ein pro­fes­sio­nel­les Ver­käu­fer­kon­to zu eröff­nen, oder auf das Basis­kon­to zurück­zu­grei­fen, wobei die mar­kan­ten Unter­schie­de in den mög­li­chen Ver­kaufs­zah­len und Ama­zons Anteil­nah­me liegt. Wäh­rend das Basis­kon­to zwar kei­ne monat­li­che Zah­lung ver­langt, dafür jedoch die Arti­kel­ver­käu­fe auf 40 Stück pro Monat redu­ziert und eine Ver­kaufs­ge­bühr von 99 Cent pro Arti­kel sowie pro­zen­tua­le Ver­kaufs­ge­büh­ren erhebt, ent­fal­len die Begren­zung sowie die 99 Cent bei einem Ver­käu­fer­kon­to, was dafür wie­der­um eine monat­li­che Gebühr von 39 Euro exklu­si­ve Umsatz­steu­er mit sich bringt.[8] Wie hoch die­se „pro­zen­tua­len Ver­kaufs­ge­büh­ren“ pro Pro­dukt sind, lässt sich in die­ser recht tief in dem Ama­zon sel­ler­cen­tral ver­bo­ge­nen Tabel­le ein­se­hen.

Dem­nach han­delt Ama­zon bei der Unter­stüt­zung und Eta­blie­rung klei­ne­rer Dritt­händ­ler ein wei­te­res Mal ledig­lich im Inter­es­se des eige­nen Pro­fits und ver­sucht in sei­ner Dreis­tig­keit sogar noch, sich auf­grund des­sen als gut­her­zi­gen Sama­ri­ter zu ver­mark­ten. Da wirkt die nach­fol­gen­de Dank­sa­gung des CEO World­wi­de Con­su­mer Jeff Wil­ke, in wel­cher er sich bei jenen bedankt, die den dies­jäh­ri­gen Prime-Day ermög­licht haben, und expli­zit auf „die enga­gier­ten Front­teams in unse­ren Ful­fill­ment Cen­tern und Lie­fer­be­trie­ben“ ver­weist, fast ähn­lich spöt­tisch, zumal Tarif­ver­trä­ge wei­ter­hin aus- und Arbeits­be­din­gun­gen men­schen­un­wür­dig blei­ben.[9] Der Streik der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di wur­de wie auch im Jahr zuvor von Ama­zon mit dem Kom­men­tar, es wür­de auf­grund der nur gerin­gen Betei­li­gung nicht zu Ein­schrän­kun­gen für die Kun­den kom­men, als nich­tig bewer­tet und igno­riert, womit der jah­re­lan­ge, kräf­te­zeh­ren­de Kampf um annehm­ba­re Tarif­ver­trä­ge, wei­ter andau­ern dürf­te.[10]

Somit zeigt Ama­zon durch das unge­heu­re Umsatz­wachs­tum und die sich den­noch wei­ter ver­schlim­mern­de Lage inner­halb der Arbei­ter­schaft rück­sichts- und hem­mungs­lo­se Raff­gier und fes­tigt sei­nen Ruf als Sinn­bild und Gesicht des ver­ruch­ten Kapi­ta­lis­mus ein wei­te­res Mal. Obgleich die Tat­sa­che, dass die dies­jäh­ri­gen Prime-Days laut den Ein­schät­zun­gen eini­ger Citi-Ana­lys­ten einen Rück­gang der Eigen­mar­ke und ein gestei­ger­tes Kauf­ver­hal­ten der User in Bezug auf klei­ne­re Sub- und Dritt­händ­ler ver­zeich­nen, zwar nur wie ein äußerst gering­fü­gi­ger Trost erschei­nen mag, so dürf­te er dem einem oder ande­rem den­noch ein scha­den­fro­hes Schmun­zeln ver­schaf­fen.[11]

