[labournet:] Sein Name war Omar: Der in Barmbek von Polizisten erschossene Palästinenser soll Zeugen zufolge niemanden bedroht haben. Neue Videos zeigen den Vorfall

Stoppt Polizeigewalt“Am 28. Mai hat die Poli­zei einen mut­maß­li­chen Angrei­fer erschos­sen, der aus dem Liba­non nach Deutsch­land geflo­hen war. Sei­ne Iden­ti­tät ist nun bekannt: Er hieß Omar und war Paläs­ti­nen­ser. Laut neu­er Zeu­gen­aus­sa­gen hat­te Omar, ent­ge­gen der Dar­stel­lung der Poli­zei, zuvor nie­man­den bedroht und auch kei­ne Autos beschä­digt. „Alla­hu akbar“ habe er eben­falls nicht geru­fen. Zudem hat eine neu gegrün­de­te Initia­ti­ve „Gerech­tig­keit für Omar!“ von der gegen­über­lie­gen­den Stra­ßen­sei­te aus auf­ge­nom­me­nes Video­ma­te­ri­al ver­brei­tet, aus denen sie den Schluss zieht, dass Omar zu einem Zeit­punkt vor der Tötung am Boden gele­gen habe. Um ihn her­um bewe­gen sich zehn bis 15 Ein­satz­kräf­te. Aller­dings ist in den Auf­nah­men der Ort des Gesche­hens von einer Bau­stel­len­ab­sper­rung ver­deckt. Man hört einen Schrei und Rufe der Poli­zei. Hin­ge­gen ver­öf­fent­lich­te die Ham­bur­ger Mor­gen­post (Mopo) am gest­ri­gen Mon­tag ein Video, das den Moment der Schuss­ab­ga­be von oben zeigt: Dar­in ist klar erkenn­bar, dass Omar sich unver­mit­telt in Rich­tung eines Poli­zis­ten umdreht, der ihn ver­folgt, und sich auf ihn zu bewegt. Kurz dar­auf greift sich der Beam­te an den Arm und geht zu Boden. Dann wer­den sie­ben Schüs­se abge­ge­ben. (…) Der Ham­bur­ger Rechts­an­walt Mülay­im Hüs­eyin ist Mit­be­grün­der von „Gerech­tig­keit für Omar!“. Die Initia­ti­ve for­dert die Auf­lö­sung des Spe­zi­al­ein­satz­kom­man­dos (SEK), die Sus­pen­die­rung aller betei­lig­ten Ein­satz­kräf­te vom Dienst sowie eine Aus­ein­an­der­set­zung mit Ras­sis­mus im Zuge der Ermitt­lun­gen…” Arti­kel von Lukas Door vom 8. Juni 2021 in der taz online externer Link

Der Bei­trag Sein Name war Omar: Der in Barm­bek von Poli­zis­ten erschos­se­ne Paläs­ti­nen­ser soll Zeu­gen zufol­ge nie­man­den bedroht haben. Neue Vide­os zei­gen den Vor­fall erschien zuerst auf Labour­Net Ger­ma­ny.

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