[SAV:] Nein zum Ausschluss von Marxist*innen aus der linksjugend!

Erklä­rung des SAV-Bun­­­des­­vor­­­stands Schon wie­der ein Aus­schluss­an­trag gegen Marxist*innen in der Links­ju­gend… Nach­dem es 2018 den erfolg­lo­sen Ver­such gege­ben hat­te, die SAV aus­zu­schlie­ßen, und letz­tes Jahr die SAV und SOL (Sozia­lis­ti­sche Orga­ni­sa­ti­on Soli­da­ri­tät) aus den Links­­­ju­­gend-Stru­k­­tu­­ren in Bay­ern gewor­fen wer­den soll­te (eben­falls ohne Erfolg), sind jetzt unse­re Ex-Genoss*innen von der

[SAV:] Gegen das Sterben in den Pflegeheimen!

Zu spä­te Schutz­maß­nah­men für Bewohner*innen Der bun­des­wei­te Impf­start gegen das Coro­­na-Virus und der dar­auf hof­fent­lich fol­gen­de Rück­gang der Todes­zah­len darf nicht dar­über hin­weg­täu­schen, wie vie­le vor allem älte­re Men­schen die kata­stro­pha­len Ver­säum­nis­se der Poli­tik bereits mit ihrem Leben bezah­len muss­ten. Von Julia Blum, Beschäf­tig­te in einem Pfle­ge­heim Die Hes­sen­schau mel­de­te

[SAV:] Nawalny vs. Kreml

Bild: Evge­ny Feld­man, CC BY-SA 4.0 Ges­tern lan­de­te das Flug­zeug der rus­si­schen Flug­ge­sell­schaft Pobe­da mit Ale­xey Nawal­ny an Bord am Mos­kau­er Flug­ha­fen Sche­re­met­je­wo. Laut Flug­plan hät­te das Flug­zeug am Flug­ha­fen Mos­­kau-Wnu­­ko­­wo lan­den müs­sen, aber aus Angst vor Mas­sen­ver­samm­lun­gen von Unterstützer*innen von Ale­xey Nawal­ny lei­te­te die rus­si­sche Regie­rung das Flug­zeug um.

[SAV:] Die belarussische Revolution und die Aufgaben von Sozialist*innen

Die gegen­wär­ti­ge Etap­pe und die Auf­ga­ben von Sozialist*innen. Seit dem 10. August 2020 haben heroi­sche Mas­sen­pro­tes­te Bela­rus erschüt­tert und sind trotz des offe­nen Ter­rors des Regimes, der Poli­zei­ge­walt und der Mas­sen­ver­haf­tun­gen nicht zum Erlie­gen gekom­men. Wie geht es jetzt wei­ter? von Supra­tsiw­leni­ne Prat­sownykh (Arbeiter*innenwiderstand), ISA-Unterstützer*innen in Bela­rus Seit dem 10.

[SAV:] Januar 1961: Ermordung von Lumumba, dem Held der kongolesischen Unabhängigkeit

Lumum­ba stamm­te ursprüng­lich aus jenen Tei­len der kon­go­le­si­schen Bevöl­ke­rung, die die „relays“ (Stüt­zen) der Kolo­ni­al­ver­wal­tung waren. Vie­le die­ser Kongoles*innen, die von der Ver­wal­tung als „evol­ved“ (ent­wi­ckelt) bezeich­net wur­den, konn­ten für die Idee der Unab­hän­gig­keit gewon­nen wer­den. Lumum­ba steckt 1957 hin­ter der Grün­dung der Kon­go­le­si­schen Natio­nal­be­we­gung (MNC), deren Ziel, wie das

[SAV:] #ZeroCovid-Aufruf löst Dynamik von links aus

Aber weist die zen­tra­le For­de­rung nach null Neu­in­fek­tio­nen in rich­ti­ge Rich­tung? Der von lin­ken Aktivist*innen initi­ier­te Auf­ruf #Zero­Co­vid hat in weni­gen Tagen gro­ße Unter­stüt­zung bekom­men. Der Auf­ruf the­ma­ti­siert, dass Coro­na kein “Frei­­zeit-Virus” ist, son­dern end­lich auch Betrie­be vor­über­ge­hend geschlos­sen wer­den müs­sen. Zudem wer­den dar­in ein Ende der Pri­va­ti­sie­rung im Gesund­heits­we­sen

