[KgK:] Nakba-Tag: 73 Jahre Besatzung und Ethnische Säuberung durch Israel

Isra­el führt einen bru­ta­len Angriff auf den Gaza­strei­fen durch, mit der Fol­ge der Ermor­dung von etwa fünf­zig Men­schen, dar­un­ter 11 Kin­der, unter dem Vor­wand, auf den Abschuss von Rake­ten durch die Hamas im Gaza­strei­fen in Rich­tung israe­li­scher Grenz­städ­te zu reagie­ren, die spä­ter Jeru­sa­lem und Tel Aviv erreich­ten. Die­se haben jedoch unend­lich gerin­ge­re Kapa­zi­tät, Scha­den anzu­rich­ten, im Ver­gleich zu den vom zio­nis­ti­schen Staat abge­wor­fe­nen Bom­ben.

Was Isra­el und alle sei­ne Ver­tei­di­ger in der Welt ver­schwei­gen, ist, dass die Reak­ti­on der Hamas in die­sen Tagen ihren Ursprung in der bru­ta­len Repres­si­on hat, die die israe­li­sche Poli­zei in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee aus­übt und die sich vor allem gegen jun­ge Palästinenser:innen rich­tet. Die Aus­re­de war „Gesund­heits­schutz“, wäh­rend die „west­li­che und christ­li­che“ Welt pro­pa­giert, dass Isra­el die Pan­de­mie been­det hat. Die ande­re Tat­sa­che, die hin­zu­kam, ist die ver­such­te Ver­trei­bung paläs­ti­nen­si­scher Fami­li­en aus dem Vier­tel Sheikh Jar­rah in Ost-Jeru­sa­lem als Teil eines mit­tel- und lang­fris­ti­gen Plans, die­sen Teil der Stadt zu judai­sie­ren und die dort leben­den paläs­ti­nen­si­schen Bewohner:innen zu ver­trei­ben. Die Absicht ist, dass sich in weni­gen Jah­ren das Ver­hält­nis von jüdi­schen zu ara­bi­schen Ein­woh­nern umkeh­ren wird.

Das geschah in den Städ­ten, die heu­te den Staat Isra­el aus­ma­chen, zum Bei­spiel in Tel Aviv, wo vor 1948 der Anteil der dort leben­den Juden bei 30 % lag. Heu­te stel­len die Palästinenser:innen in die­ser Stadt nur noch 25 % der Bevöl­ke­rung dar.

Dies ist der Rah­men für die unun­ter­bro­che­nen Angrif­fe auf den Gaza­strei­fen, wäh­rend in den Städ­ten die Palästinenser:innen von jüdi­schen Siedler:innen bela­gert wer­den und es täg­lich zu Zusam­men­stö­ßen kommt. Vor 73 Jah­ren erklär­te David Ben Gur­i­on im Jah­re 1948 mit der Zustim­mung der Sie­ger­mäch­te des Zwei­ten Welt­kriegs ein­sei­tig die Ver­fas­sung des Staa­tes Isra­el. Für die Palästinenser:innen begann am nächs­ten Tag die Nak­ba (Kata­stro­phe).

Die Ursprünge

Die Schaf­fung des Staa­tes Isra­el erfolg­te künst­lich, weil es eine jüdi­sche Min­der­heit war, die die­ses Land bewohn­te, sogar seit der bri­ti­schen Besat­zung, die das Gebiet seit vor dem Beginn des Ers­ten Welt­kriegs beherrsch­te und die wäh­rend die­ser Jah­re die Bevöl­ke­rung jüdi­scher Her­kunft „ein­pflanz­te“. Eng­land wur­de als Besat­zungs­macht vom Völ­ker­bund (impe­ria­lis­ti­sche Insti­tu­ti­on, Vor­gän­ger der Ver­ein­ten Natio­nen ‑UN-) „gebil­ligt“, der die­ser Kolo­nie 1922 den Sta­tus eines „Pro­tek­to­rats“ ver­lieh und ihr eine „lega­le“ Ver­wal­tung gewähr­te. Damals, am Ende des Ers­ten Welt­kriegs, ging es um die Ver­tei­lung der Kolo­nien und der „Ein­fluss­sphä­ren“ der Märk­te. Bei die­ser Ver­tei­lung der Beu­te blieb Eng­land das Gebiet, das es bereits seit 1915 beherrsch­te, Paläs­ti­na.

