[KgK:] Baerbock will Law-and-Order-Kanzlerin werden

Die „Bild“-Zeitung ist seit jeher der Laut­spre­cher der obrig­keits­hö­ri­gen Het­ze und Dem­ago­gie. Nun scheint zusam­men­zu­kom­men was zusam­men­ge­hört: Eben in jener „Bild“ ließ Anna­le­na Baer­bock über die Gewalt am 1. Mai ver­lau­ten: „Bar­ri­ka­den anzu­zün­den und gewalt­sam auf Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten los­zu­ge­hen, ist kri­mi­nell und in keins­ter Wei­se akzep­ta­bel.“

Kein Wort zur mas­si­ven Poli­zei­ge­walt, die offen­sicht­lich poli­tisch von Sei­ten des Staa­tes geplant war, um Kra­wall-Bil­der zu erzeu­gen. Kein Wort zu den teils schwers­ten Ver­let­zun­gen unter Demonstrant:innen. Statt­des­sen steigt Baer­bock in die media­le Kam­pa­gne gegen Migrant:innen und Lin­ke­ein, Schul­ter an Schul­ter in einer Koali­ti­on von SPD bis hin zur AfD.

Baer­bock will der CDU/​CSU zei­gen, dass auf sie als künf­ti­ge Koali­ti­ons­part­ne­rin Ver­lass wäre, wenn es dar­um geht, die Lin­ken zu ver­dre­schen. Sie will den Kapi­tal­ver­bän­den zei­gen, dass sie ihnen zur Ver­fü­gung steht, um jeden Pro­test gegen die sozia­le Lage und die Ungleich­heit im Land mit dem Knüp­pel zu ersti­cken. Sie will zei­gen, dass sie den rech­ten Hard­li­nern in Sachen Law-and-Order in nichts nach­steht.

Die Grü­nen sind die Par­tei, die uns und unse­ren Freund:innen, Kin­dern und Ange­hö­ri­gen die Poli­zei auf den Hals jagen wird, sobald sie erst­mal wie­der an der Macht sind. Das set­zen sie in den Lan­des­re­gie­run­gen von Ber­lin, Hes­sen oder Ham­burg bereits durch. Dass sie auch bun­des­weit zu jeder Schand­tat bereit sind, haben sie in ihrer letz­ten Regie­rungs­be­tei­li­gung unter Schrö­der bewie­sen, als sie im Koso­vo und Afgha­ni­stan ein­mar­schier­ten und in Deutsch­land Hartz-IV mit ein­führ­ten. Sie stimm­ten auch für die Rodung des Ham­ba­cher Forst und betei­lig­ten sich dann schein­hei­lig am Gegen­pro­test

Baer­bock ist ein mili­ta­ris­ti­scher Teu­fel – das wird die Par­tei DIE LINKE auch erfah­ren, wenn sie sich dar­auf ein­las­sen soll­te, eine Grün-Rot-Rote Bun­des­re­gie­rung mit ihr zu bil­den. In den Lan­des­re­gie­run­gen trägt sie bereits die auto­ri­tä­re Poli­tik mit. Deutsch­land­weit wären die Aus­ma­ße noch viel ver­hee­ren­der. Poli­zei­staat im Inne­ren und Krie­ge welt­weit gin­gen dann auch auf ihre Kap­pe. Die Par­tei­füh­rung von DIE LINKE hat immer wie­der deut­lich gemacht, dass sie zu Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen bereit wäre und dafür auch ihre Posi­tio­nen auf­zu­ge­ben.

Wir sagen: Wir müs­sen uns gegen jede Regie­rungs­be­tei­li­gung von DIE LINKE stel­len. Alle Mit­glie­der der Par­tei, die das genau­so sehen, rufen wir auf gemein­sam dar­über zu dis­ku­tie­ren, wie wir zu einer unab­hän­gi­gen revo­lu­tio­nä­ren Par­tei in Deutsch­land kom­men, die sich nicht mit der Mili­ta­ris­tin Baer­bock und ihren Gewalt­tä­tern in Uni­form ein­lässt, son­dern sie hart auf der Stra­ße und mit Streiks in den Betrie­ben bekämpft.

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