[FRN:] Verwässertes Lieferkettengesetz verabschiedet: „Erstmals müssen Unternehmen Verantwortung für die Menschen in ihren Lieferketten übernehmen“

Der Bun­des­tag hat am Frei­tag­mor­gen doch noch in der lau­fen­den Legis­la­tur­pe­ri­ode das Lie­fer­ket­ten­sorg­falts­pflich­ten­ge­setz, kurz Lie­fer­ket­ten­ge­setz ver­ab­schie­det. Das Gesetz soll Unter­neh­men dazu ver­pflich­ten, die Ein­hal­tung von Men­schen­rech­ten, ent­lang ihrer Pro­duk­ti­ons­ket­ten, regel­mä­ßig zu über­prü­fen und deren Ein­hal­tung zu gewähr­leis­ten. Lob­by­ver­bän­de wie der Bun­des­ver­band Deut­scher Arbeit­ge­ber (BDA) oder der Deut­schen Indus­trie (BDI) hat­ten stets ver­sucht das Gesetz zu ver­wäs­sern und waren damit teil­wei­se auch erfolg­reich. Ab 2023 gilt das Gesetz für Unter­neh­men mit Sitz in Deutsch­land ab 3000 Mit­ar­bei­te­rIn­nen, ab 2024 dann für Unter­neh­men ab 1000 Mit­ar­bei­te­rIn­nen. Johan­nes Heeg, Spre­cher des zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bünd­nis­ses „Initia­ti­ve Lie­fer­ket­ten­ge­setz“, das über 125 Orga­ni­sa­tio­nen umfasst, zeigt sich trotz der Män­gel erst ein­mal erfreut über die Ver­ab­schie­dung des Geset­zes: Read More