[contraste:] Politisch korrekt defäkieren

Jede*r macht es mehr­mals täg­lich. Ob nur Druck auf der Bla­se oder gleich »das gro­ße Geschäft«. Es ist ein höchst per­sön­li­ches und oft Tabu behaf­te­tes The­ma. Abhän­gig von Regi­on, Geschlecht, Ernäh­rungs­stil und indi­vi­du­el­ler Tages­form sind es im Schnitt rund 1,4 Liter Urin und 140 Gramm Fäzes pro Per­son und Tag

[contraste:] Stadt als reale Utopie

Das Pro­jekt »City of Col­la­bo­ra­ti­on« (CoC) wird von der Stadt Graz im Rah­men des »Kul­tur­jahr 2020« geför­dert, um Ideen für wirt­schaft­li­che Zukünf­te der Stadt Graz zu ent­wi­ckeln. Der Ver­ein »Tran­si­ti­on Graz« lei­tet das Pro­jekt. Das RCE Graz-Sty­­ria, das Zen­trum für nach­hal­ti­ge Gesell­schafts­trans­for­ma­ti­on der Uni­ver­si­tät Graz, ist Part­ner. Zusätz­lich unter­stüt­zen der

[contraste:] Geld und Ruhm

Na end­lich! Nach­dem Götz Wer­ner, Grün­der des dm-Dro­­ge­­rie­­mar­k­­tes, sich seit Jahr­zehn­ten gesell­schafts­po­li­tisch ver­dient macht, indem er uner­müd­lich für das bedin­gungs­lo­se Grund­ein­kom­men wirbt, etwa mit sei­nem Buch »Grund­ein­kom­men für alle« (2007), konn­te sein Kon­kur­rent Dirk Ross­mann das nicht län­ger auf sich sit­zen las­sen. Gera­de hat er einen ambi­tio­niert gemein­ten Roman zum

[contraste:] Gewalt an den EU-Grenzen beenden

Das »Bor­der Vio­lence Moni­to­ring Net­work« (BVMN) hat am 18. Dezem­ber 2020 eine umfang­rei­che Publi­ka­ti­on über ille­ga­le Push-Backs an den euro­päi­schen Gren­zen ver­öf­fent­licht. Das Buch mit dem Titel »Black Book of Push­backs« (dtsch. »Das Schwarz­buch der Push-Backs«) sam­melt eine Fül­le von Bele­gen für die­se Geset­zes­ver­stö­ße und ana­ly­siert im Detail, wie sys­te­ma­tisch

[contraste:] Auf Kurs

Lie­be Leser*innen, es ist geschafft: Unse­re Jah­res­ab­schluss ist aus­ge­gli­chen. Dank wei­te­rer Unter­stüt­zung in Höhe von aktu­ell 2.117,22 Euro kamen in den letz­ten bei­den Mona­te ins­ge­samt 2.893,22 Euro zusam­men. Das ist sen­sa­tio­nell. Gro­ßen Dank an alle! Um das Spen­den­ziel der Akti­on 2021 in Höhe von 8.000 Euro zu errei­chen, braucht es nun

[contraste:] Blick in die Januar-Ausgabe

Inhalts­ver­zeich­nis Sei­te 3 – Nach­rich­ten Schwarz­buch: Push-Backs an den EU-Gren­­zen Sei­te 4 – Pro­jek­te Geden­ken an Aus­ch­­witz-Befrei­ung­Net­z­­werk Selbst­hil­fe Sei­te 5 – Pro­jek­te Uto­pie im Jahr 2048: Ein Kiez und Dorf für alle Sei­te 6 – Bewe­gung Eige­ne Bil­dung der indi­ge­nen Bewe­gung im Cau­ca Sei­te 7 – Genos­sen­schaf­ten Kon­struk­tiv eGPro­duk­tiv­ge­nos­sen­schaf­tenSei­te 8

[contraste:] »Ich male die Bilder meiner Zeit«

Face­book sei Dank (!) für die Ent­de­ckung einer Male­rin, deren Bil­der mich seit­her täg­lich beglei­ten: Die Künst­le­rin Maf Räder­scheidt stellt unter dem Mot­to »A pain­ting a day keeps the doc­tor away« tat­säch­lich täg­lich eines ihrer Bil­der ins sozia­le Netz­werk. Bil­der, die stau­nen las­sen, sprach­los machen, die erfreu­en, zum Nach­den­ken anre­gen,

