[KgK:] [VIDEO] 1. Mai: Für eine Internationale der sozialistischen Revolution!

Das Mani­fest wur­de vor kur­zem von den Orga­ni­sa­tio­nen ver­öf­fent­licht, die der Trotz­kis­ti­schen Frak­ti­on – Vier­te Inter­na­tio­na­le ange­hö­ren und die das Inter­na­tio­na­le Netz­werk La Izquier­da Dia­rio vor­an­trei­ben. Genoss:innen aus Deutsch­land, Spa­ni­en, Frank­reich, Ita­li­en, den USA, Mexi­ko, Cos­ta Rica, Peru, Vene­zue­la, Boli­vi­en, Chi­le, Argen­ti­ni­en, Uru­gu­ay und Bra­si­li­en stel­len an die­ser Stel­le in vir­tu­el­lem For­mat das Mani­fest.

Schaue das Video hier in vol­ler Län­ge:

Genoss:innen aus Deutsch­land, Cos­ta Rica, Ita­li­en, Peru, Uru­gu­ay und Frank­reich eröff­ne­ten die Prä­sen­ta­ti­on. Wie es in der Ein­lei­tung heißt:

Die­ses Mani­fest wur­de von der Trotz­kis­ti­schen Frak­ti­on-Vier­te Inter­na­tio­na­le ver­fasst. Es nimmt sich vor, die Debat­te über die Not­wen­dig­keit einer Bewe­gung für eine Inter­na­tio­na­le der sozia­lis­ti­schen Revo­lu­ti­on wie­der auf­zu­neh­men. Es rich­tet sich an die Avant­gar­de der Jugend, der Arbeiter:innenklasse und der Unter­drück­ten, die anfängt, sich in Bewe­gung zu set­zen und die gemein­sam mit den gro­ßen Mas­sen die Wel­le der Revol­ten und Gene­ral­streiks in ver­schie­de­nen Tei­len der Welt ange­führt hat. (…) Wir wol­len eine revo­lu­tio­nä­re, inter­na­tio­na­lis­ti­sche und sozia­lis­ti­sche Per­spek­ti­ve zurück­er­obern, um ein Sys­tem zu zer­stö­ren, das den Unter­gang ver­dient. Wir rich­ten uns auch an die­je­ni­gen Orga­ni­sa­tio­nen und Ein­zel­per­so­nen der trotz­kis­ti­schen Bewe­gung und inter­na­tio­na­lis­ti­sche Orga­ni­sa­tio­nen, die es eben­so wich­tig fin­den, in der Debat­te über den Vor­schlag einer Bewe­gung für eine Inter­na­tio­na­le der sozia­lis­ti­schen Revo­lu­ti­on vor­an­zu­kom­men, die auf den Leh­ren des Klas­sen­kamp­fes basiert.

Brasilien

Letí­cia Parks, Akti­vis­tin der Movi­men­to Revo­lu­ci­oná­rio dos Tra­bal­ha­do­res, Grün­de­rin von Qui­lom­bo Ver­mel­ho und Her­aus­ge­be­rin des Buches „Mul­he­res Negras e Mar­xis­mo“.

Leti­cia wies auf die kata­stro­pha­le gesund­heit­li­che und wirt­schaft­li­che Situa­ti­on in Bra­si­li­en hin, die Schwar­ze und arme Frau­en am stärks­ten trifft. Sie pran­ger­te die Aneig­nung von Impf­stof­fen durch impe­ria­lis­ti­sche Län­der und Phar­ma­kon­zer­ne an und wies auf die Bedeu­tung des anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Kamp­fes und für die Abschaf­fung von Paten­ten hin. Nur so kann die wei­te­re Eska­la­ti­on der Todes­zah­len gestoppt wer­den, die sich in Bra­si­li­en bereits auf 400.000 Men­schen beläuft.

Sie for­der­te die Ver­bin­dung zwi­schen der Arbeiter:innenklasse und dem Kampf der Schwar­zen, „inspi­riert durch den Kampf von Frau­en wie Dan­dara de Palma­res, in der Geschich­te der hai­tia­ni­schen Revo­lu­ti­on und in Mobi­li­sie­run­gen wie Black Lives Mat­ter, die Schwar­ze und Wei­ße für Gerech­tig­keit für Geor­ge Floyd ver­ein­ten“.

Leti­cia pran­ger­te auch das Putsch­re­gime an, das heu­te die Arbeiter:innenklasse mehr denn je angreift. Aber sie wies auch auf die Ver­ant­wor­tung der PT unter Lula da Sil­va hin, die eine ver­söhn­li­che Rol­le spielt und die Unzu­frie­den­heit der Mas­sen in fried­li­che Bah­nen kana­li­sie­ren will, genau­so wie es inner­halb der Arbeiter:innenbewegung die Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tie wie die CUT tut.

