[FRN:] Ein Blick in das Leben von Rasheed Schmidt – eine biografische Skizze des Erfurter Rappers Sonne Ra

Anmod: Erfurt in Thü­rin­gen soll­te mal ein klei­nes Sili­con Val­ley der DDR wer­den. Halb­lei­ter­tech­nno­lo­gie war das Zau­ber­wort. Aber woher soll­ten die gan­zen Arbeits­kräf­te kom­men, um so einen Stand­ort auf­zu­bau­en und zu hal­ten. Alge­ri­en dele­gier­te Ver­trags­ar­bei­ter in die DDR. Einer von ihnen war der Vater von Ras­heed Schmidt, bes­ser als Rap­per bekannt unter dem Pseud­onym Son­ne Ra.
Er berich­tet vom All­tags­ras­sis­mus in der DDR und der zeit nach der Wen­de, von der Abwei­sung, die er von der Deutsch-Rap-Sze­ne, aber auch von lin­ken Medi­en erfuhr, von Bau­jobs, die an eher an Gün­ther Wall­raffs Buch „Ganz unten“ erin­nern als an unse­re Zeit.

Dani­lo Sta­ros­ta vom Kul­tur­bü­ro Dres­den und Jenz Stei­ner von colo­Ra­dio tra­fen Son­ne Ra und spra­chen mit ihm. Read More