[labournet:] Profiteur der NS-Barbarei: Ein digitales Ausstellungsprojekt thematisiert Zwangsarbeit bei Siemens in Berlin

Ausstellung zum Thema Zwangsarbeit: "Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" im Hamburger Museum für Arbeit 2016“Sie muss­ten schwers­te kör­per­li­che Arbeit für die Kriegs­wirt­schaft des NS-Staa­tes leis­ten: Über eine hal­be Mil­li­on Men­schen aus dem von der Wehr­macht besetz­ten Euro­pa wur­den wäh­rend des Zwei­ten Welt­kriegs in Ber­lin als Zwangsarbeiter*innen aus­ge­beu­tet und ernied­rigt. Eines der Groß­un­ter­neh­men, die mas­siv vom Ein­satz von Zwangsarbeiter*innen in der Haupt­stadt des »Drit­ten Rei­ches« pro­fi­tier­ten, war der Sie­mens-Kon­zern. Rund 100.000 Män­ner und Frau­en muss­ten Recher­chen von Historiker*innen zufol­ge an ver­schie­de­nen Stand­or­ten für den dama­li­gen Bran­chen­füh­rer der deut­schen Maschi­nen- und Elek­tro­in­dus­trie arbei­ten – dar­un­ter Jüd*innen aus dem gesam­ten Reichs­ge­biet, aus dem besetz­ten Euro­pa ver­schlepp­te Zivilist*innen, Kriegs­ge­fan­ge­ne, Straf­häft­lin­ge und KZ-Gefan­ge­ne. Es ist das Schick­sal die­ser Grup­pe von Zwangsarbeiter*innen, dem sich das Aus­stel­lungs­pro­jekt »Der Mensch als Ware – Zwangs­ar­beit bei Sie­mens in Ber­lin« externer Link wid­met. Zwei Semes­ter lang hat­ten sich Stu­die­ren­de des Mas­ter-Stu­di­en­gangs Holo­caust Com­mu­ni­ca­ti­on and Tole­ran­ce des Tou­ro Col­le­ge Ber­lin und der Frei­en Uni­ver­si­tät Ber­lin in Koope­ra­ti­on mit dem Doku­men­ta­ti­ons­zen­trum NS-Zwangs­ar­beit inten­siv mit dem The­ma Zwangs­ar­beit bei Sie­mens in Ber­lin beschäf­tigt. Her­aus­ge­kom­men ist unter den Bedin­gun­gen der Coro­na-Pan­de­mie eine Web­site, die als digi­ta­le Schau Ein­bli­cke in das Leben und den All­tag der Zwangsarbeiter*innen gibt…” Arti­kel von Maxi­mi­li­an Brei­ten­strä­ter vom 29. April 2021 in neu­es Deutsch­land online externer Link

Der Bei­trag Pro­fi­teur der NS-Bar­ba­rei: Ein digi­ta­les Aus­stel­lungs­pro­jekt the­ma­ti­siert Zwangs­ar­beit bei Sie­mens in Ber­lin erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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