[LCM:] “Erlaubt euch nicht, in Verzweiflung zu versinken” – Interview mit den Black Socialists in America (Teil 3 von 3)

Seit etwas mehr als zwei Jah­ren exis­tie­ren die Black Socia­lists in Ame­ri­ca (BSA) und machen mit einer klas­sen­ori­en­tier­ten, strö­mungs­über­grei­fen­den Pro­pa­gan­da von sich reden. Unser Autor Paul Som­mer hat in einem aus­führ­li­chen Gespräch mit Deme­tri­us, Mit­lied der BSA und Co-Host des Pod­casts „1000 cuts“, über die Lage in den USA, die Not­wen­dig­keit einer Schwar­zen Orga­ni­sie­rung und die Per­spek­ti­ven der Revolutionär:innen im Herz der Bes­tie gespro­chen. (Teil 2 von 3, Teil 1 fin­det ihr hier, Teil 2 hier)

Was die Umwelt­kri­se auf unse­rem Pla­ne­ten angeht, hebt ihr die ent­schei­den­de Bedeu­tung von Mur­ray Book­chins Kon­zept der Sozia­len Öko­lo­gie her­vor. War­um seht ihr dar­in einen Schlüs­sel zur Lösung unse­rer öko­lo­gi­schen Pro­ble­me?

Ich den­ke, dass die Sozia­le Öko­lo­gie so wich­tig ist, weil sie wirk­lich den Kern trifft, um den es bei unse­rer öko­lo­gi­schen Kri­se und dem Kli­ma­wan­del geht. Natür­lich ist klar, dass eine hand­voll Öl- und Gas­fir­men den Kli­ma­wan­del antrei­ben und dass Pri­vat­ei­gen­tum, Pri­va­ti­sie­rung und Kapi­tal im All­ge­mei­nen das Pro­blem sind. Aber ich den­ke, dass Sozia­le Öko­lo­gie hier wirk­lich an die Wur­zeln geht: Weil Men­schen eine hier­ar­chi­sche Per­spek­ti­ve auf die Phä­no­me­ne in der Welt haben, wer­den auch ihre sozia­len Bezie­hun­gen zuein­an­der hier­ar­chisch sein. Und das pro­ji­zie­ren sie wie­der­um auf die nicht-mensch­li­che Natur. Nicht-mensch­li­che Natur ist übri­gens ein sehr wich­ti­ger Begriff. Denn auch wir Men­schen sind Natur, wie Tie­re und Orga­nis­men auch. Wie Book­chin sagt: Men­schen sind die bewuss­te Natur selbst.

Wir müs­sen also her­aus­fin­den, was uns dazu bringt, unse­re Umwelt so zu behan­deln. Es ist nicht nur die Exis­tenz von Kapi­tal. Men­schen haben das Land und nicht-mensch­li­che Spe­zi­es schon vor dem Kapi­ta­lis­mus aus­ge­beu­tet. Und Sozia­le Öko­lo­gie hilft dabei, die eigent­li­che Ursa­che davon zu fin­den. Man will ja auch kei­ne Ärz­tin, die nur Sym­pto­me behan­delt, son­dern eine, die die hin­ter den Sym­pto­men ste­cken­de Krank­heit behan­delt. Und die­se dahin­ter­ste­cken­den Krank­hei­ten sind Herr­schaft und die hier­ar­chi­sche Ord­nung aller exis­tie­ren­den Phä­no­me­ne. Und ihre Sym­pto­me sind Kapi­ta­lis­mus, Pri­vat­ei­gen­tum, Ras­sis­mus, Gen­der-Hass, Krieg und all das.

Außer­dem beinhal­tet die Sozia­le Öko­lo­gie eine sehr star­ke Kri­tik an klas­si­schem Umwelt­schutz. Denn Sozia­le Öko­lo­gie ist etwas ande­res. Umwelt­schutz betrach­tet nur Teil­pro­ble­me und betreibt kei­ne Sys­tem­ana­ly­se. Umweltschützer*innen sehen sich nur die Phä­no­me­ne an und wol­len natür­lich etwas gegen sie tun. Aber sie ver­bin­den sie nicht mit den Kon­zer­nen, dem Natio­nal­staat und der hier­ar­chi­schen Men­ta­li­tät und Epis­te­mo­lo­gie. Sie kom­men somit nicht zu den zugrun­de­lie­gen­den Ursa­chen und was dabei her­aus­kommt sind »umwelt­freund­li­che Unter­neh­men«.

