[labournet:] Rente: Generationenbetrug wird zur Generationengerechtigkeit umgelogen

Seniorenaufstand: Wer garantiert auskömmliche Renten: Generationensolidarität oder Börsenspekulation?“Die heu­te Jun­gen sol­len deut­lich mehr Jah­re arbei­ten. Sie sol­len weni­ger gesetz­li­che Ren­te bekom­men und sie sol­len zur Bör­sen-Casi­no-Ren­te gezwun­gen wer­den. Das Gan­ze wird ver­kauft als Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit. Tat­säch­lich ist es ein gigan­ti­scher Genera­tio­nen­be­trug. (…) Was pas­siert ist Fol­gen­des: die gebur­ten­star­ken Jahr­gän­ge (Baby­boo­mer) gehen zwi­schen 2023 und 2034 in Ren­te. Der Alters­ver­sor­gungs­auf­wand aus der gesetz­li­chen Ren­te wür­de sich bei schlech­ter Pro­gno­se bis zum Jahr 2040 um 21% oder nach heu­ti­gen Wer­ten um 70 Mil­li­ar­den Euro erhö­hen. Zwei­fel­los wäre das eine Mehr­be­las­tung. „Untrag­bar“ schreit der neo­li­be­ra­le Main­stream. Um das trag­bar zu machen, soll bis 70 und mehr gear­bei­tet wer­den und ver­bind­lich pri­vat vor­ge­sorgt wer­den. (…) Nicht ein Cent die­ser Spar­be­trä­ge wird zur Lösung des Babyboomer-„Problems“ bei­tra­gen kön­nen. Wenn die jetzt Jun­gen dann in Ren­te gehen (20 bis 40 Jah­re spä­ter) sind die Baby­boom-Jahr­gän­ge längst nicht mehr am Leben. (…) Die Alters­ver­sor­gung ist eine gesell­schaft­li­che Auf­ga­be. Kommt es zu Pro­ble­men müs­sen sie gesell­schaft­lich gelöst wer­den. Die Ren­ten­be­trü­ger behaup­ten das Gegen­teil. Für die Kos­ten­sen­kung – län­ge­res Arbei­ten, weni­ger Ren­te – soll der Sozi­al­staat sor­gen. Für eine aus­rei­chen­de Ren­te soll jeder pri­vat vor­sor­gen. Die Inter­es­sen­la­ge ist dabei ein­deu­tig. Die Kos­ten­sen­kun­gen füh­ren zu gerin­ge­ren Lohn­kos­ten, die Pri­vat­vor­sor­ge­gel­der fül­len die Kon­ten von Finanz­kon­zer­nen…” Bei­trag von Rei­ner Heyse vom 9. Mai 2021 beim Senio­ren­auf­stand externer Link

Der Bei­trag Ren­te: Genera­tio­nen­be­trug wird zur Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit umge­lo­gen erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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