[GWR:] Die Rolle der Gewaltlosigkeit in der sozialistischen Praxis

Am 10. Febru­ar 1930 fand in Haar­lem ein Stu­di­en­wo­chen­en­de der Jon­ge­ren Vre­des Actie (JVA, Jugend­li­che Frie­dens­ak­ti­on) statt. Das The­ma lau­te­te „Gewalt und Gewalt­lo­sig­keit im Kampf für den Sozia­lis­mus“. Referent*innen waren der Sozi­al­de­mo­krat Johan Valk­hoff mit dem The­ma „Mar­xis­mus, Gewalt und Klas­sen­kampf“ und Hen­ri­et­te Roland Holst. Sie refe­rier­te unter dem The­ma „Ist Gewalt im Kampf für eine sozia­lis­ti­sche Gesell­schaft abzu­leh­nen?“ Über die Beweg­grün­de, die zu die­ser Kon­fe­renz und den Ein­la­dun­gen führ­ten, ist heu­te Kon­kre­tes nicht mehr in Erfah­rung zu brin­gen. Wie es scheint, ent­spran­gen sie den Bedürf­nis­sen eini­ger maß­geb­li­cher Mit­glie­der der JVA. Für Hen­ri­et­te Roland Holst waren die­se Kon­tak­te mehr als zufäl­lig. Ihre poli­ti­sche Anspra­che rich­te­te sich zuneh­mend an die Jugend, weil die­je­ni­gen den Sieg davon­tra­gen wür­den, die die Jugend für sich gewin­nen wür­den.

Erfah­run­gen der
Rus­si­schen Revo­lu­ti­on

Die­ses Datum ihres Kon­tak­tes mit der JVA hat für den geis­ti­gen Weg von Hen­ri­et­te Roland Holst inso­fern Bedeu­tung, als dass zu die­ser Zeit die Her­aus­bil­dung eines neu­en Ver­ständ­nis­ses von Sozia­lis­mus als theo­re­ti­sches Pro­blem abge­schlos­sen war und nun eine Pha­se ein­setz­te, in der sie sich stär­ker mit Fra­gen der Umset­zung des neu­en Sozia­lis­mus aus­ein­an­der­setz­te. Wel­che Hand­lungs­mus­ter, wel­che Akti­ons­for­men waren dem neu­en Sozia­lis­mus adäquat? H. Roland Holst ver­folgt bei der Ant­wort auf die­se Fra­gen einen deut­li­chen lern­theo­re­ti­schen Ansatz, den sie zunächst bei einer erneu­ten Kri­tik der Gewalt beim Auf­bau des Sozia­lis­mus anlegt. Die Wir­kun­gen von Gewalt lei­tet sie dabei anhand der Erfah­run­gen der Rus­si­schen Revo­lu­ti­on ab, wobei sie bewusst die Fra­gen außer Acht las­sen will, ob die­se Gewalt­an­wen­dun­gen not­wen­dig waren oder nicht.
„Sie (die sozia­lis­ti­sche Bewe­gung, d.V.) hat zum ers­ten Mal in der Geschich­te die Erfah­rung gemacht, wie Gewalt in den Hän­den einer sieg­rei­chen Arbei­ter­klas­se, sys­te­ma­tisch und über einen lan­gen Zeit­raum hin ange­wen­det, wirkt, wel­che Wir­kun­gen die Gewalt­an­wen­dung in den ver­schie­dens­ten Hin­sich­ten hat.“ H. Roland Holst unter­schei­det drei Wir­kungs­ebe­nen, die der Betrof­fe­nen, die der Anwen­den­den und die der brei­ten Mas­sen.
Im ers­ten Fall erschei­nen ihr die Chan­cen, dass Men­schen, denen man mit Gewalt begeg­net, sich für neue Pro­duk­ti­ons- und Lebens­for­men gewin­nen las­sen, äußerst gering. Aus die­sem Umstand erklärt sie die Ver­bit­te­rung gegen­über und die Ent­frem­dung von der Revo­lu­ti­on. Bei denen, die Gewalt anwen­den, sieht sie die Gefahr des Zug­zwangs, immer wie­der von Neu­em die Not­wen­dig­keit von Gewalt­an­wen­dung her­aus­stel­len zu müs­sen und auch neue Situa­tio­nen in die­sem Sin­ne zu inter­pre­tie­ren. Allein die Annah­me von Gewalt schränkt die Hand­lungs­mög­lich­kei­ten und das Offen­sein für Alter­na­ti­ven ein. Die Gewalt­an­wen­dung tötet schließ­lich nicht nur das kör­per­li­che Leben, son­dern bei den Mas­sen auch das geis­ti­ge und see­li­sche, die Vor­aus­set­zung einer jeden Revo­lu­ti­on. Jede Anwen­dung von Gewalt wird zur Gewohn­heit und schafft sich die Vor­aus­set­zun­gen ihrer Anwen­dung immer wie­der selbst.