Der Kampf, den wir als MRT und mit Esquer­da Dia­rio kämp­fen, ist für ein Pro­gramm, damit die Kri­se von den Kapitalist:innen bezahlt wird, und für eine neue freie und sou­ve­rä­ne Ver­fas­sungs­ge­ben­de Ver­samm­lung, die durch die Mobi­li­sie­rung errun­gen wird, um das gesam­te Putsch­re­gime zu besie­gen.

Mexiko

Flo­ra Aco, jun­ge Staats­an­ge­stell­te, die nach har­tem Kampf wie­der ein­ge­stellt wur­de. Spit­zen­kan­di­da­tin der Front der Anti­ka­pi­ta­lis­ti­schen Lin­ken in Mexi­ko-Stadt. Mit­glied der Movi­mi­en­to de Tra­ba­ja­do­res Socia­lis­tas (MTS).

Flo­ra pran­ger­te die migra­ti­ons­feind­li­che Poli­tik der Regie­rung von Joe Biden in den USA an, die im Wesent­li­chen die Poli­tik von Donald Trump fort­setzt und im Gegen­satz zu der Bewe­gungs­frei­heit steht, den die trans­na­tio­na­len Kon­zer­ne genie­ßen, um Mil­lio­nen von Arbeiter:innen in den Maqui­las aus­zu­beu­ten und die natür­li­chen Res­sour­cen der latein­ame­ri­ka­ni­schen Län­der zu plün­dern.

Sie beton­te die Not­wen­dig­keit der Ein­heit der Arbeiter:innenklasse auf bei­den Sei­ten der Gren­ze gegen die frem­den­feind­li­che Poli­tik, für Bewe­gungs­frei­heit und vol­le Rech­te für Migrant:innen und für die Nicht­be­zah­lung der Schul­den und ein Ende der Mili­ta­ri­sie­rung als Teil des Kamp­fes gegen den Impe­ria­lis­mus in ganz Latein­ame­ri­ka und der Kari­bik.

Die Arbeiter:innenklasse ist einig und ohne Gren­zen, es lebe der Inter­na­tio­na­lis­mus der Arbeiter:innen!

Chile

Jos­ef­fe Cáce­res, Rei­ni­gungs­kraft und Lei­te­rin der Ver­ei­ni­gung der Beschäf­tig­ten der UMCE. Mit­glied der Par­ti­do de Tra­ba­ja­do­res Revo­lu­cio­na­ri­os (PTR). Kan­di­da­tin für den Ver­fas­sungs­kon­vent.

Jo Cáce­res erin­ner­te an die enor­me Rebel­li­on der arbei­ten­den Mas­sen in Chi­le, die das von der Pino­chet-Dik­ta­tur geerb­te Regime in die Schran­ken wie­sen. Die Rebel­li­on war Teil einer inter­na­tio­na­len Wel­le von Kämp­fen, wie auch die Gelb­wes­ten in Frank­reich, die Rebel­li­on in Kata­lo­ni­en, neben vie­len ande­ren Län­dern.

Sie sag­te, dass der „Ver­fas­sungs­kon­vent“ mit Piñe­ra an der Macht und mit den Regeln des Regimes ein Ablen­kungs­ma­nö­ver war, um die Aus­brei­tung des Kamp­fes zu ver­hin­dern, der nicht nur von der Rech­ten und der alten Con­cert­a­ción unter­stützt wur­de, son­dern auch von der neo­re­for­mis­ti­schen Fren­te Amplio, unter­stützt durch den Waf­fen­still­stand, der von den Gewerk­schafts­füh­run­gen unter Füh­rung der Kom­mu­nis­ti­schen Par­tei garan­tiert wur­de.

Jo erzähl­te von der Inter­ven­ti­on der Par­ti­do Revo­lu­cio­na­rio de los Tra­ba­ja­do­res in die­ser enor­men Mas­sen­be­we­gung, die die Orga­ni­sa­ti­on von unten und die Koor­di­nie­rung der Gewerk­schaf­ten und der Mas­sen vor­an­trieb.

Sie erzähl­te auch von dem revo­lu­tio­nä­ren Geist, der die Inter­ven­ti­on der PTR in die mani­pu­lier­te ver­fas­sungs­ge­ben­de Ver­samm­lung antreibt, die sich mit den Ban­nern der Rebel­li­on an vor­ders­ter Front dar­auf vor­be­rei­tet,

die Pak­te des Regimes anzu­pran­gern und dafür, dass die Arbeiter:innenklasse und die Mas­sen auf den Weg des Kamp­fes und der Orga­ni­sie­rung zurück­keh­ren, wie es das Bei­spiel des Not­stands- und Schutz­ko­mi­tees von Anto­fagas­ta zeig­te.

