[FRN:] Kampagne „Gerechtigkeit für Fidel Heras Cruz“ in Mexiko (Serie 998: CX – Corax – Umwelt – Grünes)

Der Men­schen­recht­ler und Prä­si­dent des Dorf­land­rats von Paso de la Rey­na, Fidel Heras Cruz, ist am 23. Janu­ar 2021 in der Gemein­de Sant­ia­go Jamil­te­pec erschos­sen in sei­nem LKW auf­ge­fun­den wor­den. Das nahe der Pazi­fik­küs­te gele­ge­ne Paso de la Rey­na im Bun­des­staat Oaxa­ca ist in den letz­ten Jah­ren zum Sym­bol des fried­li­chen Wider­stan­des gegen Groß­pro­jek­te gewor­den. Fluss­auf­wärts, nur weni­ge hun­dert Meter vom Dorf ent­fernt, woll­te die staat­li­che Ener­gie­kom­mis­si­on CFE seit 2006 einen 190 Meter hohen Stau­damm errich­ten und so den Río Ver­de zur ver­meint­lich öko­lo­gi­schen Ener­gie­er­zeu­gung nut­zen. Der 42-jäh­ri­ge Fidel Heras Cruz setz­te sich seit Jah­ren für den Schutz des Flus­ses Rio Ver­de ein, wes­halb ein poli­ti­sches Motiv hin­ter dem Mord ver­mu­tet wird. Die der Nicht­re­gie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on EDUCA, die den Zusam­men­schluss der sich weh­ren­den Gemein­den COPUDEVER seit sei­ner Grün­dung 2007 beglei­tet, hat nun die Kam­pa­gne „Jus­ti­cia para Fidel Heras Cruz, ríos libres“ ins Leben geru­fen. Wir spra­chen mit Phil­ipp Ger­ber, aktiv bei EDUCA über die aktu­el­len Ereig­nis­se in Paso de la Rey­na und die Kam­pa­gne. Read More