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[1] https://​de​.sta​tis​ta​.com/​s​t​a​t​i​s​t​i​k​/​d​a​t​e​n​/​s​t​u​d​i​e​/​1​9​7​0​9​9​/​u​m​f​r​a​g​e​/​n​e​t​t​o​u​m​s​a​t​z​-​v​o​n​-​a​m​a​z​o​n​c​o​m​-​q​u​a​r​t​a​l​s​z​a​h​l​en/

[2] https://​www​.ama​zon​-watch​blog​.de/​u​n​t​e​r​n​e​h​m​e​n​/​2​1​0​3​-​p​r​o​f​i​t​e​u​r​-​c​o​r​o​n​a​k​r​i​s​e​-​a​m​a​z​o​n​-​s​t​e​i​g​e​r​t​-​w​e​r​t​-​1​0​0​-​m​i​l​l​i​a​r​d​e​n​-​z​e​h​n​-​t​a​g​e​n​.​h​tml

[3] https://www.aboutamazon.de/logistikzentrum/arbeiten-bei-uns/verg%C3%BCtung-und-zusatzleistungen

[4] https://​netz​po​li​tik​.org/​2​0​2​0​/​n​e​u​e​-​s​t​u​d​i​e​-​s​o​-​u​e​b​e​r​w​a​c​h​t​-​a​m​a​z​o​n​-​s​e​i​n​e​-​b​e​s​c​h​a​e​f​t​i​g​t​e​n​-​i​n​-​d​e​n​-​u​sa/

[5] https://​www​.ver​di​.de/​t​h​e​m​e​n​/​a​r​b​e​i​t​/​c​o​r​o​n​a​/​+​+​c​o​+​+​b​1​1​6​b​7​d​c​-​7​2​d​1​-​1​1​e​a​-​8​f​2​2​-​5​2​5​4​0​0​b​6​6​5de

[6] https://​www​.ver​di​.de/​t​h​e​m​e​n​/​g​e​l​d​-​t​a​r​i​f​/​a​m​a​z​o​n​/​+​+​c​o​+​+​2​1​7​9​1​0​b​4​-​6​8​c​a​-​1​1​e​4​-​a​5​2​a​-​5​2​5​4​0​0​8​a​3​3df

[7] https://​press​.about​ama​zon​.com/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​s​/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​-​d​e​t​a​i​l​s​/​a​m​a​z​o​n​-​p​r​i​m​e​-​d​a​y​-​2​0​2​0​-​m​a​r​k​e​d​-​t​w​o​-​b​i​g​g​e​s​t​-​d​a​y​s​-​e​v​e​r​-​s​m​a​l​l​-​m​e​d​ium

[8] https://​ser​vices​.ama​zon​.de/​p​r​o​g​r​a​m​m​e​/​o​n​l​i​n​e​-​v​e​r​k​a​u​f​e​n​/​p​r​e​i​s​g​e​s​t​a​l​t​u​n​g​.​h​tml

[9] https://​press​.about​ama​zon​.com/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​s​/​n​e​w​s​-​r​e​l​e​a​s​e​-​d​e​t​a​i​l​s​/​a​m​a​z​o​n​-​p​r​i​m​e​-​d​a​y​-​2​0​2​0​-​m​a​r​k​e​d​-​t​w​o​-​b​i​g​g​e​s​t​-​d​a​y​s​-​e​v​e​r​-​s​m​a​l​l​-​m​e​d​ium

[10] https://​www​.hei​se​.de/​n​e​w​s​/​A​m​a​z​o​n​-​M​i​t​a​r​b​e​i​t​e​r​-​s​t​r​e​i​k​e​n​-​a​m​-​P​r​i​m​e​-​D​a​y​-​4​9​2​6​9​9​5​.​h​tml

[11] https://​www​.ama​zon​-watch​blog​.de/​p​r​i​m​e​/​2​3​6​8​-​a​m​a​z​o​n​s​-​p​r​i​m​e​-​d​a​y​-​e​r​f​o​l​g​r​e​i​c​h​.​h​t​m​l​#​c​o​m​m​e​n​t​-​6​5​856

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