Bolivien

Vio­le­ta Tama­yo, Anfüh­re­rin von Pan y Rosas und der Liga Obre­ra Revo­lu­cio­na­ria (LOR-CI)

Vio­le­ta Tama­yo begann mit einem Bericht über die Kri­se der Regime, die sich in den jüngs­ten Wahl­pro­zes­sen in Ecua­dor und Peru zeigt. Eine Kri­se, aus der Boli­vi­en mit dem mili­tä­ri­schen, poli­zei­li­chen, pro-unter­neh­me­ri­schen, ras­sis­ti­schen und kle­ri­ka­len Putsch im Jahr 2019 nicht ent­kom­men wird. Sie wies auch auf die ver­söhn­li­che und ein­däm­men­de Rol­le der MAS hin, die die Nie­der­la­ge der Putschist:innen nach dem gro­ßen Mas­sen­auf­stand, der die Wah­len vom Okto­ber 2020 erzwang, nicht zu Ende führt.

Die­se Poli­tik will die­se Refor­mis­men in das klei­ne­re Übel der herr­schen­den Klas­sen ver­wan­deln. Das Regime ist schwach, insta­bil und ver­sucht, die tie­fen sozia­len Wider­sprü­che auf spä­ter zu ver­schie­ben, die wei­ter­hin exis­tie­ren.

Vio­le­ta ver­wies auch auf die Außen­po­li­tik von Arce Cat­a­co­ra, des­sen Aus­rich­tung auf Chi­na ihn dazu gebracht hat, sich gegen die Jugend Myan­mars in ihrem Kampf gegen den Putsch zu posi­tio­nie­ren, der bereits 700 Tote gefor­dert hat.

Sie wand­te sich an die neu­en Sek­to­ren der Jugend, der Frau­en, der indi­ge­nen Völ­ker und der Arbeiter:innen, die sich dem Kampf anschlie­ßen und die Erfah­run­gen mit der MAS und ande­ren bür­ger­lich-popu­lis­ti­schen und indi­ge­nis­ti­schen Strö­mun­gen machen. Jene Strö­mun­gen sind bereit, fried­li­che Ver­ein­ba­run­gen mit den herr­schen­den Klas­sen zu tref­fen. Des­halb rief Vio­le­ta die­se Sek­to­ren auf auf, „die Lek­tio­nen aus die­sen Kämp­fen zu zie­hen, mit dem Anspruch, revo­lu­tio­nä­re Orga­ni­sa­tio­nen zu schmie­den, die im Diens­te des Kamp­fes gegen den Kapi­ta­lis­mus und für den Sozia­lis­mus ste­hen“.

Venezuela

Angel Ari­as, Staats­an­ge­stell­ter und Anfüh­rer der Liga de Tra­ba­ja­do­res por el Socia­lis­mo (LTS)

Angel Ari­as ver­wies auf das Dra­ma des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes, das die Sack­gas­se auf­zeigt, in die die bür­ger­lich-natio­na­lis­ti­schen Pro­jek­te des Cha­vis­mus füh­ren. Denn sie kön­nen kei­ne Alter­na­ti­ve zur natio­na­len Rech­ten bie­ten, die vom Impe­ria­lis­mus geför­dert und von der kon­ti­nen­ta­len Rech­ten unter­stützt wird.

Ángel erklär­te, dass, obwohl Chá­vez von „Revo­lu­ti­on“ und „Sozia­lis­mus“ sprach, die Mecha­nis­men der Abhän­gig­keit und Unter­wer­fung unter den impe­ria­lis­ti­schen Kapi­ta­lis­mus bei­be­hal­ten wur­den, eben­so wie die Struk­tur des abhän­gi­gen Ren­tier-Kapi­ta­lis­mus, wäh­rend die Orga­ni­sa­tio­nen der Arbeiter:innen, des Vol­kes und der Bäuer:innen unter der Dis­zi­plin des Staa­tes fest ein­ge­hegt wur­den.

Die­se Ele­men­te kamen in ihrer gan­zen reak­tio­nä­ren Dimen­si­on zum Vor­schein, als sich die wirt­schaft­li­chen Bedin­gun­gen änder­ten und das Regime in eine zutiefst anti­so­zia­le und repres­si­ve Pha­se über­ging und zu einer qua­si-dik­ta­to­ri­schen Regie­rung wur­de.

