[perspektive:] Erfolgreiche Hacker-Überfälle auf US-Unternehmen

„JBS“, das weltweit größte Fleischverarbeitungsunternehmen, hat am Mittwoch bekannt gegeben, 11 Millionen Dollar Lösegeld in Bitcoin an Hacker:innen gezahlt zu haben. Diese hatten letzte Woche mit einem Cyberangriff den Stopp aller Produktionskapazitäten in der Rind- und Schweinefleischerarbeitung erzwungen.

JBS begrün­de­te sei­ne Ent­schei­dung damit, die eige­nen Daten schüt­zen und die Risi­ken für Verbraucher:innen mini­mie­ren zu wol­len. Das Unter­neh­men sag­te, die meis­ten sei­ner Fabri­ken sei­en nach der Zah­lung wie­der in Betrieb gegan­gen.

Das FBI ver­mu­tet „REvil“, eine rus­si­sche Hacker:innengruppe, die für der­ar­ti­ge Atta­cken bekannt ist, hin­ter dem Angriff.

Das bra­si­lia­ni­sche Unter­neh­men JBS pro­du­ziert etwa ein Fünf­tel des Schwei­ne- und Rind­fleischs in den USA. Die Nach­rich­ten über den Cyber­an­griff auf einen der­art zen­tra­len Pro­du­zen­ten hat­ten zu Spe­ku­la­tio­nen über eine Schock-Reak­ti­on auf den Märk­ten geführt. Unter ande­rem befürch­te­ten Exper­ten ein noch schnel­le­res Anstei­gen der ohne­hin schon hohen Fleisch­prei­se.

Vor weni­gen Wochen war bereits ein ähn­li­cher Angriff auf den Pipe­line-Betrei­ber „Colo­ni­al Pipe­line“ geglückt und hat­te den Hacker:innen 4,4 Mil­lio­nen Dol­lar Löse­geld ein­ge­bracht.

Der Bei­trag Erfolg­rei­che Hacker-Über­fäl­le auf US-Unter­neh­men erschien zuerst auf Per­spek­ti­ve.

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