[EMRAWI:] Gemeinsam gegen Faschismus! Heraus zum internationalen Tag der Befreiung!

Rech­te Kräf­te orga­ni­sie­ren sich, mar­schie­ren in ganz Öster­reich auf, täti­gen Über­grif­fe und pro­pa­gie­ren offen ihre anti­se­mi­ti­sche, sozi­al­dar­wi­nis­ti­sche und ras­sis­ti­sche Ideo­lo­gie auf der Stra­ße wie im Par­la­ment. Dabei besit­zen sie die Frech­heit, ihre men­schen­feind­li­chen Theo­rien als Anti­fa­schis­mus zu bezeich­nen und Sym­bo­le wie die Geschwis­ter Scholl oder den Juden­stern für sich zu bean­spru­chen. Der Zustand der Pan­de­mie hat dies noch ver­stärkt, unter den Gegner*innen der staat­lich ver­ord­ne­ten Coro­na-Maß­nah­men sind die Stim­men von rechts-außen (z.B. Querdenker*innen, Iden­ti­tä­re, FPÖ-Politiker*innen…) am lau­tes­ten.

Doch nicht nur in Öster­reich, über­all erstarkt der Faschis­mus. Zei­gen wir Soli­da­ri­tät mit all jenen, die ihn abweh­ren, zum Bei­spiel unse­re Genoss*innen in Roja­va!

Erken­nen wir die welt­wei­ten Zusam­men­hän­ge: Die Kri­se der Pan­de­mie ist eine Kri­se des Kapi­ta­lis­mus, wel­che vor allem von Armut betrof­fe­ne, nicht-Österreicher*innen und nicht-wei­ße Men­schen, sowie Frau­en* tra­gen müs­sen. Die­sem Krieg gegen die pro­le­ta­ri­sche Klas­se kön­nen wir nur ant­wor­ten, wenn wir uns zusam­men­schlie­ßen und kol­lek­ti­ven Wider­stand gegen die Angrif­fe durch das Kapi­tal und des­sen staat­li­chen Ver­wal­tung orga­ni­sie­ren.

Rech­te Ideo­lo­gien ver­wi­schen, wer wirk­lich von der Kri­se pro­fi­tiert und spal­ten uns – die Geschich­te zeigt, wie gefähr­lich das ist! Die­sem Nähr­bo­den des Faschis­mus müs­sen wir unse­re Soli­da­ri­tät zuein­an­der ent­ge­gen­hal­ten und den Faschist*innen ent­schlos­sen und ver­bün­det die Stirn bie­ten! Kei­nen Fuß­breit – Faşiz­me geçit yok

Gehen wir gemein­sam vom Sie­ges­denk­mal der roten Armee zum KZ-Denk­mal in der Roß­au. Machen wir laut und aus­drucks­stark klar, dass unser Anti­fa­schis­mus kom­pro­miss­los ist und bleibt, sowie auf die Abschaf­fung der kapi­ta­lis­ti­schen und patri­ar­cha­len Ver­hält­nis­se zielt, denen er ent­springt. Nur so kön­nen wir ein gutes Leben für alle Unter­drück­ten erkämp­fen.

Nie wie­der Faschis­mus!

Hoch die inter- und anti­na­tio­na­le Soli­da­ri­tät!

Hoch lebe der 8. Mai!

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