Er bezog sich auf die Dut­zen­den von inhaf­tier­ten Arbeiter:innen, deren Frei­heit er for­der­te, und erin­ner­te an den Fall von Rod­ney Alva­rez, der 10 Jah­re ohne Pro­zess und Urteil im Gefäng­nis sit­zen wird. Er hob den Kampf gegen die Ein­mi­schung des US-Impe­ria­lis­mus her­vor, der mit dem Ziel der Ein­set­zung einer Mario­net­ten­re­gie­rung Sank­tio­nen und Beschlag­nah­mun­gen ver­häng­te, die die natio­na­le Sou­ve­rä­ni­tät ver­let­zen und die Nöte des vene­zo­la­ni­schen Vol­kes ver­tie­fen. Er pran­ger­te auch Madu­ros „Anti-Blo­cka­de-Gesetz“ an, das die Über­ga­be von natio­na­len Unter­neh­men und Res­sour­cen an trans­na­tio­na­les und natio­na­les Pri­vat­ka­pi­tal ermög­licht.

Angel schloss mit einem Gruß an den lan­des­wei­ten Streik, der am 28. April in Kolum­bi­en mit mas­si­ven Mobi­li­sie­run­gen gegen Duques Steu­er­re­form und gegen die Kri­mi­na­li­sie­rung und Unter­drü­ckung sozia­ler Kämp­fe durch­ge­führt wur­de.

Argentinien

Julie­ta Kat­coff, Arbei­te­rin und Refe­ren­tin des Kran­ken­hau­ses Cas­tro Ren­don, Stadt­rä­tin, die für die Fren­te de Izquier­da in den Stadt­rat von Neu­quén gewählt wur­de, und Mit­glied der PTS.

Aus Argen­ti­ni­en sprach Julie­ta als Teil der rie­si­gen Bewe­gung von Gesundheitsarbeiter:innen in der süd­li­chen Pro­vinz Neu­quén, die vor kur­zem die Pro­vinz­re­gie­rung gezwun­gen haben, Lohn­ver­bes­se­run­gen weit über dem aus­zu­za­heln, was die Regie­rung mit der Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tie aus­ge­han­delt hat­te.

Sie woll­ten uns dis­kre­di­tie­ren und sag­ten uns, wir sei­en „Ele­fan­ten“, weil „wir kei­ne Form“ hät­ten. Wir ant­wor­te­ten auf die­se Belei­di­gung: Ja, wir sind Ele­fan­ten, denn wir haben ein Gedächt­nis und wir sind stark und wir lau­fen in einer Her­de.

Sie beton­te die Bedeu­tung der demo­kra­ti­schen Ver­samm­lun­gen in jedem Kran­ken­haus, jedem Gesund­heits­zen­trum, aber auch die Tra­di­ti­on der kran­ken­h­aus­über­grei­fen­den Ver­samm­lung, um die Aktio­nen der Arbeiter:innen aus der gan­zen Pro­vinz zu ver­ei­nen.

Als Teil der Agru­pa­ción Vio­le­ta Negra, die sich aus der PTS und unab­hän­gi­gen Kolleg:innen zusam­men­setzt, beton­te sie den Impuls der Ein­heit und der effek­ti­ven Koor­di­na­ti­on mit ande­ren Sek­to­ren in der Per­spek­ti­ve, den Gewerk­schaf­ten einen pro­vin­zwei­ten Streik für alle For­de­run­gen der Arbeiter:innen auf­zu­zwin­gen.

Sie ver­wies auf die brei­te Unter­stüt­zung der Bevöl­ke­rung und die Ein­heit mit dem Volk der Mapu­che, mit dem sie wich­ti­ge Blo­cka­den der Ölrou­ten durch­führ­ten. Sie pran­ger­te die Aus­plün­de­rung durch die mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­ne und die extrak­ti­vis­ti­sche Poli­tik an, die auf dem gan­zen Kon­ti­nent mit der Kom­pli­zen­schaft der natio­na­len und pro­vin­zi­el­len Regie­run­gen aller Far­ben betrie­ben wird.

Raúl Godoy, Anfüh­rer der Par­ti­do de Tra­ba­ja­do­res Socia­lis­tas (PTS), Zanon-Kera­mik­ar­bei­ter und ehe­ma­li­ger Pro­vinz­ab­ge­ord­ne­ter von Neu­quén.

Raúl Godoy, eben­falls aus Neu­quén, Argen­ti­ni­en, bezeich­ne­te die Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tien als Aus­druck des Ein­drin­gens des Staa­tes in die Arbeiter:innenklasse und die sozia­len Bewe­gun­gen.

Ihre Funk­ti­on besteht dar­in, den Klas­sen­kampf den Ver­hand­lun­gen über kor­po­ra­ti­ve For­de­run­gen unter­zu­ord­nen und die Arbeiter:innenklasse und ihre Ver­bün­de­ten als Teil­be­we­gun­gen zu hal­ten, ohne den Kapi­ta­lis­mus in sei­nem Kern in Fra­ge zu stel­len.

