[labournet:] Miete frisst Einkommen: Steigende Wohnkosten machen viele Menschen ärmer. Hartz-IV-Bezieher müssen mehr zuzahlen

Plakat und Logo der Wiener Mietenkampagne“Ein Dach über dem Kopf ist für vie­le zum Luxus gewor­den. Etwa jeder sieb­te Ein­woh­ner hier­zu­lan­de muss­te 2019 mehr als 40 Pro­zent sei­nes monat­li­chen Ein­kom­mens für Mie­te und Hei­zung abdrü­cken. Das waren mehr als 11,4 Mil­lio­nen Men­schen. Das geht aus einer am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­ten Daten­ana­ly­se des Sta­tis­ti­schen Bun­des­am­tes her­vor. Dem­nach steht die BRD bei der Über­las­tung durch Wohn­kos­ten im euro­päi­schen Ver­gleich an viert­letz­ter Posi­ti­on. Mehr Men­schen waren zuletzt nur in Grie­chen­land (36,2 Pro­zent), Bul­ga­ri­en (16) und Däne­mark (15,6) davon betrof­fen. (…) Beson­ders die Ärms­ten haben unter die­ser Ent­wick­lung zu lei­den. So fin­den bei­spiels­wei­se immer mehr Hartz-IV-Bezie­hen­de kei­ne Blei­be mehr, die den stren­gen »Ange­mes­sen­heits­kri­te­ri­en« der Kom­mu­nen genügt. (…) »Wir sind mit­ten­drin in den nächs­ten Coro­nabe­schrän­kun­gen, es ist mit wei­te­ren Mehr­auf­wen­dun­gen zu rech­nen«, kri­ti­sier­te auch Harald Thomé vom Erwerbs­lo­sen­ver­ein Tache­les in einer Mit­tei­lung. Er for­dert, end­lich alle Kos­ten für die Unter­kunft anzu­er­ken­nen und zu über­neh­men. »Die Haus­hal­te müs­sen wenigs­tens von die­ser Last der Zuzah­lung aus den Regel­leis­tun­gen befreit wer­den«, so Thomé…” Arti­kel von Sus­an Bonath in der jun­gen Welt vom 30. Okto­ber 2020 externer Link

Der Bei­trag Mie­te frisst Ein­kom­men: Stei­gen­de Wohn­kos­ten machen vie­le Men­schen ärmer. Hartz-IV-Bezie­her müs­sen mehr zuzah­len erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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