[labournet:] Unentbehrlich, aber übersehen. Kolumbien: Pandemie, Hunger und die prekäre Situation der Hausarbeiterinnen

ila 443 mit dem 40seitigen Schwerpunkt Care-ArbeitWäh­rend der Covid-19-Pan­de­mie ist die sozia­le Ungleich­heit wie unter einem Brenn­glas deut­li­cher sicht­bar gewor­den, hat sich durch die mona­te­lan­ge Kri­se aber auch dras­tisch ver­stärkt. Hieß es frü­her: „Wer arm ist, muss frü­her ster­ben“, so änder­te sich die­se Faust­re­gel durch die Pan­de­mie gering­fü­gig: „Wer arm ist, muss eher ster­ben“ heißt es jetzt, weil das Risi­ko, an Covid-19 zu ster­ben, für Wohl­ha­ben­de und Rei­che sehr viel nied­ri­ger ist. Dies ver­tritt der Armuts­for­scher Chris­toph But­ter­weg­ge in Bezug auf Deutsch­land. Sei­ne Aus­sa­ge gilt in glei­cher Wei­se für Kolum­bi­en, aller­dings sind dort die sozia­len Ver­wer­fun­gen, von der Coro­na-Kri­se ver­stärkt, noch viel deut­li­cher aus­ge­prägt. Ein gutes Bei­spiel dafür ist die Situa­ti­on von Frau­en, die in Pri­vat­haus­hal­ten als Sor­ge­ar­bei­te­rin­nen beschäf­tigt sind…” Arti­kel von Bet­ti­na Reis aus der ila 443 vom März 2021  – wir dan­ken und emp­feh­len die gesam­te ila 443 mit dem 40seitigen Schwer­punkt Care-Arbeit – sie­he Edi­to­ri­al externer Link (samt Bestell­mög­lich­keit) und Inhalts­über­sicht externer Link

Der Bei­trag Unent­behr­lich, aber über­se­hen. Kolum­bi­en: Pan­de­mie, Hun­ger und die pre­kä­re Situa­ti­on der Haus­ar­bei­te­rin­nen erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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