Aus die­sem Grund beton­te er die Not­wen­dig­keit, die Rei­hen der Arbeiter:innen zu ver­ei­nen, wofür es von grund­le­gen­der Bedeu­tung ist, Instan­zen der Koor­di­na­ti­on und Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on zu ent­wi­ckeln. Ein Bei­spiel dafür ist der Kampf von Zanon und der Gewerk­schaft der Keramikarbeiter:innen, die zusam­men mit der Arbeits­lo­sen­be­we­gung, ande­ren Sek­to­ren der Arbeiter:innen und der klas­sen­kämp­fe­ri­schen Lin­ken das regio­na­le Koor­di­na­ti­ons­ko­mi­tee des Alto Val­le vor­an­trie­ben. Er wür­dig­te auch die Alli­anz mit dem Volk der Mapu­che, das von den Ölge­sell­schaf­ten bela­gert wird, mit der Jugend der Gym­na­si­en und Uni­ver­si­tä­ten, mit Künstler:innen usw.

Er erin­ner­te an die Rol­le, die der Kirch­ne­ris­mus bei der Neu­zu­sam­men­set­zung der Auto­ri­tät des Staa­tes und der Ent­eig­nung der For­de­run­gen der Bevöl­ke­rung nach 2001 gespielt hat, und an die Rol­le des „klei­ne­ren Übels“, die er heu­te spielt, um die Anpas­sungs­maß­nah­men zu ver­wal­ten.

In die­sem Sin­ne erzähl­te er vom Kampf der Fren­te de Izquier­da-Uni­dad dafür, dass die Stim­me der Arbeiter:innenklasse auf der natio­na­len poli­ti­schen Büh­ne zum Aus­druck kommt. Als Bei­spiel nann­te er die Anpran­ge­rung der Spe­ku­la­ti­on und Geschäf­te mit Imp­stof­fen durch die FIT-Abge­ord­ne­ten Myri­am Breg­man und Nicolás del Caño. Statt­des­sen for­dern sie die Abschaf­fung der Paten­te und die Erklä­rung der Gemein­nüt­zig­keit der her­stel­len­den Labors.

Raúl erzähl­te von der Ver­samm­lung, die am 17. April in der von den Arbeiter:innen selbst­ver­wal­te­ten Dru­cke­rei Mady­graf statt­fand, und dem gro­ßen Tag der Mobi­li­sie­rung am 27. April, der alle Kämp­fe in Bue­nos Aires und im Groß­raum Bue­nos Aires, von Beschäf­tig­ten und Arbeits­lo­sen, auf der Stra­ße ver­ein­te.

In die­sem Sin­ne erin­ner­te er an das Not­stands- und Schutz­ko­mi­tee, das die PTR wäh­rend des chi­le­ni­schen Auf­stands in der nörd­li­chen Stadt Anto­fagas­ta vor­an­trieb und in dem sich Gewerk­schaf­ten aus der Metall­in­dus­trie, Hafenarbeiter:innen, Lehrer:innen, pre­kä­re Jugend­li­che und Komi­tees aus den armen Vier­teln zusam­men­fan­den, die die Füh­rung bei der Orga­ni­sa­ti­on und dem Auf­ruf zum Gene­ral­streik über­nah­men, der die Piñe­ra-Regie­rung erzit­tern ließ.

„Die­se Poli­tik des Kamp­fes für die Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on sowie für die Ein­heits­front der Arbeiter:innenklasse und ihre Ein­heit mit den unter­drück­ten Sek­to­ren ist ein grund­le­gen­des Ban­ner des Kamp­fes zum Auf­bau revo­lu­tio­nä­rer Par­tei­en in jedem Land und einer Inter­na­tio­na­le der sozia­lis­ti­schen Revo­lu­ti­on“, sag­te Raúl, und er rief alle auf, dem Inter­na­tio­na­len Netz­werk La Izquier­da Dia­rio bei­zu­tre­ten, das im Diens­te die­ser Poli­tik steht.

Italien

Scil­la Di Pie­tro, Gas­tro­no­mie­ar­bei­te­rin, Mit­glied der Fra­zio­ne Inter­na­zio­na­lis­ta Rivo­lu­zio­na­ria (FIR) und Redak­teu­rin von La Voce del­le Lot­te

Scil­la Di Pie­tro sag­te, dass ver­schie­de­ne kämp­fe­ri­sche Sek­to­ren gegen Ent­las­sun­gen, Pre­ka­ri­tät und das Feh­len von Gesund­heits­maß­nah­men auf die Stra­ße gehen, wäh­rend Bos­se, mul­ti­na­tio­na­le Unter­neh­men und die Regie­rung des Ban­kiers Draghi die tau­sen­den Todes­fäl­len durch Covid-19 nor­ma­li­sie­ren. Sie wies auf die Not­wen­dig­keit hin, die­se Kämp­fe im glei­chen Pro­gramm und in der glei­chen Akti­on zu ver­ei­nen, um sowohl gegen die Kapitalist:innen als auch gegen die Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tie, die die Wut und die Mobi­li­sie­rung der Arbeiter:innen zu stop­pen sucht, zuzu­schla­gen. In die­sem Sin­ne sprach sie die Not­wen­dig­keit an,

den täg­li­chen Kampf für Mini­mal­for­de­run­gen nicht von tie­fe­ren For­de­run­gen nach Gleich­heit, sozia­ler Gerech­tig­keit – kurz gesagt, kurz gesagt, den Kampf für eine bes­se­re Zukunft – zu tren­nen.