Erst neu­lich hat Lui­sa Neu­bau­er, eine FFF-Akti­vis­tin, an einer Video­kon­fe­renz der NATO teil­ge­nom­men und ihnen erklärt, wie sie CO2-neu­tral wer­den kön­nen.

Ja, und dann haben wir ein grü­nes Mili­tär (lacht). Lass uns domi­nie­ren und aus­beu­ten, aber lass es uns grün und umwelt­be­wusst machen. Es ist genau die­se Art von Wahn­sinn! Der Direk­tor der CIA unter der Biden-Admi­nis­tra­ti­on ist ein Schwar­zer Mann. Als ob es das bes­ser machen wür­de! Es nimmt wirk­lich einen Level von Absur­di­tät an! Und sowas kann sogar eine Art öko­fa­schis­ti­sche Pipe­line sein, die zu einer Ver­stär­kung von Sozi­al­dar­wi­nus­mus füh­ren kann, was wie­der­um bis zur Euge­nik füh­ren kann: »Hey, lass uns doch Bevöl­ke­rungs­kon­trol­le betrei­ben!« Davor und vor dem Umwelt­be­wusst­sein der Natio­nal­staa­ten und Regie­run­gen müs­sen wir auf der Hut sein! Des­halb ist Sozia­le Öko­lo­gie so wich­tig. Sie ver­bin­det das Öko­lo­gi­sche mit dem Poli­ti­schen, dem Sozia­len und dem Öko­no­mi­schen.

In der ers­ten Epi­so­de eures Pod­casts 1000 Cuts sprecht ihr von der Hyper-Indi­vi­dua­li­si­ti­schen Ideo­lo­gie in unse­rer Gesell­schaft und über­all um uns her­um. Wo siehst du Mög­lich­kei­ten, Men­schen aus ihrer Ato­mi­sie­rung her­aus­zu­ho­len?

Ich den­ke, dass die­se Art von Hyper-Indi­vi­dua­lis­mus und Unglück­lich­sein tat­säch­lich ein logi­sches Neben­pro­dukt des Lebens in einer hier­ar­chi­schen Klas­sen- und Kon­sum­ge­sell­schaft ist. Aber es liegt eine gro­ße Lee­re dar­in, sich nur auf sich selbst zu fokus­sie­ren. In Wahr­heit kommt so viel unse­rer Freu­de von Din­gen außer­halb von uns selbst!

Und manch­mal braucht es ech­te Tra­gö­di­en wie den Tod von Geor­ge Floyd, möge er in Lie­be ruhen, um Men­schen auf­zu­we­cken und zu radi­ka­li­sie­ren. Es gab Pro­tes­te auf der gan­zen Welt, zum Bei­spiel in Korea und Deutsch­land. So vie­le Leu­te mit so ver­schie­de­nen Hin­ter­grün­den unter­stüt­zen #Black­Live­s­Mat­ter! Das macht mich wirk­lich emo­tio­nal und es zeigt die tief­sit­zen­de Soli­da­ri­tät in Men­schen, die unter all die­sen, durch unse­re aktu­el­le Gesell­schaft ver­ur­sach­ten, Lagen von Ver­zweif­lung begra­ben ist. Aber wir sind dazu fähig, frei zu sein!

