[perspektive:] Zwölf Tatverdächtige nach rassistischem Angriff in Erfurt auf freiem Fuß

Nach einem ras­sis­ti­schen Angriff auf drei Män­ner in Erfurt sind alle 12 Tat­ver­däch­ti­gen wie­der auf frei­em Fuß. Einer der Ange­grif­fe­nen war schwer ver­letzt. Gegen die 12 Män­ner lie­ge der­zeit kein Haft­grund vor, wie die Staats­an­walt­schaft Erfurt mit­teil­te. In Soli­da­ri­tät mit den Betrof­fe­nen kamen 450 Men­schen zu einer anti­fa­schis­ti­schen Demons­tra­ti­on. Gegen

[FRN:] „Raus aus der Defensive“ Radiobericht über Demo gegen Berliner Zwangsräumungen (Serie 540: Gentrification)

Gegen die dro­hen­de Räu­mung der Kiez­knei­pe Syn­di­kat im Ber­li­ner Stadt­teil Neu­kölln am 7. August 2020 wird der­zeit bei­na­he täg­lich demons­triert. Obwohl sich die Lokal­po­lik bereits deut­lich gegen die Pro­fit­in­ter­es­sen der Pears Glo­bal Real Esta­te Limi­ted aus­ge­spro­chen hat, die hin­ter einem Tarn­netz aus steu­er­ver­mei­den­den Luxem­bur­ger Brief­kas­ten­fir­men agiert und die Knei­pe und

[labournet:] 2. August 1980: Vor 40 Jahren das Massaker von Bologna

“2. August 1980, 10.25 Uhr, eine Bom­be explo­diert im War­te­saal des Bahn­ho­fes von Bolo­gna, 85 Men­schen ster­ben, 200 wer­den ver­letzt. Der Staat spricht sogleich vom “roten Ter­ror”, also von einer ter­ro­ris­ti­schen Akti­on der links­ra­di­ka­len Orga­ni­sa­ti­on der Roten Bri­ga­den. Nach weni­gen Jah­ren wer­den die Unter­su­chun­gen gegen sie auf­ge­ge­ben. Es lie­gen kei­ne

[KgK:] 20.000 bei verschwörungs­theoretischer Demonstration in Berlin

Bild: Twit­ter Am Sams­tag folg­ten laut Poli­zei­an­ga­ben bis zu 20.000 Men­schen dem Auf­ruf von Verschwörungstheoretiker*innen, Impfgegner*innen und Neo­na­zis zum „Tag der Frei­heit“. Sie demons­trier­ten gegen das Tra­gen von Mund- und Nasen­schutz und gegen die Coro­­na-Poli­­tik der Bun­des­re­gie­rung. Sie woll­ten auch das „Ende der Pan­de­mie“ fei­ern – an Zynis­mus kaum zu

[perspektive:] Mindestens 17.000 Menschen rufen un Berlin Ende der Pandemie aus

Ges­tern rie­fen ins­be­son­de­re rech­te, AfD-nahe Per­so­nen zum „Tag der Frei­heit“ in Ber­lin auf. Gemein­sam wol­le man die Pan­de­mie für been­det erklä­ren und sich gegen die „Coro­na-Dik­ta­tur“ auf­leh­nen. Dem Auf­ruf folg­te eine brei­te und diver­se Mas­se an Men­schen, doch die tat­säch­li­che Kri­tik an Maß­nah­men blieb aus. Die Anmel­der rech­ne­ten mit 10.000

[KgK:] Die Emanzipation der Frauen im Werk von Leo Trotzki

Foto­mon­ta­ge: Mar Ned – Enfo­que Rojo Leo Trotz­ki wid­me­te kei­ne spe­zi­fi­sche Arbeit der his­to­ri­schen Ana­ly­se der patri­ar­cha­len Unter­drü­ckung. War­um also sind über mehr als fünf Jahr­zehn­te hin­weg so vie­le Aus­ga­ben erschie­nen, die sei­ne Reden, sei­ne Arti­kel oder ein­zel­ne Kapi­tel sei­ner Wer­ke zusam­men­fas­sen, in denen er sich mit der Frau­en­fra­ge befasst?

[perspektive:] Nach mehr als zehn Jahren: Thilo Sarrazin muss SPD verlassen

Bun­des­weit erlang­te er Auf­se­hen für sei­ne ras­sis­ti­schen und men­schen­feind­li­chen Aus­sa­gen über Mus­li­me. Nun unter­lag er in dem par­tei­in­ter­nen Streit und muss sei­nen Hut neh­men. Doch Sar­ra­zin kün­digt schon an bis vors Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt gehen zu wol­len. Nach­dem 2009 und 2011 bereits ver­sucht wur­de, Thi­lo Sar­ra­zin aus der SPD zu ent­fer­nen, hat

[labournet:] »Wir haben protestiert, aber die Regierung hat mit Schüssen, mit Gewalt geantwortet«. Ein Gespräch über die Arbeiterproteste im irakischen Ölsektor

“Die Ent­wick­lun­gen des Welt­mark­tes in der gegen­wär­ti­gen Kri­se wir­ken sich beson­ders auf die poli­ti­sche Öko­no­mie des Irak aus. Im Zusam­men­hang mit der COVID-19-Pan­­de­­mie brach der Erd­öl­preis ein. Wäh­rend in Deutsch­land die Sprit­prei­se sin­ken, ver­schlech­tern sich die Lebens­be­din­gun­gen der ira­ki­schen Arbei­ter­klas­se. (…) Die Ein­nah­men aus dem Erd­öl wer­den sich vor­aus­sicht­lich in