[contraste:] Bewegung der Weltläden

Die meis­ten Welt­lä­den wer­den nach wie vor von ent­wick­lungs­po­li­ti­schen, gemein­nüt­zi­gen Ver­ei­nen getra­gen – Aus­druck ihres zivil­ge­sell­schaft­li­chen Cha­rak­ters. Vor allem umsatz­stär­ke­re Läden bau­en Zweit­struk­tu­ren auf, um den wirt­schaft­li­chen vom gemein­nüt­zi­gen und zivil­ge­sell­schaft­li­chen Bereich zu tren­nen. Die Zahl derer, die dies als Genos­sen­schaft orga­ni­sie­ren, lag bis­her unter 30 Betrie­ben. In unse­rem Schwer­punkt

[contraste:] … zum Lichte empor

9.000.000 Stra­ßen­la­ter­nen gibt es in Deutsch­land und eini­ge davon ste­hen am Kem­na­der Stau­see – nur um einen zwölf Kilo­me­ter lan­gen Ska­ter­rund­kurs nachts zu beleuch­ten. Auch Pri­vat­häu­ser schmü­cken sich nach mei­ner Beob­ach­tung immer mehr mit manch­mal regel­recht opu­len­ten Beleuch­tungs­an­la­gen. Fotos aus der inter­na­tio­na­len Welt­raum­sta­ti­on zei­gen auf der Nacht­sei­te der Erde immer

[contraste:] Ein weiterer Freiraum in Berlin geht verloren

Vor zwei Mona­ten wur­de das seit mehr als 30 Jah­ren bestehen­de Haus­pro­jekt »Liebig34« im Ber­li­ner Stadt­teil Fried­richs­hain geräumt. Besetzt 1990 im Kon­text der Haus­be­set­zer­be­we­gung in Ost-Ber­­lin nach der Wen­de, war die Liebig34 seit 1999 ein queer-femi­­nis­­ti­­sches Pro­jekt, in dem kei­ne Män­ner wohn­ten. Zwi­schen 2008 und 2018 hat­te das Haus einen

[contraste:] 1.200 Euro bis zum Jahresende

Lie­be Leser*innen, die­ser Aus­ga­be liegt unser Spen­den­auf­ruf für die Akti­on 2021 bei. Spen­den wie auch För­derabos wir­ken steu­er­min­dernd, dies lässt sich für die­ses Jahr noch nut­zen. Viel­leicht ist trotz Coro­na noch was auf der Kan­te, was in die Zukunft inves­tiert wer­den kann. Wenn die Kri­sen von Gesund­heit, Öko­lo­gie und Öko­no­mie

[contraste:] Blick in die Dezember-Ausgabe

Sei­te 3 – Nach­rich­ten Dan­nen­rö­der Forst Sei­te 4 – Pro­jek­te Sola­wi Lenz­waldAG Bera­tung Sei­te 5 – Pro­jek­te Räu­mung der »Liebig34«, Ber­lin»Deut­sche Woh­nen & Co ent­eig­nen« Sei­te 6 – Bewe­gung Kam­pa­gne der kur­di­schen Bewe­gung: »Zeit für Frei­heit« Sei­te 7 – Genos­sen­schaf­ten Agen­tur für Web­ent­wick­lung: Rhein­blau eG Sei­te 8 – Über den

[contraste:] Bürger*innenbegehren als erfolgreiches Druckmittel

In vie­len Städ­ten stel­len kli­ma­schäd­li­che Koh­le­kraft­wer­ke nach wie vor das Rück­grat der Strom- und Wär­me­ver­sor­gung dar. Auch in Kas­sel steht eines der zer­stö­re­ri­schen Braun­koh­le­kraft­wer­ke. Über andert­halb Jah­re hin­weg hat das Kam­pa­gnen­bünd­nis »kas­sel koh­le­frei« mit­hil­fe eines Bür­ger­be­geh­rens Druck für einen raschen Koh­le­aus­stieg aus­ge­übt – erfolg­reich. Spä­tes­tens ab 2025 wird in Kas­sel