Weder „Hyp­no­se der Lega­li­tät“ noch „Hyp­no­se der Gewalt“

Als Bei­spiel für man­geln­des alter­na­ti­ves Bewusst­sein führt H. Roland Holst an ande­rer Stel­le die Ver­nach­läs­si­gung der Mas­sen­strei­kidee an. Es gibt in den 1920er-Jah­ren nur noch zwei Bei­spie­le für Mas­sen­streiks, den Streik gegen den Kapp-Putsch 1920 und den Berg­ar­bei­ter­streik 1926 in Eng­land. Zwar gesteht sie um 1930 her­um zu, dass auch die öko­no­mi­sche Kri­se die Mög­lich­kei­ten des Mas­sen­streiks beein­träch­tigt. Aber die Haupt­ur­sa­che dafür, dass der Streik, wie sie in Anleh­nung an Rosa Luxem­burg for­mu­liert, nicht mehr als Bewe­gungs­form der pro­le­ta­ri­schen Revo­lu­ti­on begrif­fen wird, liegt eben­so in der Hyp­no­se der Lega­li­tät auf Sei­ten der Sozi­al­de­mo­kra­tie begrün­det wie in der Hyp­no­se der Gewalt bei den Bolschewist*innen.
„Solan­ge von den zwei gro­ßen Flü­geln der Bewe­gung der eine mehr oder weni­ger befan­gen ist durch die par­la­men­ta­ri­schen, gesetz­li­chen Kampf­for­men und der ande­re durch gewalt­sa­me, kann man sei­ne Kraft nicht wirk­lich, geis­tig und orga­ni­sa­to­risch, auf den Streik in sei­nen ver­schie­de­nen For­men kon­zen­trie­ren.“
Hen­ri­et­te Roland Holst gesteht zu, dass im Befrei­ungs­kampf der Arbei­ter­klas­se gewis­se For­men von Gewalt unver­meid­lich sein mögen, aber die­se Ein­schät­zung kön­ne nicht aus­schlag­ge­bend für die Stra­te­gie sein: „Es ist viel bes­ser anzu­neh­men, dass jeg­li­che Gewalt ver­mie­den wer­den kann, und dar­auf die Tak­tik ein­zu­stel­len, als von vor­ne­her­ein anzu­neh­men: In der fol­gen­den Revo­lu­ti­on wird in jedem Fall Gewalt gebraucht wer­den müs­sen. Denn wenn wir das anneh­men, dann rich­ten wir uns auch dar­auf ein, dann ori­en­tie­ren wir uns danach.“
Ihre For­de­rung begrün­det sie mit einem Argu­ment aus dem Zusam­men­hang der Ziel-Mit­tel-Rela­ti­on: „Was wir uns ver­ge­gen­wär­ti­gen müs­sen, ist dies, dass die Zukunft durch das Heu­te bestimmt wird. Wie die fol­gen­de Revo­lu­ti­on sein wird, wel­che For­men sie anneh­men wird, wel­che Ergeb­nis­se sie haben wird, das wird jetzt bestimmt und das hängt von uns ab, von dem, was wir hier heu­te beschlie­ßen. Und von dem, was wir mor­gen tun wer­den.“
Aber was zukünf­tig getan wird, will sie nicht durch irgend­wel­che Umstän­de bestimmt sein las­sen, denn: „Die ‚Umstän­de‘ kön­nen uns nicht ein Mit­tel auf­zwin­gen, wenn wir es nicht gebrau­chen wol­len.“ Aller­dings steht der Ver­mei­dung von Gewalt ins­be­son­de­re der Umstand ent­ge­gen, dass deren Anwen­dung viel leich­ter ist als gewalt­lo­se Akti­vi­tät. In deut­li­cher Ana­lo­gie zum Begriff der gewalt­lo­sen Akti­vi­tät for­mu­liert Hen­ri­et­te Roland Holst als neue Kampf­me­tho­de den Ter­mi­nus des „sozia­lis­ti­schen Akti­vis­mus“, der jen­seits vom Glau­ben an Put­sche und Gewalt, aber auch jen­seits der Über­schät­zung des Par­la­men­ta­ris­mus, des Stimm­zet­tels und des Völ­ker­bun­des ange­sie­delt ist.