Und dabei geht es nicht nur dar­um, abs­trak­te gesell­schaft­li­che Herr­schaft und Unter­drü­ckung zu über­win­den. Son­dern dar­um, frei zu sein von Man­gel an mate­ri­el­len Not­wen­dig­kei­ten. Einen gro­ßen Teil unse­res Lebens im Kapi­ta­lis­mus ver­brin­gen wir damit, für Unter­neh­men zu schuf­ten, ohne dass sich unse­re Arbeit ver­bun­den zu etwas sinn­vol­lem, lebens­be­ja­hen­den anfühlt. Das ist was Marx Ent­frem­dung oder ent­frem­de­te Arbeit nennt. Und das alles, um erfun­de­nes Zeug namens Geld zu bekom­men und sich davon die Erfül­lung lebens­not­wen­di­ger Grund­be­dürf­nis­se, wie Nah­rung und ein Dach über dem Kopf zu erkau­fen. Statt­des­sen könn­ten wir in einer Gesell­schaft leben, die den Men­schen zur Ver­fü­gung stellt, was sie zum Leben brau­chen: Nah­rung, Klei­dung, eine Unter­kunft und so wei­ter. Den Men­schen das zu geben, wür­de bedeu­ten, dass die Gemein­schaft eine ech­te Ver­ant­wor­tung gegen­über dem Indi­vi­du­um hät­te. Und ich den­ke, wir haben die­se Ver­ant­wor­tung und die­ses Ver­ständ­nis ver­lo­ren.

Tra­gö­di­en wie bei­spiels­wei­se die Coro­na-Pan­de­mie haben den Men­schen das ekla­tan­te Ver­sa­gen des Natio­nal­staa­tes gezeigt, ins­be­son­de­re hier in den USA. Wir gehen eben immer vor­an! (lacht). Und ich den­ke, dass der Anar­chis­mus, was das angeht bestä­tigt wur­de. Denn er zeigt die­se Ver­säum­nis­se des Natio­nal­staa­tes und des büro­kra­ti­schen Sys­tems mit allen sei­nen Ver­wal­tungs­we­gen, Befehls­ket­ten, Ämtern und Behör­den auf. Anarchist*innen haben nichts gegen Struk­tur und Ord­nung. Aber Büro­kra­tie macht Din­ge lang­sam, ver­kom­pli­ziert sie und ent­frem­det Men­schen von der Ent­schei­dungs­fin­dung.

Auch wenn es manch­mal sehr gute Grün­de gibt, das teil­wei­se zu igno­rie­ren, schränkt die Pan­de­mie die Lin­ke zur Zeit dar­in ein, was sie im öffent­li­chen Raum tun kann. Aber was der­zeit alle machen kön­nen, ist das per­sön­li­che Umfeld zu radi­ka­li­sie­ren. Was hälst du von die­sem Ansatz als poli­ti­sches Instru­ment?

Ich den­ke, er ist zen­tral, aber kann auch hart sein. Die meis­ten Men­schen, auch unter den gelieb­ten Men­schen, die einem nahe­ste­hen, sind kei­ne Marxist*innen, Sozialist*innen oder Anarchist*innen und betrei­ben kei­ne sys­te­mi­sche Ana­ly­se. Und auch das ist ein Neben­pro­dukt des Lebens in einer hier­ar­chi­schen Klas­sen­ge­sell­schaft. Wenn die Men­schen eine der­ar­ti­ge Ana­ly­se betrei­ben wür­den, wür­den sie sehen, dass die Umwelt nicht immer so gewe­sen ist, son­dern, dass sie eine in der Mensch­heits­ge­schich­te rela­tiv neue Kon­struk­ti­on ist. Und dann wür­den sie nicht mehr gehor­chen und den Regeln fol­gen. Sie wüss­ten dann, dass das alles Bull­shit ist und dass wir alles abrei­ßen und neue Sys­te­me auf­bau­en kön­nen, die effi­zi­en­ter, funk­tio­na­ler, ethi­scher und huma­ner sind.

Des­halb wird das kapi­ta­lis­ti­sche Sys­tem immer ein stark indi­vi­dua­lis­ti­sches Den­ken för­dern, das sich auf Per­sön­lich­kei­ten fokus­siert, anstatt ein sys­te­mi­sches Den­ken zu för­dern, dass sich auf Insti­tu­tio­nen und Struk­tu­ren kon­zen­triert. Man sieht das gut, wenn man sich die Mor­de an Mr. Floyd und an Men­schen vor ihm wie Ahmaud Arbe­ry oder Bre­on­na Tay­lor sowie die glo­ba­le Insti­tu­ti­on der Poli­zei ansieht. Es zeigt einem, dass die Poli­zei selbst das Pro­blem ist und nicht die Indi­vi­du­en, aus denen sie besteht. Aber wenn man sol­che Unter­hal­tun­gen mit Men­schen im eige­nen Umfeld führt, dann bekommt man Ant­wor­ten wie: »Naja, aber ich ken­ne die­se eine Per­son und er ist ein Cop und er ist wirk­lich ein guter Mensch.« Aber es ist mir scheiß­egal, ob dein Onkel ein guter Mensch mit Dienst­mar­ke ist. Das ändert nichts an dem Fakt, dass Cop-Fami­li­en wesent­lich höhe­re Raten von häus­li­cher Gewalt und Dro­gen­sucht haben oder dass Polizist*innen regel­mä­ßig Men­schen ver­ge­wal­ti­gen. Und die Insti­tu­ti­on der Poli­zei ist noch nicht ein­mal effi­zi­ent! Wir haben hier eine Chan­ce von 40 Pro­zent, dass ein Mord­fall unge­löst bleibt. Die Insti­tu­ti­on funk­tio­niert ein­fach nicht.

