[labournet:] Neue Vorwürfe gegen Polizei Weimar: Polizeigewalt, Stalking, falsch registrierte Waffen und ein Polizeichef, der wegschaut

Stoppt Polizeigewalt“Erneut wer­den schwe­re Vor­wür­fe gegen zwei Poli­zei­be­am­te aus Wei­mar erho­ben. Der taz liegt ein exklu­si­ves Schrei­ben vor, nach dem sich der Beam­te Sebas­ti­an K. mehr­fach der Kör­per­ver­let­zung im Amt, des uner­laub­ten Waf­fen­be­sit­zes und des Stal­kings straf­bar gemacht haben soll. Zudem soll er sich immer wie­der aggres­siv gegen­über Kolleg:innen und Bürger:innen ver­hal­ten sowie eine Schicht­lei­te­rin homo­phob belei­digt haben. Ein wei­te­rer Beam­ter soll sich zudem des Dieb­stahls von Betäu­bungs­mit­teln straf­bar gemacht haben. Bereits im Juni hat­te die taz von Miss­stän­den in der Poli­zei­in­spek­ti­on Wei­mar berich­tet externer Link. (…) Nun heißt es mit Bezug auf die Recher­chen in dem ­Schrei­ben, dass es „auch wei­ter­hin kei­ne Fol­gen für Kol­le­gen“ gebe, die Feh­ler machen. In der anony­men E‑Mail berich­ten die Absender:innen unter dem Pseud­onym „Kol­le­gen der Poli­zei Wei­mar“ detail­liert über die Anschul­di­gun­gen. (…) Feh­ler wür­den „nicht ein­fach nur ver­schwie­gen“, son­dern Kol­le­gen, die Pro­ble­me und Straf­ta­ten ansprä­chen, zudem „sys­te­ma­tisch schi­ka­niert und demon­tiert“. (…) Drei Beam­te der ins­ge­samt 18-köp­fi­gen Schicht haben sich zusam­men­ge­fun­den, um auf die Miss­stän­de auf­merk­sam zu machen. Die taz konn­te mit einem von ihnen spre­chen. Über zehn wei­te­re Polizist:innen, so die Beam­ten, wür­den ihr Vor­ha­ben, die Vor­wür­fe an die Öffent­lich­keit zu brin­gen, unter­stüt­zen…” Arti­kel von Sarah Ulrich vom 30. Okto­ber 2020 in der taz online externer Link

Der Bei­trag Neue Vor­wür­fe gegen Poli­zei Wei­mar: Poli­zei­ge­walt, Stal­king, falsch regis­trier­te Waf­fen und ein Poli­zei­chef, der weg­schaut erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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