[FRN:] Über die gesellschaftliche Gebundenheit der Archäologie (Serie 1001: CX – Corax – Geschichte/​Gesellschaft – Dialektik)

Von der unschul­di­gen Fra­ge „Wie haben die Men­schen vor 2000 Jah­ren auf dem Gebiet des heu­ti­gen Schles­wig-Hol­stein gelebt?“ bis zum fake-archäo­lo­gi­schen Thing­platz, den die Natio­nal­so­zia­lis­ten gebaut haben, sind es nur ein paar Gedan­ken­schrit­te. Genau­so so nah waren und sind sich archäo­lo­gi­sche Wis­sen­schaft und iden­ti­täts­stif­ten­den Poli­tik in den ver­gan­ge­nen knapp 200 Jah­ren. Ein Gespräch mit dem Lei­ter des Archäo­lo­gi­schen Lan­des­am­tes Schles­wig Hol­stein, Dr. Ulf Icken­rodt, über die Her­aus­for­de­run­gen für die Archäo­lo­gie durch die Nut­zung, Deu­tung und Umdeu­tung in Ver­gan­gen­heit und Gegen­wart durch völ­ki­sche und natio­na­lis­ti­sche Kräf­te und ihre Vertreter*innen und den Umgang damit und Stra­te­gien dage­gen. Zu Beginn des Gesprä­ches umreißt Icken­rodt das Feld der archäo­lo­gi­schen Denk­mal­pfle­ge als Auf­ga­be des Archäo­lo­gi­schen Lan­des­am­tes. Read More