[de.indymedia:] (HH) Immo-Karre von Gladigau angezündet

Weil wir die vor­an schrei­ten­de Auf­wer­tung und die damit ein­her­ge­hen­de Ver­ödung unse­rer Lebens­räu­me has­sen, setz­ten wir ver­gan­ge­ne Nacht ein Auto der Immo­bi­li­en­schwei­ne Gla­di­gau in Alto­na in Brand. Gla­di­gau ist einer der größ­ten Akteu­re im Immo­bi­li­en­busi­ness in Ham­burg und Schles­wig-Hol­stein. Mit meh­re­ren tau­send Immo­bi­len spie­len sie im täg­li­chen Spiel der Ver­mark­tung und Ver­wal­tung von Lebens­raum eine maß­geb­li­che Rol­le. Beson­ders stolz sind sie dar­auf, jetzt auch im pres­ti­ge­träch­ti­gen und geleck­ten Quar­tier der Hafen­ci­ty einen Fuß in der Tür zu haben. Dort ver­wal­ten sie meh­re­re Gebäu­de. Uns ist auf­ge­fal­len, dass sie auf ihrer Web­site damit wer­ben, dass sie ihre Immo­bi­li­en, zu denen auch meh­re­re Ver­an­stal­tungs­räu­me gehö­ren, mit dem Satz „ihre poli­ti­sche Aus­rich­tung wird mit äußers­ter Dis­kre­ti­on behan­delt“ bewer­ben. Wel­chen Par­tei­en es in die­sen Zei­ten wich­tig ist, dass ihre poli­ti­sche Aus­rich­tung mit Dis­kre­ti­on behan­delt wird, soll­te klar sein. Viel­leicht lohnt sich eine wei­te­re Aus­ein­an­der­set­zung und Nach­for­schung mit und von Gla­di­gau. Viel­leicht fra­gen wir mal eine_​n ihrer 74 aus­nahms­los wei­ßen Mitarbeiter_​innen. Dass wir die Nacht zum 5.11. aus­er­ko­ren haben, ist natür­lich kein Zufall. Frei­heit für die Drei von der Park­bank. Frei­heit für alle Gefan­ge­nen. Bren­nen­de Autos gegen die Stadt der Rei­chen.

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