[labournet:] Ein Aufschwung nur für die Wohlhabenden: Die Wall Street feiert den nächsten Boom, das abgehängte Amerika leidet weiter. In der Corona-Krise ist die Prekarisierung der Arbeit weiter vorangeschritten

Anti-Trump-Farbanschlag auf eine Limo“… Nach einem deut­li­chen Knick zu Beginn der Covid-Kri­se im ver­gan­ge­nen Jahr ver­zeich­net der S&P‑500-Index wie­der Rekord­wer­te und steht aktu­ell bei knapp 4.170 Punk­ten. Doch der Auf­schwung hat einen Haken: Der Boom kommt größ­ten­teils den Wohl­ha­ben­den zugu­te. Den reichs­ten zehn Pro­zent der US-Bevöl­ke­rung gehör­ten zu Beginn der Kri­se mehr als 87 Pro­zent der Akti­en. (…) Doch der über­schau­ba­ren Zahl der Kri­sen­ge­win­ner ste­hen Mil­lio­nen Ver­lie­rer gegen­über. Wie so häu­fig han­delt es sich dabei vor­nehm­lich um die Armen im Land. Vor allem der Still­stand im Hotel- und Gast­ge­wer­be hat zu einem Ein­bruch der Beschäf­tig­ten­zah­len im Nied­rig­lohn­sek­tor geführt, der bis heu­te nicht abge­klun­gen ist. Um zeit­wei­se mehr als 37 Pro­zent sank die Beschäf­tig­ten­zahl bei den Arbeit­neh­mern, die weni­ger als 27.000 Dol­lar im Jahr ver­die­nen. Und noch immer liegt sie knapp 30 Pro­zent unter dem Vor­kri­sen­ni­veau (…) Und mit der Arbeits­lo­sig­keit kam für vie­le US-Ame­ri­ka­ner die Armut. Unter den Men­schen, die ledig­lich einen High-School-Abschluss erreicht haben, stieg die Armuts­ra­te von 16,7 Pro­zent im ver­gan­ge­nen Juni auf 21,8 Pro­zent im Febru­ar. (…) Laut Daten der Bun­des­re­gie­rung hat­ten 29 Pro­zent der US-Haus­hal­te Ende März Pro­ble­me, lau­fen­de Aus­ga­ben zu bezah­len. Beson­ders betrof­fen sind Min­der­hei­ten….” Ana­ly­se von Jörg Wima­la­sena vom 17. April 2021 im der Zeit online externer Link

Der Bei­trag Ein Auf­schwung nur für die Wohl­ha­ben­den: Die Wall Street fei­ert den nächs­ten Boom, das abge­häng­te Ame­ri­ka lei­det wei­ter. In der Coro­na-Kri­se ist die Pre­ka­ri­sie­rung der Arbeit wei­ter vor­an­ge­schrit­ten erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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