Britische Herrschaft in Palästina

Aber um die ara­bi­schen natio­na­lis­ti­schen Bewe­gun­gen, die sich gegen die Unter­drü­ckung durch das Osma­ni­sche Reich erho­ben hat­ten, zu neu­tra­li­sie­ren, för­der­te Eng­land 1917 die Erklä­rung von Lord Bal­four (bri­ti­scher Außen­mi­nis­ter), in der er sich für die „Schaf­fung einer jüdi­schen natio­na­len Heim­stät­te“ im „bri­ti­schen Man­dats­ge­biet Paläs­ti­na“ aus­sprach. Die­se Erklä­rung wur­de an Lio­nel Wal­ter Roth­schild, ein zio­nis­ti­sches Mit­glied der boo­men­den bri­ti­schen Finanz­bour­geoi­sie, adres­siert, um sie der Zio­nis­ti­schen Föde­ra­ti­on bekannt zu machen. Die unmit­tel­ba­re Fol­ge davon war der Zustrom von Tau­sen­den jüdi­schen Siedler:innen nach Paläs­ti­na. Die Zionist:innen kauf­ten den paläs­ti­nen­si­schen Bäuer:innen für wenig Geld Land ab, und wenn die­se sich wehr­ten, zöger­ten sie nicht, zur Gewalt zu grei­fen.

Arabische Führer treten Palästina ab

Die­se Poli­tik der Beset­zung von Land, das ihnen ursprüng­lich nicht gehör­te, war die gro­ße Über­ein­kunft zwi­schen dem Zio­nis­mus und den impe­ria­lis­ti­schen Mäch­ten, spe­zi­ell in die­sem Fall Eng­land hat­te aber die Kom­pli­zen­schaft von Mit­glie­dern der „könig­li­chen“ ara­bi­schen Fami­li­en, wie im Fall von Fai­sal Husain, einem Mit­glied der Fami­lie der Hasche­mi­ten. Husain war ein natio­na­lis­ti­scher Anfüh­rer der ara­bi­schen Rebel­li­on (1916/​1920) gegen das Osma­ni­sche Reich gewe­sen. Sein Pro­jekt war ein ara­bi­scher Staat, gegrün­det auf der Basis einer kon­sti­tu­tio­nel­len Mon­ar­chie in den damals als Syri­en bekann­ten Gebie­ten, die das heu­ti­ge Syri­en, den Liba­non, Jor­da­ni­en, den Staat Isra­el und die besetz­ten Gebie­te umfass­ten. Da die­ses Pro­jekt mit den Bestre­bun­gen der impe­ria­lis­ti­schen Mäch­te zur Auf­tei­lung der Märk­te kol­li­dier­te, wur­de Fai­sal mit Frank­reich kon­fron­tiert, das durch die­se impe­ria­lis­ti­sche Auf­tei­lung Nord­sy­ri­en (Liba­non und Syri­en) besaß. Er wur­de von den fran­zö­si­schen Besat­zern aus Syri­en ver­trie­ben, die in die­sem Gebiet ein Blut­bad anrich­te­ten, was ihn zu Abkom­men mit Eng­land und mit dem Zio­nis­mus ver­an­lass­te, da er das sicht­ba­re Gesicht der ara­bi­schen Mon­ar­chie war, die auch das Land Paläs­ti­na für sich bean­spruch­te.

