[FRN:] Jüdische Wege gehen: eine virtuelle Schnitzeljagd durch Nürnberg

Anmod:
„Bil­ly Joel ist ein inter­na­tio­na­ler Pop­sän­ger aus New York. Sein Groß­va­ter hat­te einen Wäsche­han­del in Nürn­berg, der 1938 ari­siert wur­de. Die „Ari­sie­rung“ fand end­gül­tig nach der „Ver­ord­nung zur „Aus­schal­tung der Juden aus dem deut­schen Wirt­schafts­le­ben“ vom 12. Novem­ber 1938 statt.“
Das ist ein Aus­zug aus einem inter­ak­ti­ven Ange­bot aus der App Action­bound. Stu­die­ren­de der Didak­tik der Geschich­te von der Fried­rich-Alex­an­der-Uni­ver­si­tät haben einen soge­nann­ten Bound damit erstellt mit dem Titel „Jüdi­sche Wege gehen“.
Die App ist auf­ge­baut wie eine vir­tu­el­le Schnit­zel­jagd durch Nürn­berg, bei der ver­schie­de­ne Punk­te an Geschich­ten von jüdi­schen Mit­bür­gern erin­nern und dort inter­ak­tiv ver­mit­telt wer­den.
Loka­le Quel­len, Zeit­zeug­nis­se, his­to­ri­sches Bild­ma­te­ri­al und ein Video­in­ter­view mit einem ehe­ma­li­gen Schü­ler des Melan­chton-Gym­na­si­ums sind Bestand­teil des Weges, genau­so wie Stol­per­stei­ne oder die Plät­ze der zer­stör­ten Syn­ago­gen.
Mit genau die­ser Idee hat das Pro­jekt den 2. Platz des Mosa­ik­ju­gend­prei­ses 2021 gewon­nen.
Ber­na­det­te Rau­scher und Ida Hin­ter­holz­in­ger waren unter­wegs und haben sich auf eine vir­tu­el­le Schnit­zel­jagd gemacht und zusätz­lich mit der Initia­to­rin des Pro­jekts Dr. Mar­ti­na Swi­tal­ski und der Stu­den­tin Marie Koch, die am Pro­jekt mit­ge­ar­bei­tet hat, gespro­chen.

Abmod:
Wer jetzt Lust bekom­men hat sich selbst auf den Weg zu machen oder ein­fach mehr über das Pro­jekt erfah­ren möch­te, der kann sich infor­mie­ren auf der Sei­te der Stadt Nürn­berg unter dem Rei­ter Mosa­ik Jugend Preis oder sich direkt die App „Action­bound“ run­ter­la­den und den Bound „Jüdi­sche Fami­li­en in Nürn­berg“ suchen. Read More