Als Bei­spie­le nann­te sie unter ande­rem die Ver­kür­zung des Arbeits­ta­ges auf sechs Stun­den ohne Gehalts­kür­zung, um die Gei­ßel der Arbeits­lo­sig­keit zu besei­ti­gen, genau­so wie den Kampf für glei­che Löh­ne und Bedin­gun­gen für Frau­en und Migrant:innen und für einen Min­dest­lohn, der aus­reicht, um ein men­schen­wür­di­ges Leben zu füh­ren und der auto­ma­tisch an den Anstieg der Prei­se gekop­pelt ist.

Spanischer Staat

Pablo Cas­til­la, Stu­dent und Akti­vist von Con­tra­cor­rent Bar­ce­lo­na und der Cor­ri­en­te Revo­lu­cio­na­ria de Tra­ba­ja­do­ras y Tra­ba­ja­do­res (CRT) des Spa­ni­schen Staa­tes.

Pablo war Teil der tau­sen­den jun­gen Men­schen, die gegen die Inhaf­tie­rung des Rap­pers Pablo Hasél auf die Stra­ße gin­gen. Er sag­te, dass es im Spa­ni­schen Staat ein Ver­bre­chen sei, ein Lied gegen die Mon­ar­chie zu machen, und pran­ger­te an, dass die könig­li­che Fami­lie, Erbe des Fran­quis­mus, auf Kos­ten des Vol­kes im Luxus lebt, wäh­rend sich Elend und Arbeits­lo­sig­keit aus­brei­ten.

Er sag­te, dass die Ableh­nung der Mon­ar­chie unter der Jugend mas­siv sei, was sich in den von der Grup­pe Con­tra­cor­ri­en­te geför­der­ten Refe­ren­den an den Uni­ver­si­tä­ten gezeigt habe. Auch dass in Kata­lo­ni­en Dut­zen­de von kata­la­ni­schen Politiker:innen inhaf­tiert wur­den, weil sie ein Refe­ren­dum über ihre Auto­no­mie orga­ni­siert hat­ten – ein Kampf, der immer noch leben­dig ist und in dem unse­re Genoss:innen für eine von den bür­ger­li­chen Füh­run­gen unab­hän­gi­ge Poli­tik kämp­fen.

Pablo beton­te auch die Wut über die poli­zei­li­che Repres­si­on durch die „fort­schritt­li­che“ Regie­rung oder die kata­la­ni­sche Regie­rung, im Zusam­men­hang mit der gro­ßen Kri­se, die die Jugend betrifft und aus der die extre­me Rech­te mit ihren ras­sis­ti­schen und frem­den­feind­li­chen Reden Kapi­tal zu schla­gen ver­sucht.

Von der Jugend aus wer­den wir an vor­ders­ter Front gegen die extre­me Rech­te antre­ten. Denn ob ein­hei­misch oder aus­län­disch, wir sind die glei­che Arbeiter:innenklasse.

Er pran­ger­te auch an, dass die euro­päi­schen Regie­run­gen die Pan­de­mie aus­nut­zen, um ihre Repres­si­ons­ap­pa­ra­te, ihre impe­ria­lis­ti­sche Poli­tik und die kri­mi­nel­le Grenz­po­li­tik zu ver­stär­ken, die das Mit­tel­meer in ein Mas­sen­grab ver­wan­delt hat. Und dass die PSOE-Uni­das-Pode­mos-Regie­rung – obwohl sie behaup­tet, die „fort­schritt­lichs­te in der Geschich­te“ zu sein – nichts wei­ter getan hat, als die rie­si­ge sozia­le Kri­se not­dürf­tig zu fli­cken und Mil­li­ar­den von Euro an das Groß­ka­pi­tal zu ver­schen­ken.

Ent­ge­gen ihres Dis­kur­ses, dass nur Krü­mel zu bekom­men sind, schla­gen unse­re Genoss:innen vor, „die Wut in Orga­ni­sa­ti­on umzu­wan­deln, die stu­den­ti­sche und pre­kä­re Jugend in der Per­spek­ti­ve zu grup­pie­ren, zusam­men mit der Arbeiter:innenklasse gegen die­ses kapi­ta­lis­ti­sche Sys­tem zu kämp­fen, dem wir nichts schul­den. Es geht um unser Leben, unse­re Zukunft“.