1919 unter­zeich­ne­te Fai­sal ein Abkom­men mit dem Zio­nis­mus, ver­tre­ten durch sei­nen Füh­rer Jaim Weiz­mann (der spä­ter der ers­te Prä­si­dent des Staa­tes Isra­el wur­de), in dem er ihr Recht auf Mas­sen­ein­wan­de­rung in paläs­ti­nen­si­sches Land aner­kann­te, ein­fach im Aus­tausch für reli­giö­se Gleich­heit und mus­li­mi­sche Kon­trol­le über die hei­li­gen Stät­ten des Islams und zur För­de­rung der Errich­tung eines ara­bi­schen Staa­tes der Paläs­ti­na aus­schloss. Weni­ge Mona­te nach der Unter­zeich­nung des Abkom­mens nutzt der Zio­nis­mus die Pari­ser Kon­fe­renz (das Tref­fen, bei dem die Sie­ger­mäch­te die Bedin­gun­gen bespra­chen, die den besieg­ten Län­dern des Ers­ten Welt­kriegs auf­er­legt wer­den soll­ten), um ein rein jüdi­sches Paläs­ti­na zu for­dern.

Die Situation der Juden:Jüdinnen in Europa, aus der der Zionismus hervorging

Die­se Poli­tik des „Ergrei­fens“ von Ter­ri­to­ri­um setz­te sich fort und in der ers­ten Hälf­te der 30er-Jah­re erließ Eng­land ein Dekret, das anord­ne­te, jedem Land zu geben, der einen Turm und eine Pali­sa­de besaß. Zionist:innen errich­te­ten daher in weni­gen Mona­ten Tür­me und Pali­sa­den und wur­den damit zu „Besitzer:innen“ von rie­si­gen Hekt­ar­flä­chen. Zur glei­chen Zeit errich­te­ten die soge­nann­ten „lin­ken“ Zionist:innen „sozia­lis­ti­sche“ Kolo­nien (die so genann­ten Kib­bu­zim), die in Wirk­lich­keit Mili­tär­la­ger waren, die die Kom­mu­ni­ka­ti­on zwi­schen den paläs­ti­nen­si­schen Dör­fern behin­der­ten. Das heißt: Die impe­ria­lis­ti­schen Mäch­te, damals mit Eng­land an der Spit­ze und der Zio­nis­mus, bedien­ten sich eines ver­folg­ten Vol­kes wie dem Juden­tum, das schon im spä­ten 19. Jahr­hun­dert gezwun­gen war, vor den Pogro­men zu flie­hen, die sie zu Tau­sen­den töte­ten, vor allem in Mit­tel- und Ost­eu­ro­pa, wo die bür­ger­li­che Ent­wick­lung rück­stän­di­ger war, im Gegen­satz zu West­eu­ro­pa, des­sen bür­ger­li­che Revo­lu­tio­nen in Eng­land, Frank­reich und den Nie­der­lan­den die Inte­gra­ti­on und all­mäh­li­che Assi­mi­la­ti­on der Jüd:innen ermög­lich­ten.

Die­se Rück­stän­dig­keit der ost­eu­ro­päi­schen Bour­geoi­sie als gesell­schaft­li­che Kraft trieb die Juden und Jüdin­nen in die Pro­le­ta­ri­sie­rung ins Elend und zwang sie, in Get­tos zu leben. Sie waren prak­tisch die letz­te Spros­se ihrer Gesell­schaft gewor­den, und das dien­te der Bour­geoi­sie dazu, sie zu Sün­den­bö­cken für die Lei­den der Mas­sen zu machen. Die Pogro­me hat­ten als ihr Geburts­zei­chen die­se per­fi­de und mör­de­ri­sche Poli­tik der Bour­geoi­si­en. Und der Zio­nis­mus, der sich zu die­ser Zeit (1897) auch als poli­ti­sche Bewe­gung eines klei­nen Sek­tors der jüdi­schen Bour­geoi­sie zu ent­wi­ckeln begann, um sein Pro­jekt eines jüdi­schen Staa­tes zu ver­wirk­li­chen, hat­te kei­ne Skru­pel, sich mit der zaris­ti­schen Auto­kra­tie, die die­se Pogro­me und anti­se­mi­ti­schen Kam­pa­gnen durch­führ­te, zu tref­fen und Ver­ein­ba­run­gen fest­zu­le­gen.

