[FRN:] „Menschen können schwanger werden – nur eben nicht alle“ (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Das Recht auf Schwan­ger­schafts­ab­brü­che ist ein Anlie­gen, das die femi­nis­ti­sche Bewe­gung schon lan­ge beglei­tet und für das auch heu­te noch welt­weit gekämpft wer­den muss. Doch femi­nis­ti­sche Eman­zi­pa­ti­on erschöpft sich nicht allein durch die Lega­li­sie­rung von Abtrei­bun­gen – zum Kampf um Frei­heit und Selbst­be­stim­mung gehört eben­so die Aus­ein­an­der­set­zung damit, wie Men­schen, die schwan­ger wer­den und ein Kind bekom­men möch­ten, dies angst­frei tun kön­nen. Sowohl theo­re­ti­sche Über­le­gun­gen, als auch prak­ti­sche poli­ti­sche und gesell­schaft­li­che Ver­än­de­run­gen sind von Nöten, um den Zustand des Schwan­gers­eins als das zu fas­sen, was er ist: Kei­ne Frauen‑, son­dern eine Mensch­heits­sa­che. Die Autorin des Essays „Schwan­g­erwer­den­kön­nen“ Ant­je Schrupp sprach mit Radio Corax über repro­duk­ti­ve Selbst­be­stim­mung, den eigen­tüm­li­chen Zustand des „nicht-zwei-nicht-eins“ von Schwan­ge­ren und das Ver­hält­nis von Schwan­ger­schaft und Eltern­schaft. Zunächst schil­dert Ant­je Schrupp, was sie als Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin dazu bewegt hat, sich mit dem Schwan­g­erwer­den­kön­nen zu befas­sen. Read More