Zwei Ele­men­te des
„Sozia­lis­ti­schen Akti­vis­mus“

Der sozia­lis­ti­sche Akti­vis­mus hat zwei Ele­men­te, das des äuße­ren Kamp­fes und das der gesell­schaft­li­chen Umge­stal­tung im enge­ren Sinn. (…) In Zei­ten stär­ke­rer gesell­schaft­li­cher Bewe­gun­gen, im Fal­le von Gefah­ren für die Bevöl­ke­rung, wenn Rech­te und Frei­hei­ten ein­ge­schränkt zu wer­den dro­hen, sind ande­re Aktio­nen anzu­wen­den: „Der Boy­kott, der Streik, das Errich­ten neu­er Orga­ne, die sich den alten ent­ge­gen­stel­len, wie Arbei­ter­rä­te.“
Ihre The­se, die Sache des Sozia­lis­mus kön­ne nur gewin­nen, wenn sie vom Glanz des Ziels durch­zo­gen sei, fun­diert sie dann mit der Ein­füh­rung der Idee des form­ge­ben­den Sozia­lis­mus, was – in neue­rem Voka­bu­lar – Rol­len­in­no­va­ti­on, das Ent­wi­ckeln gesell­schaft­li­cher Ein­rich­tun­gen mit sozia­lis­ti­schem Zuschnitt, meint. H. Roland Holst umschreibt den Begriff als den Weg der sozia­lis­ti­schen Lebens­bil­dung, als das Aus­fül­len des Lebens im sozia­lis­ti­schen Sinn und nennt als bei­spiel­haf­te Aktio­nen das Errich­ten von Kon­sum­ge­nos­sen­schaf­ten, von Gemein­schafts­ein­rich­tun­gen, von Bil­dungs­ein­rich­tun­gen und neu­en For­men der Erzie­hung. Form­ge­ben­der Sozia­lis­mus heißt Trans­for­ma­ti­on des Lebens­stils.
Mit der Idee des sozia­lis­ti­schen Akti­vis­mus von H. Roland Holst tref­fen wir auf ein ers­tes Kon­zept einer gewalt­lo­sen sozia­lis­ti­schen Gesell­schafts­ver­än­de­rung. Auf­schluss­reich erscheint schließ­lich noch die Biblio­gra­phie, die sie dem Vor­trag anfügt. Neben ihren eige­nen Schrif­ten ver­weist sie auf Leo Tol­stoi, auf Gus­tav Land­au­ers „Auf­ruf zum Sozia­lis­mus“ (1911), auf Leon­hard Ragaz‘ „Sozia­lis­mus und Gewalt“ (1916/​17), auf J. Ram­say McDo­nalds „Par­lia­ment and Revo­lu­ti­on“ (1919), auf Cla­ra Mey­er-Wich­manns „Mens en Maats­ch­ap­pij“ („Mensch und Gesell­schaft“, 1922), auf das Buch „Die sitt­li­che Idee des Klas­sen­kamp­fes“ (1926) von Edu­ard Hei­mann, auf Hen­drik de Mans „De Psy­cho­lo­gie van