[FRN:] Sieben Monate nach dem Pipeline-Bruch.: „Der ecuadorianische Regenwald ist vergiftet“

Der Regen­wald in Ecua­dor ist ein Hot­spot der Bio­di­ver­si­tät, vie­le indi­ge­ne Gemein­den sind dort zuhaus und trotz­dem wird an zahl­rei­chen Brun­nen Erd­öl geför­dert. Die Pipe­lines zie­hen sich durch das gan­ze Land. Nach einem Erd­rutsch im April die­ses Jah­res sind drei Pipe­lines gebro­chen, meh­re­re Tau­send Liter Erd­öl sind aus­ge­lau­fen. Wegen der Coro­na-Pan­de­mie fast unbe­ach­tet, demons­trier­ten die betrof­fe­nen Gemein­den für eine mini­ma­le Ver­sor­gung mit sau­be­rem Was­ser und eine Rei­ni­gung der Schä­den – eine Auf­ga­be, die immer nur das zweit­bes­te Ergeb­nis lie­fern kann. Denn bis sich die Natur rege­ne­riert hat, ver­ge­hen Jah­re.

Wie es den Gemein­den und der Natur jetzt sie­ben Mona­te nach dem Erd­öl­un­glück geht, haben wir Alex­an­dra Almei­da gefragt. Sie koor­di­niert bei der Umwelt­or­ga­ni­sa­ti­on „Acci­on Ecoló­gi­ca“ den Sek­tor „Erd­öl“. Read More