Vereinigte Staaten

Tris­tan Tay­lor, Orga­ni­sa­tor aus Detroit und Grün­dungs­mit­glied von Detroit Will Brea­the (DWB) und Mit­glied von Left Voice

Tris­tan ist Teil der gro­ßen anti­ras­sis­ti­schen Bewe­gung in den USA und Mit­glie­der der Grup­pe Detroit Will Brea­the. Er sag­te, dass die straf­recht­li­che Ver­fol­gung und Ver­ur­tei­lung des Poli­zis­ten, der Geor­ge Floyd ermor­det hat, das Ergeb­nis von Mas­sen­mo­bi­li­sie­run­gen war, an denen etwa 26 Mil­lio­nen Men­schen betei­ligt waren, und ein gro­ßer Schlag gegen die Straf­lo­sig­keit der Poli­zei und pro­to-faschis­ti­sche Bewe­gun­gen ist.

Er beton­te den ras­sis­ti­schen Cha­rak­ter des US-Staa­tes und die untrenn­ba­re Ver­bin­dung zwi­schen Kapi­ta­lis­mus und Ras­sis­mus.

Tris­tan erklär­te, dass, obwohl die Kri­se des US-Impe­ria­lis­mus neue Sze­na­ri­en für den Klas­sen­kampf im Jahr 2020 eröff­ne­te, Joe Biden und sei­ne refor­mis­ti­sche Agen­da ein Gefühl der Sta­bi­li­tät ver­mit­te­len, das zum gro­ßen Teil von pro­gres­si­ven Figu­ren und Orga­ni­sa­tio­nen wie der „Squad“, Ber­nie San­ders oder der DSA gestützt wird. Eine Situa­ti­on, die sich inso­fern ändern kann, als dass die jüngs­ten Ten­den­zen des Klas­sen­kamp­fes reak­ti­viert wer­den, wenn die sozio­öko­no­mi­schen Bedin­gun­gen nicht den Erwar­tun­gen der Arbeiter:innenklasse ent­spre­chen. Hier­für ist es not­wen­dig, sich vor­zu­be­rei­ten.

Er beton­te auch die Not­wen­dig­keit, die Ban­ner der Befrei­ung der Schwar­zen und gegen die Unter­drü­ckung von eth­ni­schen Min­der­hei­ten und Migrant:innen zu ergrei­fen,

weil die Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tie und die Büro­kra­tien der anti­ras­sis­ti­schen Orga­ni­sa­tio­nen und Bewe­gun­gen, die als Agen­ten der Demo­kra­ti­schen Par­tei han­deln, uner­müd­lich ver­su­chen, die Kämp­fe gegen den Ras­sis­mus von den Kämp­fen der Arbeiter:innenbewegung zu tren­nen.

Die­se Ten­denz zeig­te sich bei dem Ver­such von 5000 Arbeiter:innen, bei Ama­zon in Bes­se­mer, Ala­ba­ma, eine Gewerk­schaft zu grün­den.

Sei­ne Orga­ni­sa­ti­on Detroit Will Brea­the ist Teil der anti­ras­sis­ti­schen Avant­gar­de in der Rost­gür­tel­stadt Detroit mit dem größ­ten Schwar­zen Pro­le­ta­ri­at des Lan­des. Dort kämp­fen sie für die poli­ti­sche Unab­hän­gig­keit der Bewe­gung gegen­über den Demo­kra­ten und für eine Per­spek­ti­ve des Klas­sen­kamp­fes. In die­sem Sin­ne hob er das von Left Voice unter­stütz­te Mani­fest und sei­nen anti­im­pe­ria­lis­ti­schen Inhalt als ein Werk­zeug für den Dia­log zwi­schen der Avant­gar­de der Arbeiter:innen und der Jugend her­vor.

„Wir wol­len mit all die­sen Sek­to­ren dis­ku­tie­ren, wel­che Schrit­te wir unter­neh­men müs­sen, um die Orga­ni­sa­ti­on auf­zu­bau­en, die die Schwar­ze Bewe­gung und die Arbeiter:innenklasse ver­die­nen und brau­chen, um das Regime der repu­bli­ka­ni­schen und demo­kra­ti­schen Par­tei­en her­aus­zu­for­dern, das für die Kapitalist:innen regiert und unse­re Com­mu­ni­tys schi­ka­niert.“

Frankreich

Anas­se Kazib, fran­zö­si­scher Eisen­bahn­ar­bei­ter und Mit­glied der Cou­rant Com­mu­nis­te Révo­lu­ti­onn­aire in der NPA und Vor­kan­di­dat für die Prä­si­dent­schafts­wahl

Anas­se beton­te den Auf­schwung der Arbeiter:innenklasse welt­weit. Die Pan­de­mie zeig­te den essen­ti­el­len Cha­rak­ter der Arbeiter:innenklasse, aber auch ihre Stär­ke im Klas­sen­kampf. Er erin­ner­te an die Bedeu­tung des Kamp­fes der Transportarbeiter:innen gegen die Regie­rung von Emma­nu­el Macron im Jahr 2019, ein mas­si­ver und unbe­fris­te­ter Streik gegen die Ren­ten­re­form, der zur Koor­di­na­ti­on ver­schie­de­ner Sek­to­ren führ­te.