[SAV:] Systemwechsel braucht Systembruch

Rezen­si­on „Sys­tem Chan­ge – Plä­doy­er für einen lin­ken Green New Deal“ von Bernd Riex­in­ger Mit sei­nem Plä­doy­er für einen lin­ken grü­nen Gesell­schafts­ver­trag knüpft der Co-Vor­­­si­t­­zen­­de der LINKEN Bernd Riex­in­ger an den „New Deal“ des US-Prä­­si­­den­­ten Roo­se­velt an, der als Ant­wort auf die kapi­ta­lis­ti­sche Kri­se der 1930er Jah­re und unter dem

[SAV:] Chaos im Kapitol: Wir müssen eine Bewegung aufbauen, um die Rechte zurückzudrängen!

von Kee­ly Mul­len, Socia­list Alter­na­ti­ve, USA Zuerst kam die Mel­dung: „Pro-Trump-Mob bricht in Kapi­tol ein.“ Dann: „Kon­gress­ab­ge­ord­ne­te wer­den auf­ge­for­dert, sich unter ihren Stüh­len zu ver­ste­cken“, gefolgt von: „Schüs­se im Sit­zungs­saal.“ Die Stür­mung des Kapi­tols scho­ckier­te hun­der­te Mil­lio­nen Men­schen in den USA und auf der gan­zen Welt. Das Cha­os, das sich

[SAV:] Rechter Sturm auf den US-Kongress

Die Aus­zäh­lung der Stim­men der Wahl­män­ner, eines der hei­ligs­ten Ritua­le der US-Demo­­kra­­tie, muss­te für Stun­den unter­bro­chen wer­den, als tau­sen­de Trump-Anhänger*innen den Capi­tol Hill erstürm­ten und in das Kon­gress­ge­bäu­de ein­dran­gen. Bizar­re Bil­der von ver­klei­de­ten rech­ten Demonstrant*innen, die im Ple­nar­saal posier­ten, gin­gen um die Welt. Das pein­li­che Schau­spiel zeigt, wie tief die

[SAV:] Sicher zurück in die Schule: Halbe Klassen. Luftfilter satt. Hardware für alle. Testen, was das Zeug hält.

Wir haben genug vom Hin und Her. Unab­hän­gig vom Zeit­punkt der Schul­öff­nung: Bis dahin muss sich was ändern. Solan­ge die Pan­de­mie nicht vor­bei ist, bleibt es gefähr­lich, wenn die Schüler*innen in vol­le Klas­sen zurück­keh­ren. Ohne klei­ne­re Klas­sen und mas­si­ve Inves­ti­tio­nen ver­fes­tigt sich zudem die sozia­le Spal­tung im Bil­dungs­sys­tem. Unse­re Vor­schlä­ge:

[SAV:] Britannien: Lehrer*innen auf den Covid-Barrikaden!

Socia­list Alter­na­ti­ve Eng­land, Wales, Schott­land Die Infek­ti­ons­zah­len stei­gen in gro­ßen Tei­len Groß­bri­tan­ni­ens immer wei­ter an, und bewei­sen, dass die regie­ren­den Tories die Kon­trol­le über die Situa­ti­on längst ver­lo­ren haben. Sie haben stän­dig die Pro­fi­te Ein­zel­ner über die öffent­li­che Gesund­heit gestellt, und jetzt muss die Bevöl­ke­rung die Kon­se­quen­zen ertra­gen. Das öffent­li­che Gesund­heits­sys­tem

[SAV:] Weihnachtsstreik bei Amazon

In der Nacht vom 20. zum 21. Dezem­ber haben Beschäf­tig­te in sechs deut­schen Ama­zon Ver­sand­han­dels­zen­tren die Arbeit nie­der­ge­legt. Der Streik wird vorraus­sicht­lich bis Hei­lig­abend for­ge­führt und von etwa 1.700 Beschäf­tig­ten getra­gen. Die SAV soli­da­ri­siert sich mit den Beschäf­tig­ten, die seit meh­re­ren Jah­ren einen flä­chen­de­cken­den Tarif­ver­trag for­dern. Von Anne Engel­hardt, Kas­sel

[SAV:] Verblühter Frühling?

10 Jah­re Revo­lu­ti­on in der ara­bi­schen Welt Wie Domi­no­stei­ne fie­len im Früh­jahr 2011 die Regimes in einer gewal­ti­gen revo­lu­tio­nä­ren Wel­le: Ben Ali in Tune­si­en, Muba­rak in Ägyp­ten, Gad­da­fi in Liby­en, Salih im Jemen… Die Platz­be­set­zun­gen in Ägyp­ten inspi­rier­ten die Occu­­py-Bewe­­gung in den USA und die Indi­gna­dos in Spa­ni­en. Nach­dem der