[KgK:] 27.3.: Studis für Enteignung!

Am 27. März ruft das „Akti­ons­bünd­nis gegen Ver­drän­gung und Mie­ten­wahn­sinn“ in Ber­lin zu einer Demons­tra­ti­on gegen Ver­drän­gung und Mie­ten­wahn­sinn auf. Weil die Stu­die­ren­den die­ser Stadt zu denen gehö­ren, die am meis­ten von den stei­gen­den Mie­ten und den Aus­wir­kun­gen der Coro­na-Pan­de­mie betrof­fen sind – inklu­si­ve Job­ver­lust, psy­chi­sche Belas­tung und sogar Zwangs­räu­mun­gen von Sei­ten des Stu­die­ren­den­werks –, wird es bei der Demons­tra­ti­on auch einen Stu­di­block geben.

Als Klas­se Gegen Klas­se Cam­pus sind wir Teil der stu­den­ti­schen Komi­tees, die sich für die Ent­eig­nung von Deut­sche Woh­nen und Co. enga­gie­ren. Schließt euch mit gemein­sam mit uns am 27. März dem Stu­di­block an, um ein Zei­chen gegen die kata­stro­pha­le Woh­nungs­si­tua­ti­on zu set­zen und eine star­ke Stim­me auf die Stra­ße zu brin­gen, um Deut­sche Woh­nen und Co. tat­säch­lich zu ent­eig­nen!

Wäh­rend hun­dert­tau­sen­de Men­schen wäh­rend der Coro­na­kri­se ihre Mie­te wegen Job­ver­lust nicht mehr zah­len kön­nen, pro­fi­tie­ren Immo­bi­li­en­kon­zer­ne wie Deut­sche Woh­nen und Co. trotz­dem wei­ter. Und schon vor der Kri­se haben sie Mil­li­ar­den­ge­win­ne erzielt, wäh­rend der sozia­le Woh­nungs­bau brach­liegt und der Wohn­raum immer knap­per wird. Die­sen Wohn­raum holen wir uns nun zurück! Deut­sche Woh­nen und Co. müs­sen ent­eig­net und die Woh­nun­gen unter die demo­kra­ti­sche Kon­trol­le der Bevöl­ke­rung gestellt wer­den. Anstatt Mil­li­ar­den an Ent­schä­di­gung zu zah­len, könn­ten die­se in den Bau von neu­en Woh­nun­gen, den Aus­bau von Frau­en­häu­sern, die Schaf­fung von sozia­len Räu­men, die dezen­tra­le Unter­brin­gung von Geflüch­te­ten statt Lager­re­gime gehen etc.

Der Kampf gegen hohe Mie­ten und für die Ent­eig­nung der gro­ßen Immo­bi­li­en­kon­zer­ne kann nur auf der Stra­ße gewon­nen wer­den: Die SPD hat schon ange­kün­digt, den Ber­li­ner Mie­ten­de­ckel nach den Wah­len nicht wei­ter zu ver­län­gern, und damit der Volks­ent­scheid tat­säch­lich in ein Ent­eig­nungs­ge­setz mün­det, braucht es kon­stan­te Mobi­li­sie­run­gen. Denn die Immo­bi­li­en­kon­zer­ne wer­den – falls der dann neue Ber­li­ner Senat über­haupt ein Ent­eig­nungs­ge­setz schreibt, wel­ches unse­ren Bedürf­nis­sen ent­spricht – alle media­len und juris­ti­schen Geschüt­ze auf­fah­ren, um die Umset­zung der Ent­eig­nung zu ver­hin­dern. Lasst uns des­halb schon am 27. März ein star­kes Zei­chen set­zen, dass die fast 200.000 Stu­die­ren­den in Ber­lin und Zehn­tau­sen­den wis­sen­schaft­li­chen und nicht-wis­sen­schaft­li­chen Beschäf­tig­ten der Hoch­schu­len nicht zulas­sen wer­den, dass die Kon­zer­ne wei­ter­hin Pro­fi­te mit unse­rem Recht auf Wohn­raum machen wer­den.

Stu­di­block auf der Demo gegen Ver­drän­gung und Mie­ten­wahn­sinn

Wann? Sams­tag, 27. März, 12 Uhr
Wo? Rotes Rat­haus
Treff­punkt des Stu­di­blocks: Infos fol­gen!

Und auch dar­über hin­aus müs­sen wir uns orga­ni­sie­ren: an unse­ren Unis, Hoch­schu­len und Arbeits­plät­zen. Nicht nur für die Ent­eig­nung von DW und Co., son­dern für eine Ant­wort auf die gan­ze Kri­se, die die Kapitalist:innen und die Regie­rung auf uns abla­den wol­len.

Als Stu­die­ren­de und Beschäf­tig­te gemein­sam kön­nen wir Ver­än­de­run­gen erkämp­fen, wenn wir die Pas­si­vi­tät über­win­den, die die Regie­rung, die Kon­zer­ne und die Uni­lei­tun­gen uns auf­zwin­gen und die bis­her auch die offi­zi­el­len Ver­tre­tun­gen von Stu­die­ren­den und Beschäf­tig­ten nicht durch­bro­chen haben.

Des­halb fin­det am 7. April eine Online-Voll­ver­samm­lung an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin statt. Nach einem Jahr Ver­ein­ze­lung eröff­net die Voll­ver­samm­lung einen demo­kra­ti­schen Raum, in dem wir selbst ent­schei­den kön­nen, wor­über wir dis­ku­tie­ren und wie wir gegen die aktu­el­le Situa­ti­on kämp­fen wol­len.

Voll­ver­samm­lung an der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin

Wann? Mitt­woch, 7. April, 17 Uhr
Wo? Online (Link folgt bald)
Mehr Infos hier

Klas­se Gegen Klas­se