Er bemerk­te, dass ver­schie­de­ne Sek­to­ren in den Kampf getre­ten sind, aber dass die Arbeiter:innenklasse in Frank­reich gespal­ten ist, zwi­schen Fest­an­ge­stell­ten und Pre­kä­ren, zwi­schen gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­ten und nicht gewerk­schaft­lich orga­ni­sier­ten, Män­nern und Frau­en und auch zwi­schen fran­zö­si­schen und migran­ti­schen Arbeiter:innen. Das wird von der Bour­geoi­sie und der extre­men Rech­ten von Mari­ne Le Pen benutzt, um die einen gegen die ande­ren aus­zu­spie­len.

Des­halb ist es not­wen­dig, Brü­cken zu bau­en zwi­schen den Kämp­fen und For­de­run­gen und den Pro­ble­men der Gesell­schaft wie Ras­sis­mus, der Unter­drü­ckung von Frau­en und LGBT-Per­so­nen und allen The­men, die mit der Umwelt zusam­men­hän­gen.

Anas­se nann­te als Bei­spiel für die­se Poli­tik die Unter­stüt­zung für die Gelb­wes­ten ent­ge­gen der Ver­ur­tei­lung von Sei­ten der Gewerk­schafts­bü­ro­kra­tien, oder den jüngs­ten Kampf in der Total-Raf­fi­ne­rie in Grand­puits, wo wir zum ers­ten Mal eine bei­spiel­lo­se Alli­anz zwi­schen strei­ken­den Raffineriearbeiter:innen und Umweltaktivist:innen gegen das „Green­wa­shing“ des Unter­neh­mens sehen konn­ten.

Er sag­te, dass trotz der his­to­ri­schen Tra­di­ti­on und Stär­ke der trotz­kis­ti­schen Bewe­gung in Frank­reich die radi­ka­le Lin­ke nicht in der Lage war, aus dem Auf­kom­men einer neu­en radi­ka­len Genera­ti­on von Arbeiter:innen Kapi­tal zu schla­gen oder in sie ein­zu­grei­fen. In die­sem Sin­ne nahm er sei­ne eige­ne Erfah­rung als Bei­spiel dafür, dass die Ver­schmel­zung zwi­schen dem revo­lu­tio­nä­ren Mar­xis­mus und die­ser neu­en kämp­fe­ri­schen Arbeiter:innengeneration mög­lich ist. Des­halb schla­gen unse­re Genoss:innen in Frank­reich die Idee einer Revo­lu­tio­nä­ren Arbeiter:innenpartei vor und kämp­fen dafür seit Jah­ren in der NPA.

Anas­se erklär­te auch die Bedeu­tung sei­ner Vor­kan­di­da­tur für die Prä­si­dent­schafts­wah­len im Rah­men der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zun­gen inner­halb der NPA. Ein Kampf, den die Genoss:innen der CCR-Révo­lu­ti­on Per­ma­nen­te füh­ren,

um hier in Frank­reich einen Trotz­kis­mus wie­der auf­zu­bau­en, der auf der Höhe des Klas­sen­kampfs der letz­ten Jah­re agiert, aber auch ange­sichts der Her­aus­for­de­run­gen, die vor uns lie­gen. Der Kampf, den wir hier in Frank­reich füh­ren, in einem Land, das das Zen­trum der trotz­kis­ti­schen Bewe­gung war, wo 1938 die Vier­te Inter­na­tio­na­le gegrün­det wur­de, ist für uns untrenn­bar mit dem Kampf zum Auf­bau einer revo­lu­tio­nä­ren Inter­na­tio­na­le ver­bun­den.

Er erklär­te auch, dass wir mit dem Mani­fest im Ange­sicht der kapi­ta­lis­ti­schen Kata­stro­phe, für eine Inter­na­tio­na­le der sozia­lis­ti­schen Revo­lu­ti­on, Tau­sen­de von Arbeiter:innen und Jugend­li­chen auf der gan­zen Welt davon über­zeu­gen wol­len, dass wir nicht für die Kri­se bezah­len müs­sen, und statt­des­sen den Weg zu einer Gesell­schaft frei von allen For­men der Aus­beu­tung und Unter­drü­ckung eröff­nen.

Schaue das Video hier in vol­ler Län­ge:

Klas­se Gegen Klas­se