[FRN:] Räumung des selbstverwalteten Refugios Chez JesOulx an der italienísch französichen Grenze

Am Diens­tag, den 23. März, wur­de nahe der ita­lie­nisch-fran­zö­si­schen Gren­ze eine selbst­ver­wal­te­te Not­un­ter­kunft für Men­schen auf der Flucht geräumt. Das Chez-Jesoulx ist ein ehe­ma­li­ges Bahn­wär­ter­haus in Oulx im Pie­mont, in den Alpen. Es wur­de im Dezem­ber 2018 besetzt.

Ende Janu­ar 2021, als die Räu­mung schon erwar­tet wur­de, inter­view­te Radio Black­out, das freie Radio von Turin, einen Akti­vis­ten des Bahn­wär­ter­hau­ses. Zunächst erklärt er die schwie­ri­gen Bedin­gun­gen dort für flüch­ten­de Men­schen in den Alpen, ganz beson­ders in die­sem Win­ter.

„ohne Unter­stüt­zung, Infor­ma­ti­on, ange­mes­se­nes Schuh­werk, wird sich die schon jetzt bedrü­ckend lan­ge Lis­te derer, deren Leben von der Gren­ze ver­schlun­gen wur­de, noch wei­ter ver­län­gern.“ Read More