[gfp:] Wiederannäherung an Ankara

„Ver­trau­en wie­der­her­stel­len“ Eine vor­sich­ti­ge Annä­he­rung zwi­schen der Tür­kei und der EU nach dem eska­lie­ren­den Streit im ver­gan­ge­nen Jahr, der sich vor allem um tür­ki­sche Erd­ga­ser­kun­dun­gen in Gewäs­sern gedreht hat­te, die von Grie­chen­land bzw. von Zypern bean­sprucht wer­den (ger​man​-for​eign​-poli​cy​.com berich­te­te [1]), hat­te sich bereits zu Jah­res­be­ginn deut­lich abge­zeich­net. So hat­te der

[gfp:] „Ein Sturm zieht auf“

Rekord­ab­satz trotz Pan­de­mie Die Publi­ka­ti­on der „Decoupling“-Analyse erfolgt zu einem Zeit­punkt, zu dem die Bedeu­tung Chi­nas für die deut­sche Indus­trie ein wei­te­res Stück wächst; dies auf­grund der Tat­sa­che, dass die Volks­re­pu­blik die Covid-19-Pan­­de­­mie weit­aus bes­ser über­stan­den hat als die west­li­chen Staa­ten. Deut­lich zeigt sich die Gewichts­ver­schie­bung am Bei­spiel der Kfz-Indus­­trie,

[gfp:] Mit Bomben gegen Teheran

Hege­mo­ni­al­kon­flikt am Golf Kern der erbit­ter­ten Macht­kämp­fe im Nahen und Mitt­le­ren Osten ist, wie es in einem aktu­el­len „Arbeits­pa­pier“ der Bun­des­aka­de­mie für Sicher­heits­po­li­tik (BAKS) heißt, der Kon­flikt zwi­schen Sau­­di-Ara­­bi­en und Iran – „die zen­tra­le macht­po­li­ti­sche Aus­ein­an­der­set­zung“ der Region.[1] Ursa­che ist, dass bei­de Staa­ten einen Hege­mo­ni­al­an­spruch am Per­si­schen Golf erhe­ben; Iran

[gfp:] Ein Jahr der Ernüchterung

Zwei­te Rezes­si­on wahr­schein­lich Füh­ren­de deut­sche Wirt­schafts­in­sti­tu­te war­nen in aktu­el­len Stel­lung­nah­men vor opti­mis­ti­schen Kon­junk­tur­er­war­tun­gen für das Jahr 2021.[1] Ange­sichts der gro­ßen Unsi­cher­heit, die mit dem kon­kre­ten Ver­lauf der Covid-19-Pan­­de­­mie ein­her­ge­he, hät­ten Wirt­schafts­pro­gno­sen zuletzt immer wie­der in „kur­zer Zeit so mas­siv ver­än­dert“ wer­den müs­sen wie nie zuvor in der Wirt­schafts­ge­schich­te, heißt es

[gfp:] Die Militarisierung der arabischen Außenpolitik

Ein Drit­tel des Rüs­tungs­ex­ports Der kon­ti­nu­ier­li­che Anstieg der deut­schen Rüs­tungs­ex­por­te in die ara­bi­sche Welt ist bereits seit Mit­te der 2000er Jah­re zu beob­ach­ten. Dies zeigt eine aktu­el­le Ana­ly­se der Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik (SWP), die den Wert der Ber­li­ner Regie­rungs­ge­neh­mi­gun­gen für Waf­fen­aus­fuh­ren in die jeweils fünf wich­tigs­ten ara­bi­schen Emp­fän­ger­staa­ten ab

[gfp:] Mehr Truppen gegen Moskau

Von der NATO zur DGAP Neue For­de­run­gen, Russ­land mili­tä­risch noch stär­ker als bis­her unter Druck zu set­zen, trägt die Deut­sche Gesell­schaft für Aus­wär­ti­ge Poli­tik (DGAP) in einem soeben publi­zier­ten Posi­ti­ons­pa­pier vor. Autoren sind András Rácz, Seni­or Fel­low beim Robert Bosch-Zen­­trum für Mit­­­tel- und Ost­eu­ro­pa, Russ­land und Zen­tral­asi­en der DGAP, und

