[de.indymedia:] Keine Kooperation mit der AfD – nicht in Falkensee und nirgendwo!

Wir haben in der Nacht auf Mitt­woch, 21.4. zwei Objek­te in Fal­ken­see mit Far­be mar­kiert von Akteu­ren, die mit der faschis­ti­schen AfD Geschäf­te machen.

Zum einen haben wir dem Büro der CDU, Bahn­hof­stra­ße 54, 14612 Fal­ken­see einen Besuch abge­stat­tet. Wir haben dort die Paro­le „Kein Raum der AfD! Lewan­dow­ski du Arsch!“ hin­ter­las­sen.

Nach­dem die Ber­li­ner AfD auf­grund anti­fa­schis­ti­schen Drucks mona­te­lang dar­an geschei­tert war, Räum­lich­kei­ten für ihren Par­tei­tag zu mie­ten, hat Roger Lewan­dow­ski kei­ner­lei Berüh­rungs­ängs­te mit der rechts­ex­tre­men Par­tei.

Der Vor­sit­zen­de der Orts­grup­pe Fal­ken­see und Land­rat des Krei­ses Havel­land ist Mit­in­ha­ber des „Erleb­nis­park Paa­ren“ und hat die­sen vor weni­gen Wochen bereits zum zwei­ten Mal (zuvor 2017) der Ber­li­ner AfD für ihren Par­tei­tag zur Ver­fü­gung gestellt. Die­sen Schul­ter­schluss mit einer offen ras­sis­ti­schen Par­tei hal­ten wir, gera­de von einem ver­meint­li­chen Ver­tre­ter der demo­kra­ti­schen Gesell­schaft, für höchst pro­ble­ma­tisch. Kein Pro­fit­in­ter­es­se recht­fer­tigt eine der­ar­ti­ge Rück­grat­lo­sig­keit. Wir for­dern daher eine Posi­tio­nie­rung und ein kon­se­quen­tes Han­deln sei­ner Frak­ti­on ihm gegen­über und eine Unter­las­sung der neu­er­li­chen Ver­mie­tung in Zukunft.

Eben­falls haben wir dem Bus­un­ter­neh­men Bertsch in der Hertz­stra­ße 13 eine Bot­schaft da gelas­sen: „Kein Bus der AfD!“ Das Unter­neh­men hat­te die Abge­ord­ne­ten der AfD am 13.3.21 zu ihrem Par­tei­tag gefah­ren und die­sen so erst mög­lich gemacht. Auch Logis­tik ist poli­tisch und es soll­te nicht egal sein, wen ihr da durch die Gegend kut­schiert.

Dies ist eine War­nung. Nächs­tes Mal kom­men wir nicht nur mit Sprüh­do­sen. Soll­ten die Ange­spro­che­nen ihre Koope­ra­ti­on mit den Men­schen­fein­den von der AfD fort­set­zen, tra­gen sie als Steig­bü­gel­hal­ter der AfD aktiv zu einer wei­te­ren Faschi­sie­rung der Gesell­schaft bei und wer­den von uns als sol­che behan­delt wer­den.

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