[Autonomie Mag.:] Heimatschutz Deutschland – Kampftrupp des Neoliberalismus

Von Vidar Lind­strøm Seit 6. April besteht nun offi­zi­ell der neue „Wehr­dienst im Hei­mat­schutz“ der Bun­des­wehr. Begin­nend mit knapp über drei­hun­dert Rekru­tIn­nen, sol­len in einer ins­ge­samt sie­ben­mo­na­ti­gen Grund­aus­bil­dung die Rekru­tIn­nen trai­niert wer­den, um dann min­des­tens fünf Mona­te inner­halb von sechs Jah­ren gemein­sam mit regu­lä­ren Tei­len der Bun­des­wehr „Reser­ve­übun­gen oder Ein­sät­ze

[Autonomie Mag.:] Der Limerick Sowjet

Von David Swan­son Wäh­rend wir ein wei­te­res Mal den Jah­res­tag des Unab­hän­gig­keits­krie­ges (1919–1921) bege­hen, ist es unse­re kol­lek­ti­ve Pflicht, das legi­ti­me Erbe der Teil­neh­mer und Ereig­nis­se zu bewah­ren, die das natio­na­le Wie­der­erwa­chen der anti­ko­lo­nia­len Gefüh­le in ganz Irland fes­tig­ten. Um dies zu tun, müs­sen wir damit begin­nen, eine akku­ra­te Dar­stel­lung

[Autonomie Mag.:] Migration, Rassismus, Grenzregime und der globale Arbeitsmarkt

Labor Arbi­tra­ge Die Glo­ba­li­sie­rung der Pro­duk­ti­on wird cha­rak­te­ri­siert, durch die Ver­la­ge­rung der Pro­duk­ti­on in Nied­rig­lohn­län­der. Um die­sen Pro­zess zu beschrei­ben, hat der Öko­nom John Smith den Begriff „labor arbi­tra­ge“1 benutzt. Arbi­tra­ge ist ein öko­no­mi­scher Begriff, wel­cher den Han­del einer Ware (in die­sem Fall Arbeits­kraft) zwi­schen ver­schie­de­nen Märk­ten beschreibt (in die­sem

[Autonomie Mag.:] Was ist Imperialismus?

Was ist Impe­ria­lis­mus und war­um ist es wich­tig, eine genaue Defi­ni­ti­on zu haben? Hal­ten wir einen Moment inne und über­le­gen, wie wir die Fra­ge beant­wor­ten wür­den: Was ist Impe­ria­lis­mus? Wir sind eine anti­im­pe­ria­lis­ti­sche Bewe­gung, wir kämp­fen gegen den Impe­ria­lis­mus und wenn wir auf der Stra­ße ange­hal­ten und gefragt wer­den, woge­gen

[Autonomie Mag.:] Guangzhou 1927: Die Pariser Commune des Ostens

Der Arti­kel wur­de ursprüng­lich in Auf­trag gege­ben und ver­öf­fent­licht von The Funam­bu­list 34 (Mär-Apr 2021) und erneut ver­öf­fent­licht auf Eng­lisch in People’s Dis­patch. Zum 150. Jah­res­tag des Beginns der Pari­ser Kom­mu­ne sei an ihr Erbe im Guan­g­z­hou-Auf­­­stand erin­nert, bei dem Arbei­ter und Bau­ern 1927 in der süd­chi­ne­si­schen Haupt­stadt eine Volks­re­pu­blik errich­te­ten. Von: Tings

[Autonomie Mag.:] 40 Jahre irisch-republikanischer Hungerstreik: Von der Guerilla zur Bürgerbewegung

Von: Swiss­fe­ni­an Am 1. März 1981 begann Bob­by Sands, als ers­ter einer Rei­he inhaf­tier­ter repu­bli­ka­ni­scher Gefan­ge­ner, einen Hun­ger­streik in den berühm­ten H‑Blocks. Das Maze Pri­son, so der offi­zi­el­le Name, bil­de­te für die repu­bli­ka­ni­sche Bewe­gung sowohl eine Lebens­schu­le als auch ein immer wie­der­keh­ren­der Ort, um die Mas­sen zu mobi­li­sie­ren und rekru­tie­ren.

[Autonomie Mag.:] 40 Jahre irisch-republikanischer Hungerstreik: Vorgeschichte

Am 1. März 1981 begann Bob­by Sands, als ers­ter einer Rei­he inhaf­tier­ter repu­bli­ka­ni­scher Gefan­ge­ner, einen Hun­ger­streik in den berühm­ten H‑Blocks. Das Maze Pri­son, so der offi­zi­el­le Name, bil­de­te für die repu­bli­ka­ni­sche Bewe­gung sowohl eine Lebens­schu­le als auch ein immer wie­der­keh­ren­der Ort, um die Mas­sen zu mobi­li­sie­ren und rekru­tie­ren. Der Hun­ger­streik

[Autonomie Mag.:]

Ein Jahr Coro­­na-Pan­­de­­mie, Lock­downs, Aus­gangs­sper­ren, lang­sam ster­ben­de Pri­vat­le­ben, Ver­ei­ne, öko­no­mi­sche Unsi­cher­heit und kein Ende in Sicht. Das soll­te eigent­lich Moti­va­ti­on genug sein, end­lich neue Wege ein­zu­schla­gen, denn die­ser Zustand ist für uns alle uner­träg­lich. Von Vidar Lind­strøm Erin­nert ihr euch noch an die Mona­te im Früh­ling 2020, im ers­ten Lock­down?

[Autonomie Mag.:] Gleiches Recht in einer ungleichen Gesellschaft

Am 2. Febru­ar wur­den in Nürn­berg, im Beru­fungs­ver­fah­ren, zwei Genos­sen zu 1,2 Jah­ren Knast bzw. 10 Mona­te auf 3 Jah­re Bewäh­rung plus 1500 Geld­stra­fe ver­ur­teilt. Sie sol­len im Juni 2019 gemein­sam mit vie­len ande­ren, Cops am Jam­nit­zer­platz im Nürn­ber­ger Vier­tel Gos­ten­hof, laut­hals dazu auf­ge­for­dert haben, den Platz zu ver­las­sen. Eine

[Autonomie Mag.:] „Eine Antifa zum in den Scheitel schmieren“

In Öster­reich ist die Anti­fa fest in der Hand der bür­ger­li­chen Lin­ken. Weit­ge­hend befreit von pro­le­ta­ri­schen Ele­men­ten und unwil­lig sich von finan­zi­el­len Zuwen­dun­gen des Par­tei­en­staa­tes zu eman­zi­pie­ren, genügt sie sich selbst. Die Kapi­tal­kräf­te juckt das wenig. Die Rech­te lacht sich ins Fäust­chen. War das schon immer so? Und wie kom­men

[Autonomie Mag.:] Anti-Klassismus ist Bündnispartner

Gegen die ein­ge­schränk­te mar­xis­ti­schen Per­spek­ti­ve Von: Ric­car­do Altie­ri /​Bernd Hütt­ner (21.01.2021) Dass sich das Auto­­no­­mie-Maga­­zin nach sei­ner Rei­he zu “pro­le­ta­ri­schen Wel­ten” wie­der dem The­ma “Arbei­ter­iden­ti­tät” und “Klas­sen­her­kunft vie­ler Lin­ker”, und indi­rekt, der Rol­le von Intel­lek­tu­el­len in der (radi­ka­len) Lin­ken wid­met, ist gut. In dem Bei­trag von Pierre Rogue vom 16.1.2021