[gfp:] Deutsche Jihad-Förderer

Eine Abspal­tung des IS Hayat Tah­r­ir al Sham (HTS) geht im Kern auf eine Abspal­tung vom Isla­mi­schen Staat (IS) zurück. Des­sen Füh­rer Abu Bakr al Baghda­di hat­te im Jahr 2011 eini­ge Jiha­dis­ten sei­ner Orga­ni­sa­ti­on nach Syri­en ent­sandt, um in den dor­ti­gen Krieg mit eige­nen Kräf­ten zu inter­ve­nie­ren. Die Grup­pie­rung, die

[gfp:] Farbrevolutionen als Bumerang

Anschlag auf die Demo­kra­tie Mit rela­tiv kla­ren Wor­ten haben sich füh­ren­de Poli­ti­ker in Ber­lin vom Sturm auf das Kapi­tol in Washing­ton und von US-Prä­­si­­dent Donald Trump distan­ziert. Man habe am Mitt­woch einen „bewaff­ne­ten Mob“ beob­ach­ten kön­nen, „auf­ge­sta­chelt von einem amtie­ren­den Prä­si­den­ten“, ließ sich Bun­des­prä­si­dent Frank-Wal­­ter Stein­mei­er zitie­ren; die Ereig­nis­se sei­en

[gfp:] Die Impfstoffknappheit der EU

Im natio­na­len Allein­gang Die aktu­el­le Knapp­heit an Impf­stof­fen gegen das Covid-19-Virus ruft neu­en Streit zwi­schen den EU-Staa­­ten her­vor. Bereits im Dezem­ber hat­te die Bun­des­re­gie­rung schar­fe Pro­tes­te auf sich gezo­gen, als sie aus dem bis­he­ri­gen Kon­sens, die heiß begehr­ten Vak­zi­ne für alle EU-Mit­­­glie­­der gemein­sam zu beschaf­fen, aus­ge­bro­chen war und in einem

[gfp:] „Mehr Mut zur Weltmacht“

„Welt­weit Maß­stä­be set­zen“ For­de­run­gen, die EU sol­le sich offen­siv als „Welt­macht“ posi­tio­nie­ren, waren schon im Herbst in auf­la­gen­star­ken libe­ra­len und kon­ser­va­ti­ven Medi­en geäu­ßert wor­den. „Mehr Mut zur Welt­macht“ hat­te im Okto­ber etwa das Online­por­tal der Wochen­zei­tung „Die Zeit“ ver­langt: Die Uni­on, so hieß es, „muss sich als Welt­macht verstehen“.[1] In

[gfp:] Redaktionsferien

ger​man​-for​eign​-poli​cy​.com macht bis zum 5. Janu­ar 2021 Redak­ti­ons­fe­ri­en. Danach lie­fern wir wie­der in gewohn­ter Regel­mä­ßig­keit Nach­rich­ten, Doku­men­te und Rezen­sio­nen. Bit­te grei­fen Sie bis dahin auf unser Archiv zurück. Erhol­sa­me Fei­er­ta­ge und einen guten Jah­res­wech­sel wünscht die Redak­ti­on Read More

[gfp:] Der große Ungleichmacher

Das Gra­vi­ta­ti­ons­zen­trum der Welt­wirt­schaft Wie die Stif­tung Wis­sen­schaft und Poli­tik (SWP) in einer aktu­el­len Stu­die bestä­tigt, wer­den sich infol­ge der Covid-19-Pan­­de­­mie die glo­ba­len Kräf­te­ver­hält­nis­se mut­maß­lich deut­lich ver­schie­ben. Dies liegt der SWP zufol­ge dar­an, dass eine gan­ze Rei­he von Län­dern Ost- und Süd­ost­asi­ens die Pan­de­mie ver­gleichs­wei­se erfolg­reich bekämpft haben. Hin­ge­gen müss­ten

[gfp:] Deutschland im Indo-Pazifik (VI)

Erfolg­lo­se Ankün­di­gun­gen Einen Aus­bau der mili­tä­ri­schen und der rüs­tungs­in­dus­tri­el­len Bezie­hun­gen zu Japan strebt die Bun­des­re­gie­rung bereits seit Jah­ren an, konn­te dabei aller­dings noch kei­nen Durch­bruch erzie­len. So gab es zuwei­len Besuchs­kon­tak­te zwi­schen den Mari­nen bei­der Län­der; enge­re Bezie­hun­gen zwi­schen Heer, Luft­waf­fe und Sani­täts­dienst der jewei­li­gen Streit­kräf­te wur­den the­ma­ti­siert, ohne dass