het Socia­lisme“ (1927), auf den von Franz Kobler im Auf­trag der War Resis­ters’ Inter­na­tio­nal (WRI) her­aus­ge­ge­be­nen Sam­mel­band „Gewalt und Gewalt­lo­sig­keit. Hand­buch des akti­ven Pazi­fis­mus“ (1928), auf Gan­dhis Auto­bio­gra­phie „My expe­ri­ments with truth“ (1927/​29), auf Paul Til­lichs 1930 erschie­ne­nes Buch „Reli­giö­se Ver­wirk­li­chung“ und schließ­lich auf Arthur Fei­lers „Das Expe­ri­ment des Bol­sche­wis­mus“ aus dem Jah­re 1930.
Zwei Miss­ver­ständ­nis­sen im Zusam­men­hang mit der gewalt­lo­sen Gesell­schafts­ver­än­de­rung tritt H. Roland Holst in der Fol­ge­zeit immer wie­der ent­ge­gen. Zum einen der Auf­fas­sung, Gewalt­lo­sig­keit sei eine pas­si­ve Hal­tung, sowie der damit ver­bun­de­nen Mei­nung, Gewalt­lo­sig­keit sei eine Beson­der­heit des asia­ti­schen Kul­tur­krei­ses. Sie tut das in sehr dif­fe­ren­zie­ren­der Wei­se, wie ihr Vor­wort zu einem 1931 erschie­ne­nen Buch von Raghu Vira, „Uit de prak­ti­jk der geweld­loo­s­heid“ („Von der Pra­xis der Gewalt­lo­sig­keit“) zeigt. Hier dis­ku­tiert sie die Fra­ge nach der Bedeu­tung der Kamp­fes­wei­se des zivi­len Unge­hor­sams in Indi­en für den sozia­lis­ti­schen Kampf in Euro­pa. Im zivi­len Unge­hor­sam sieht sie einen mög­li­chen Bestand­teil des Kamp­fes für die neue sozia­lis­ti­sche Gesell­schaft, den sie hier noch ein­mal cha­rak­te­ri­siert: „Nötig ist ein all­ge­mei­ner Wider­stand der arbei­ten­den Mas­sen (Arbei­ter, Bau­ern, neu­er Mit­tel­stand) gegen den impe­ria­lis­ti­schen Kapi­ta­lis­mus (Geld‑, Kolonial‑, Großindustrie‑, Trans- port­ka­pi­tal). Ein schar­fer unver­söhn­li­cher Wider­stand ist not­wen­dig; eine angrei­fen­de, kei­ne ver­tei­di­gen­de Akti­vi­tät – so wie sie die Sozi­al­de­mo­kra­tie ver­kör­pert. Eine nicht­ge­walt­tä­ti­ge Akti­vi­tät – kei­ne gewalt­sa­me wie bei den Kom­mu­nis­ten. Auch eine auf­bau­en­de, nicht nur eine zer­stö­ren­de, wie der Gene­ral­streik der Syn­di­ka­lis­ten. Eine Akti­vi­tät, die sich ihrer Mit­tel aus der Sphä­re des sozia­lis­ti­schen End­ziels bedient.“

