[FRN:] Keine bewaffneten Drohnen für die Bundeswehr

Die Frie­dens­or­ga­ni­sa­tio­nen IPPNW und DFG-VK for­dern die Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ten auf, die wei­te­re Ent­wick­lung einer bewaff­nungs­fä­hi­gen Euro­droh­ne abzu­leh­nen. Mit Blick auf den Berg­ka­ra­bach-Krieg hat Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­rin Anne­gret Kramp-Kar­ren­bau­er die Aus­rüs­tung der NATO mit Droh­nen und Droh­nen­ab­wehr­sys­te­men gefor­dert. Über­mor­gen, am 24. März, soll nun der Haus­halts­aus­schuss des Bun­des­tags über die wei­te­re Ent­wick­lung einer bewaff­nungs­fä­hi­gen Euro­droh­ne ent­schei­den. Dies wäre ein gemein­sa­mes Pro­jekt von Deutsch­land, Frank­reich, Ita­li­en und Spa­ni­en. Bewaff­ne­te Droh­nen sind kein Mit­tel der Lan­des­ver­tei­di­gung. Bewaff­ne­te Droh­nen sind viel­mehr Teil einer Mili­tär­stra­te­gie, die auf robus­te Aus­lands­ein­sät­ze zielt. Die Hemm­schwel­le für die poli­ti­schen Ent­schei­dungs­trä­ge­rin­nen, mili­tä­ri­sche Gewalt aus­zu­üben, kann durch die Ver­füg­bar­keit von bewaff­ne­ten Droh­nen sin­ken, wäh­rend die demo­kra-tische Kon­trol­le ihres Ein­sat­zes in der Ver­gan­gen­heit ande­re Staa­ten vor enor­me Her­aus­for­de­run­gen gestellt hat.
Lara-Marie Kraus­se von IPPNW erklärt uns die Details. Read More