Der Zaris­mus woll­te, dass die zio­nis­ti­schen Anführer:innen vie­le Jüd:innen davon über­zeu­gen, ihre Mili­tanz in den Arbeiter:innenparteien auf­zu­ge­ben. Erin­nern wir uns dar­an, dass es die­se schreck­li­chen Lebens­be­din­gun­gen waren, unter denen sich Tau­sen­de und Aber­tau­sen­de von Jüd:innen befan­den, die die revo­lu­tio­nä­re Mili­tanz her­vor­brach­ten, wobei mar­xis­ti­sche Anführer:innen wie Leo Trotz­ki, Rosa Luxem­burg, David Rjas­anow, Lew Kamenew und eine lan­ge Rei­he ande­rer her­vor­sta­chen. Dann, im Lau­fe der Jahr­zehn­te, kam der Natio­nal­so­zia­lis­mus und die Ver­nich­tung von über 6 Mil­lio­nen Juden und Jüdin­nen in Kon­zen­tra­ti­ons­la­gern. Dies wur­de von den Sie­ger­mäch­ten wie Eng­land und vor allem den Ver­ei­nig­ten Staa­ten, die aus dem Krieg als Hege­mo­ni­al­macht her­vor­gin­gen, genutzt, um den Grund­stein für eine reak­tio­nä­re Poli­tik zu legen, die in der Grün­dung des Staa­tes Isra­el ihren Aus­druck fand. Und wir spre­chen von den­sel­ben Mäch­ten, die ihre Gren­zen für die Aber­tau­sen­de von Juden und Jüdin­nen geschlos­sen hat­ten, die vor dem Natio­nal­so­zia­lis­mus flo­hen.

1948: das Jahr der NAKBA

Der Zio­nis­mus und der bri­ti­sche Impe­ria­lis­mus muss­ten schließ­lich den paläs­ti­nen­sisch-ara­bi­schen Auf­stand, der zwi­schen 1936 und 1939 statt­fand, in Blut und Feu­er nie­der­schla­gen, um 9 Jah­re spä­ter ihren ras­sis­ti­schen Staat end­gül­tig aus­zu­ru­fen. Ein Staat, der immer abso­lut funk­tio­nal für die Inter­es­sen des Impe­ria­lis­mus war, mit dem Ziel, die unter­drück­ten ara­bi­schen Völ­ker des Nahen Ostens zu unter­jo­chen, und der auch heu­te, mit den geo­po­li­ti­schen Ver­än­de­run­gen der letz­ten Jah­re, wei­ter­hin das­sel­be stra­te­gi­sche Ziel erfüllt.

Ein Jahr zuvor, 1947, leg­ten die Ver­ein­ten Natio­nen die Tei­lung Paläs­ti­nas fest und tra­ten 52 % des Ter­ri­to­ri­ums an den Zio­nis­mus ab. Die zio­nis­ti­schen Mili­zen grif­fen ein und ver­üb­ten ein Mas­sa­ker. Dies­mal lösch­ten sie 500 Dör­fer von der Land­kar­te und zwan­gen etwa eine Mil­li­on Men­schen ins Exil. Ein Exil, das sich im Lau­fe der Jah­re auf mehr als 7 Mil­lio­nen Geflüch­te­te aus­wei­ten wür­de, denen nicht ein­mal das Recht auf Rück­kehr in ihr Land gewährt wird.

Es ist bekannt, dass paläs­ti­nen­si­sche Frau­en einen Schlüs­sel mit sich tra­gen, der von Genera­ti­on zu Genera­ti­on wei­ter­ge­ge­ben wird und der den Schlüs­sel zu den Türen ihrer Häu­ser dar­stellt, aus denen sie 1948 mit ihren Fami­li­en ver­trie­ben wur­den.

Das ist die Grund­la­ge für die Grün­dung des “jüdi­schen” Staa­tes, der die Zustim­mung von Sta­lin im Ein­ver­neh­men mit dem US-Impe­ria­lis­mus hat­te (jedes Jahr stim­men die USA in ihrem Staats­haus­halt über den Pro­zent­satz ab, der für Isra­el bestimmt sein wird).

Jener Staat Isra­el, der bis vor nicht all­zu vie­len Jah­ren in sei­nen Geset­zen einen Arti­kel hat­te, der die Fol­te­rung von Gefan­ge­nen erlaub­te, um „für die natio­na­le Sicher­heit zu kämp­fen“.

