[KgK:] Veranstaltung: Arbeiter*innen in der ersten Reihe – Feminismus in der Coronakrise

Arbei­te­rin­nen stan­den in den letz­ten Mona­ten in der ers­ten Rei­he des Kamp­fes gegen das Coro­na-Virus in Kli­ni­ken und Pfle­ge­hei­men, in der Rei­ni­gung, den Super­märk­ten und der Lebens­mit­tel­ver­sor­gung, aber auch Zuhau­se in der Betreu­ung von Kin­dern. Die Bedin­gun­gen, unter denen sie dabei arbei­ten müs­sen, sind kata­stro­phal. Beson­ders schlimm war dabei oft­mals die Situa­ti­on von Migran­tin­nen, zum Bei­spiel in der Ern­te­hil­fe.

Gleich­zei­tig sind Arbei­te­rin­nen auch beson­ders stark von den sozia­len und wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen der Kri­se betrof­fen und sehen sich sexua­li­sier­ter Gewalt in der Fami­lie, Kün­di­gun­gen, Ent­las­sun­gen und immer mehr Stress bei der Arbeit aus­ge­setzt.

Wel­che femi­nis­ti­schen Ant­wor­ten kön­nen wir heu­te auf die­se Kri­se geben? Wie schaf­fen wir es, dass Frau­en nicht nur in der ers­ten Rei­he gegen die Pan­de­mie kämp­fen, son­dern auch gegen die­se patri­ar­cha­len, ras­sis­ti­schen und aus­beu­te­ri­schen Ver­hält­nis­se?

Brot und Rosen ist eine femi­nis­tisch-sozia­lis­ti­sche Grup­pie­rung, die in 14 Län­dern exis­tiert. In Deutsch­land ist sie ein Pro­jekt der Revo­lu­tio­nä­ren Inter­na­tio­na­lis­ti­schen Orga­ni­sa­ti­on, die die Web­sei­te Klas​se​ge​gen​klas​se​.org betreibt.

Orga­ni­siert vom Fri­da Frau­en­zen­trum. Der Work­shop rich­tet sich an FLINT Per­so­nen (Frau­en, Les­ben, trans, inter und nicht-binä­re Per­so­nen). Anmel­dung bis 10. Dezem­ber unter kontakt@​frieda-​frauenzentrum.​de. Don­ners­tag, 28. Janu­ar | 19 Uhr

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