[FRN:] 150 Jahre §218 sind genug – Für die Entmoralisierung von Schwangerschaftsabbruch (Serie 1006: CX – Corax – Feminismus – Gender)

Seit 150 jah­ren, seit Grün­dung des Deut­schen Rei­ches 1871, steht Schwan­ger­schafts­ab­bruch in der Bun­des­re­pu­blik unter Stra­fe. Damit ist der Abbruch einer Schwan­ger­schaft ein Tötungs­de­likt, der heu­te unter bestimm­ten Vor­aus­set­zun­gen straf­frei ist. Zugleich gab es immer schon femi­nis­ti­schen Wider­stand gegen die Ille­ga­li­sie­rung von Abtrei­bung.
Wir spra­chen mit Rona Torenz über die Geschich­te des femi­nis­ti­schen Wider­stands in BRD und DDR sowie über Torenz For­de­rung der radi­ka­len Ent­stig­ma­ti­sie­rung von Schwan­ger­schafts­ab­brü­chen.

Rona Torenz ist Phi­lo­so­phin, Geschlech­ter- und Sexu­al­wis­sen­schaft­le­rin. Sie beschäf­tigt sich schwer­punkt­mä­ßig mit femi­nis­ti­schen Theo­rien zu Auto­no­mie, Macht und Herr­schaft, weib­li­cher Sub­jek­ti­vie­rung und Abtrei­bung. Sie ist seit über 15 Jah­ren poli­tisch aktiv und kämpft für die Ent­stig­ma­ti­sie­rung und den siche­ren Zugang zu Schwan­ger­schafts­ab­bruch, die Ver­hin­de­rung sexua­li­sier­ter Gewalt und einen Femi­nis­mus, der nicht nur auf gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung, son­dern auf sozia­le Umwäl­zung abzielt.

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