Aber man muss die­se Gesprä­che trotz­dem füh­ren, denn man weiß nie, was bei Men­schen hän­gen bleibt. Freun­de von mir, die nichts gegen den Kapi­ta­lis­mus hat­ten, die libe­ra­le oder sogar teil­wei­se kon­ser­va­ti­ve Ansich­ten hat­ten, haben wirk­lich ange­fan­gen, sich zu ändern und Din­ge zu hin­ter­fra­gen. War­um kom­men zum Bei­spiel pro­mi­nen­te und rei­che Men­schen an Coro­na-Imp­fun­gen wäh­rend nor­ma­le, hart arbei­ten­de und gute Men­schen aus der Arbeiter*innenklasse kei­ne bekom­men, son­dern statt­des­sen in Scha­ren ster­ben? Sie begin­nen also die Hier­ar­chien und Klas­sen­tei­lung zu hin­ter­fra­gen. Ande­re Men­schen mit denen wir reden wer­den dick­köp­fig sein. Aber eini­ge erken­nen, sobald sie die Unge­rech­tig­kei­ten und Ungleich­hei­ten ein­mal sehen, dass wahr ist, was wir sagen.

Ich beob­ach­te, wie Men­schen sich radi­ka­li­sie­ren und ich ver­su­che, eini­ge mei­ner Freund*innen zu radi­ka­li­sie­ren. Zum Bei­spiel ver­su­che ich eine mexi­ka­ni­sche Freun­din dazu zu brin­gen, etwas von den Zapa­tis­tas aus Chia­pas zu lesen! Sie sind, wie die Men­schen in Roja­va, ein Leucht­feu­er für die Welt. Ich den­ke also, dass man das Per­sön­li­che poli­tisch machen muss, ins­be­son­de­re als Schwar­ze oder BIPoC Per­son. Denn die Men­schen am unte­ren Ende der ras­sis­ti­schen glo­ba­len Hier­ar­chie wer­den die ers­ten sein, die den Schmerz spü­ren und die lei­den, wenn es um Ras­sis­mus, um Sexis­mus, um Kli­ma­wan­del und all­ge­mein um die Art geht, in der das Kapi­tal und der Neo­li­be­ra­lis­mus unse­re Leben miss­han­deln. Wir müs­sen die­se Gesprä­che also defi­ni­tiv in unse­ren Com­mu­nities füh­ren.

Das­sel­be gilt aber auch für wei­ße Men­schen! Als die domi­nan­te Kraft welt­weit, die vom glo­ba­len Pro­jekt der wei­ßen Vor­herr­schaft prof­ti­tiert, müs­sen auch sie die­se Unter­hal­tun­gen füh­ren. Sie müs­sen sich dazu ent­schei­den, die­se schwie­ri­gen Unter­hal­tun­gen am Ess­tisch zu füh­ren: »Opa, es ist ein­fach kei­ne gute Idee, ras­sis­tisch zu sein, das bringt’s ein­fach nicht!« Das glei­che gilt auch für mich als Schwar­zen Mann. Ich muss mich anders ver­hal­ten und ich muss mit ande­ren Män­nern dar­über spre­chen, Miso­gy­nie, Homo­pho­bie und Trans­pho­bie zu been­den. Also ja, wir müs­sen wirk­lich anfan­gen das Per­sön­li­che zum Poli­ti­schen zu machen.

