[ak:] Methode und Missverständnis

In »Geschlecht und Fami­lie bei Marx«, das kürz­lich im Dietz Ver­lag erschie­nen ist, unter­sucht die Poli­tik­wis­sen­schaft­le­rin Hea­ther Brown sys­te­ma­tisch die Marx­schen Schrif­ten bezüg­lich der Stel­lung der Frau und Geschlech­ter­ver­hält­nis­sen. Sie beginnt mit einer Beschrei­bung der Kri­se des Neo­li­be­ra­lis­mus und der aktu­el­len Stel­lung der Frau im Kapi­ta­lis­mus. Seit eini­gen Jahr­zehn­ten habe sich die femi­nis­ti­sche Theo­rie von anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Ansät­zen wie der Fra­ge nach dem Ver­hält­nis von Klas­se und Geschlecht und der poli­ti­schen Öko­no­mie weg ent­wi­ckelt und eher post­struk­tu­ra­lis­ti­schen Ansät­zen zuge­wandt. Mar­xis­ti­sche Femi­nis­tin­nen hät­ten zwar lan­ge die Ver­ein­bar­keit von Mar­xis­mus und Femi­nis­mus theo­re­tisch nach­ge­wie­sen, eine sys­te­ma­ti­sche Durch­ar­beit aller Marx­schen Schrif­ten zu die­sem The­men habe es bis­her jedoch noch nicht gege­ben. Das will Brown mit ihrem Buch leis­ten.

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