Die gro­ße Mehr­heit der ursprüng­li­chen Bewohner:innen des Lan­des, in dem die­ser Staat jetzt steht, wur­de gezwun­gen, dort zu leben, was spä­ter das größ­te Frei­luft­ge­fäng­nis im heu­ti­gen Gaza­strei­fen wer­den soll­te. Die Palästinenser:innen haben auch das West­jor­dan­land als eige­nes Gebiet inne. Sie eta­blier­ten eine Poli­tik, die den Ban­tu­stans des Süd­afri­kas wäh­rend der Apart­heid sehr ähn­lich war. Die bei­den Gebie­te umfas­sen etwas mehr als 6.100 Qua­drat­ki­lo­me­ter, in denen etwas mehr als 5 Mil­lio­nen Palästinenser:innen leben. Aber es sind getrenn­te Ter­ri­to­ri­en und in der Mit­te steht eine der mäch­tigs­ten Arme­en der Welt, die israe­li­sche. Die­se Ver­tei­lung und geo­gra­fi­sche Tren­nung ist es auch, die die Poli­tik der Bil­dung eines paläs­ti­nen­si­schen Staa­tes neben dem Staat Isra­el uto­pisch macht. Was für ein Staat kann ohne Ver­bin­dung zwi­schen sei­nen Ter­ri­to­ri­en und ohne Kon­trol­le über die natür­li­chen Res­sour­cen auf­ge­baut wer­den?

Wie man einen echten Staat erreicht, der Araber:innen und Jüd:innen beherbergen kann

Dies spricht von einem theo­kra­ti­schen Staat, der die­je­ni­gen aus­grenzt, die sich nicht zur jüdi­schen Reli­gi­on beken­nen – Aus­ge­nom­men sie die Über­le­gun­gen über die katho­li­sche Kir­che, die ihre Stim­me übri­gens weder erhob, als Jüd:innen von Pogro­men ver­folgt, noch als sie dem Natio­nal­so­zia­lis­mus zu Opfer fie­len, und sich seit Jah­ren mit dem hebräi­schen Staat um sei­ne katho­li­schen Gemein­den strei­tet.

Ein Staat, der sogar sei­ne säku­la­ren Bürger:innen zuneh­mend „ein­hegt“, denn jede Woche wer­den bei­spiels­wei­se Beschlüs­se von Minis­te­ri­en wie dem Bil­dungs­mi­nis­te­ri­um erlas­sen, die anord­nen, dass in Kin­der­gär­ten und Grund­schu­len kein Ara­bisch mehr unter­rich­tet und nur noch Hebrä­isch gespro­chen wer­den soll, oder dass Thea­ter­stü­cke in den besetz­ten Gebie­ten aus­ge­stellt wer­den müs­sen, obwohl vie­le israe­li­sche Künstler:innen, die mit der Besat­zung nicht ein­ver­stan­den sind, dies ableh­nen.

Des­halb wer­den wah­rer Frie­den und ein wah­rer Staat, in dem Araber:innen und Jüd:innen in vol­ler Gleich­be­rech­ti­gung zusam­men­le­ben kön­nen, nicht mög­lich sein, solan­ge es einen zio­nis­ti­schen Staat gibt, der der­zeit die größ­te Waf­fen- und Atom­macht in der Regi­on ist. Ein Staat, der die arbei­ten­den Men­schen beher­bergt, unab­hän­gig davon, ob sie sich zur mus­li­mi­schen, jüdi­schen, christ­li­chen oder kei­ner Reli­gi­on beken­nen, kann durch ein pro­le­ta­ri­sches und sozia­lis­ti­sches Paläs­ti­na erreicht wer­den, das sein gesam­tes his­to­ri­sches Ter­ri­to­ri­um umfasst und die Not­wen­dig­keit einer Föde­ra­ti­on der Arbeiter:innenrepubliken West­asi­ens-nahen Ostens ver­tei­digt. Eine Auf­ga­be, die von der Arbeiter:innenklasse und dem Bau­ern­tum der gan­zen Regi­on über­nom­men wer­den muss.

Klas­se Gegen Klas­se