[KgK:] Pressemitteilung der VKG: Berliner Bündnis ruft zu 1. Mai Demonstration vor dem DGB-Haus auf

René Arns­burg, Anmel­der der Demons­tra­ti­on und Mit­glied im Koor­di­nie­rungs­kreis der „Ver­net­zung für kämp­fe­ri­sche Gewerk­schaf­ten – VKG“, sagt dazu: „Die Auf­ru­fen­den betei­lig­ten sich in den letz­ten Jah­ren mit kämp­fe­ri­schen Slo­gans und Inhal­ten an der Vor­mit­tags­de­mons­tra­ti­on des DGB, vie­le davon im ‚Klas­sen­kämp­fe­ri­schen Block‘. Bis zum heu­ti­gen Tag ist nicht klar, was für eine und ob es über­haupt eine öffent­li­che Akti­on des DGB zum 1. Mai in Ber­lin geben wird, bis auf einen Fahr­rad­kor­so. Wir dür­fen den 1. Mai als Kampf- und Akti­ons­tag der Arbeiter*innen auch in der Pan­de­mie nicht ein­fach so preis­ge­ben. Des­halb orga­ni­sie­ren wir selbst eine Demons­tra­ti­on mit kla­rem Bezug zu Aus­ein­an­der­set­zun­gen der Beschäf­tig­ten in den Betrie­ben und Gewerk­schaf­ten.“

Der Umzug star­tet vor dem DGB-Haus auf dem Hen­ri­et­te-Herz-Platz (nahe S‑Bahnhof Hacke­scher Markt) und geht am Roten Rat­haus vor­bei zum Haus der deut­schen Wirt­schaft und endet am Vivan­tes Kli­ni­kum in der Urban­stra­ße.

Für die Demons­tra­ti­on ist ein brei­tes Pro­gramm von Rede­bei­trä­gen geplant. In ihrem Auf­ruf wird ein Schwer­punkt auf die Situa­ti­on im Gesund­heits­we­sen und auf die Fra­ge gelegt, wer die Kos­ten der Pan­de­mie und Wirt­schafts­kri­se tra­gen wird.

Zusätz­lich dazu sei die Woh­nungs­fra­ge ein wich­ti­ges The­ma, zu dem der Anmel­der meint: „Wir haben gezielt die Initia­ti­ve ‚Deut­sche Woh­nen und Co. Ent­eig­nen‘ ange­fragt, ob sie sich an unse­rer Demons­tra­ti­on betei­ligt und freu­en uns über die posi­ti­ve Rück­mel­dung. Gera­de jetzt, nach­dem der Mie­ten­de­ckel vor dem Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt gekippt wur­de, ist es umso wich­ti­ger, gemein­sam dafür zu kämp­fen, dass das Recht auf Woh­nen von unten umge­setzt wird. Die Ent­eig­nung der Immo­bi­li­en­kon­zer­ne ist dabei eine zen­tra­le Maß­nah­me.“

Das Bünd­nis for­dert ein Ende der Sozi­al­part­ner­schaft und einen Kampf im Inter­es­se der Beschäf­tig­ten in den Betrie­ben und auf der Stra­ße.

„Wir neh­men das Infek­ti­ons­ge­sche­hen sehr ernst und haben Ver­ständ­nis dafür, wenn Man­che uns zwar inhalt­lich zustim­men, aber gera­de nicht dafür demons­trie­ren möch­ten. Wir wol­len den­noch ein Ange­bot für alle Kolleg*innen schaf­fen, die am 1. Mai auf die Stra­ße gehen wol­len. Unter ande­rem wer­den sich Mit­glie­der des Bezirks­ver­ban­des des DGB Tem­pel­hof-Schö­ne­berg und der GDL Orts­grup­pe S‑Bahn an der Demo betei­li­gen. Wir haben ein Hygie­nekon­zept und wer­den dar­auf ach­ten, dass der Infek­ti­ons­schutz wäh­rend der gesam­ten Ver­an­stal­tung ein­ge­hal­ten wird,“ so Arns­burg.

Der gesam­te Auf­ruf ist hier zu lesen.

Hier geht es zur Ver­an­stal­tung auf Face­book.

Kon­takt:
René Arns­burg
rene.​arnsburg@​gmail.​com
0172 32 54 56 8

Ursprüng­li­che Quel­le der Pres­se­mit­tei­lung

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