Gibt es noch etwas, das du ger­ne hin­zu­fü­gen oder her­vor­he­ben möch­test?

Wir haben ja schon über vie­les gespro­chen, aber um das Inter­view posi­tiv zu been­den, wür­de ich ger­ne hin­zu­fü­gen: Erlaubt euch nicht, in Ver­zei­flung, Depres­sio­nen oder Angst zu ver­sin­ken. Macht wirk­lich alles, das euch im aktu­el­len Moment Freu­de, Hoff­nung und Posi­ti­vi­tät bringt. Dann lasst euch davon antrei­ben, rafft euch auf, geht raus und orga­ni­siert euch mit den Men­schen in eurer Com­mu­ni­ty! Denn, um den gro­ßen Mr. Rogers zu zitie­ren: »Sucht immer nach den Helfer*innen!« Die Din­ge kön­nen düs­ter und dun­kel erschei­nen. Aber sucht immer nach den Helfer*innen und ver­sucht selbst wel­che zu wer­den!

Und eine wei­te­re Sache, die ich den Men­schen ger­ne sagen wür­de ist: Habt kei­ne Angst davor, euch gegen­sei­tig zu hel­fen oder Hil­fe anzu­neh­men! Erst kürz­lich haben mei­ne Fami­lie und ich sehr von gegen­sei­ti­ger Hil­fe pro­fi­tiert. Wir hat­ten mit dem Käl­te­ein­bruch zu kämp­fen und einer mei­ner Genos­sen hat uns mit Was­ser zum Trin­ken oder zum Spü­len der Toi­let­te aus­ge­hol­fen. Ein ande­res Bei­spiel ist eine Mutu­al-Aid-Grup­pe hier in Hous­ton, die uns ein Rohr­stück orga­ni­siert hat, das schwie­rig zu bekom­men war, das wir aber gebraucht haben, da eines unse­rer Roh­re geplatzt war. Also genau sowas! Habt kei­ne Angst davor, in die Com­mu­ni­ty zu gehen und Hil­fe anzu­bie­ten und anzu­neh­men. Habt kei­ne Angst davor, euch mit Leu­ten, die anders sind als ihr, zu orga­ni­sie­ren und gemein­sam Stra­te­gien zu ent­wi­ckeln, um uns ver­dammt noch­mal end­lich zu befrei­en! Tut also alles, um euch mit Freu­de zu wapp­nen. Dann nutzt die­se Freu­de, eure eige­ne Stär­ke und Auto­no­mie und ver­än­dert euer Leben und das Leben der Men­schen um euch her­um.

Ich bin wirk­lich froh, dass ich die­se Fra­ge gestellt habe. Ich den­ke, das ist eine sehr schö­ne Ant­wort. Mei­ne letz­te Fra­ge ist: Was kön­nen wir hier tun, um euren Kampf zu unter­stüt­zen?

Din­ge wie die­ses Inter­view unter­stüt­zen uns wirk­lich. Sprecht mit uns, teilt unser Bil­dungs­ma­te­ri­al. Es ist auch immer gut uns ein­zu­la­den, um über Poli­tik und die Fra­ge, was wir tun soll­ten, zu spre­chen. Außer­dem ist es mög­lich Zeit oder Res­sour­cen für die Din­ge, die wir hier machen zu spen­den. Und wir haben Twit­ter, Ins­ta und einen Pod­cast, der wirk­lich zugäng­lich ist.

Aber das Wich­tigs­te, was die deut­sche Lin­ke tun kann ist, die­se Ideen, Stra­te­gien und Res­sour­cen zu neh­men und sie an ihren eige­nen Kon­text anzu­pas­sen. Fangt an, den Scheiß dort anzu­ge­hen, wo ihr eben seid, in Ber­lin, Köln oder wo auch immer. Denn es geht nicht dar­um, dass BSA der Shit ist. Es geht dar­um, dass die Lin­ke der Shit ist, sodass wir alle befreit wer­den kön­nen. Genau dar­um geht’s am Ende!

Der Bei­trag “Erlaubt euch nicht, in Ver­zweif­lung zu ver­sin­ken” – Inter­view mit den Black Socia­lists in Ame­ri­ca (Teil 3 von 3) erschien zuerst auf Lower Class Maga­zi­ne.

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