[labournet:] Erste Ergebnisse aus dem DFG-Forschungsprojekt „Prekarisierung im Journalismus“

Blog "Gemeinsame Vergütungsregeln" - für faire Honorare freier Journalisten an Tageszeitungen - von Martin SchreierWie pre­kär ist der deut­sche Jour­na­lis­mus? Jana Rick und Tho­mas Hanitzsch haben ers­te Daten aus einer Online­be­fra­gung von über 1000 Journalist*innen ver­öf­fent­licht. Die Befun­de zei­gen unter ande­rem, dass pre­kä­re Struk­tu­ren durch die Coro­na-Kri­se ver­schärft wer­den. (…) Fol­gen­de Kern­er­geb­nis­se kön­nen fest­ge­hal­ten wer­den: Haupt­be­ruf­li­che Journalist*innen ver­die­nen im Durch­schnitt rund 2340 € net­to pro Monat. Die Zahl der Niedrigverdiener*innen ist im Ver­gleich zu ver­gan­ge­nen Stu­di­en gestie­gen. Ins­ge­samt 43% der haupt­be­ruf­li­chen Journalist*innen schät­zen ihre Arbeits­si­tua­ti­on als pre­kär ein. Drei von fünf Journalist*innen haben berich­tet, dass sich ihre Arbeits­be­din­gun­gen seit der Coro­na-Pan­de­mie ver­schlech­tert haben. Die Mehr­heit der haupt­be­ruf­li­chen Journalist*innen (58%) stuft ihr aktu­el­les Arbeits­ver­hält­nis als „eher unsi­cher“ ein. Zwei von fünf Journalist*innen (58%) sind der Mei­nung, dass pre­kä­re Ver­hält­nis­se die Qua­li­tät des Jour­na­lis­mus ins­ge­samt bedro­hen…” Mel­dung des Insti­tuts für Kom­mu­ni­ka­ti­ons­wis­sen­schaft und Medi­en­for­schung externer Link der LMU Mün­chen (IfKW) vom 10.3.21 zum ers­ten Ergeb­nis­be­richt externer Link

Der Bei­trag Ers­te Ergeb­nis­se aus dem DFG-For­schungs­pro­jekt „Pre­ka­ri­sie­rung im Jour­na­lis­mus“ erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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