Das Ver­dienst des Syn­di­ka­lis­mus

Den Syndikalist*innen bil­ligt sie an ande­rer Stel­le übri­gens zu, dass sie mit der Idee des Gene­ral­streiks, der west­li­chen Form des Non-Koope­ra­ti­ons-Gedan­kens, zum ers­ten Mal die Per­spek­ti­ve des revo­lu­tio­nä­ren Kamp­fes von der blu­ti­gen Gewalt gelöst hat­ten, wobei sie, was zuläs­sig erscheint, den Ein­fluss von Geor­ges Sorel recht nied­rig ansetzt. Die Gleich­set­zung von gewalt­lo­sem mit pas­si­vem Wider­stand rührt nach Mei­nung von H. Roland Holst von der typisch west­li­chen Geis­tes­hal­tung her, Tat­kraft mit Aggres­si­vi­tät zu iden­ti­fi­zie­ren. (…) Durch den zivi­len Unge­hor­sam in Indi­en sieht H. Roland Holst ihre Auf­fas­sung bestä­tigt, dass die wirk­sa­me gesell­schaft­li­che Kraft die Idee ist, von der die Tak­tik als Fol­ge abge­lei­tet wird. Ihr Ver­ständ­nis von gesell­schaft­li­chen kau­sa­len Mecha­nis­men belegt sie an die­sem Bei­spiel erneut. Kau­sa­li­tät ist nicht eine abso­lu­te, son­dern eine „sich bezie­hen­de Kate­go­rie“, inso­weit näm­lich „alle Tei­le eines sozi­al­psy­cho­lo­gi­schen Gan­zen in einem Ver­hält­nis von wie­der­keh­ren­den funk­tio­na­len Abhän­gig­kei­ten ste­hen“. So wirkt auch die „Kamp­fes­wei­se eben­so auf das Prin­zip (…) wie das Prin­zip auf die Kamp­fes­wei­se“.
Den prak­ti­schen Ansatz für die neue Kamp­fes­wei­se sieht sie in Euro­pa in der Kriegs­dienst­ver­wei­ge­rung begrün­det, die theo­re­tisch mitt­ler­wei­le wei­ter­ent­wi­ckelt wer­de zur Arbeits­ver­wei­ge­rung.
„Sie könn­te sich sowohl gegen die Aus­beu­tung in ihren ver­schie­de­nen For­men rich­ten wie gegen die Unter­drü­ckung der Gedan­ken, gegen Kolo­ni­al­po­li­tik und Kriegs­ge­fahr.“
Der umfas­sen­de Anspruch von H. Roland Holst zeigt sich hier durch die wirk­li­chen Ver­hält­nis­se redu­ziert auf das Anknüp­fen an die gege­be­nen anti­mi­li­ta­ris­ti­schen Tra­di­tio­nen. Das erscheint nicht zufäl­lig. Das anti­mi­li­ta­ris­ti­sche Lager wur­de seit dem Beginn der 1930er-Jah­re sinn­fäl­lig zu der allei­ni­gen wirk­li­chen oppo­si­tio­nel­len Kraft gegen Impe­ria­lis­mus, Mili­ta­ris­mus und Faschis­mus, die selbst­ver­ständ­lich viel­fäl­tig auf­ein­an­der bezo­gen waren. Für die hol­län­di­sche Sozia­lis­tin wur­de es zum Ziel, den Kampf um die Umbil­dung der Gesell­schaft im sozia­lis­ti­schen Sinn zu ver­bin­den mit dem Kampf um den Frie­den. All jene Akti­ons­for­men, die Hen­ri­et­te Roland Holst 1930 in ihrem Kon­zept sozia­lis­ti­scher Gesell­schafts­trans­for­ma­ti­on auf­zeigt, sind für sie weni­ge Jah­re spä­ter die ange­mes­se­nen Mit­tel im Kampf gegen den Faschis­mus. Ins­be­son­de­re von einer sinn­vol­len Kom­bi­na­ti­on von Streiks, Arbeits­ver­wei­ge­rung und Boy­kott ver­spricht sie sich eine erfolg­rei­che Abwehr faschis­ti­scher Ten­den­zen. Aber nicht nur das. Die­se Akti­ons­mit­tel sei­en auch geeig­net in der Aus­ein­an­der­set­zung mit reak­tio­nä­ren Regie­run­gen und frem­den Mäch­ten, die ein Land über­wäl­ti­gen.

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